
Die rechtsextreme Partei Vlaams Belang in Belgien hat am 28. Januar 2026 erneut die Einrichtung einer speziellen Polizeieinheit gefordert, die sich auf die Überwachung und Abschiebung von illegalen Migranten konzentriert – ein Konzept, das mit der US-amerikanischen ICE verglichen wird. Im öffentlich-rechtlichen Radiosender *De Ochtend* erklärte die Abgeordnete Francesca Van Belleghem, dass jede lokale Polizeizone mindestens einen Beamten haben sollte, der auf „illegale Migration“ spezialisiert ist, und dass in Brennpunkten wie Antwerpen und Brüssel ganze Einheiten eingesetzt werden sollten.
Der Vorschlag, der in den kommenden Wochen im Parlament eingebracht werden soll, würde eine deutliche Abkehr vom derzeitigen gemischten Bundes-Landes-Modell der Durchsetzung bedeuten und könnte zu vermehrten Kontrollen am Arbeitsplatz und Dokumentenprüfungen führen. Wirtschaftsverbände befürchten, dass eine verstärkte Kontrolle auch Unternehmen treffen könnte, die sich an die Regeln halten, was zu mehr Verwaltungsprüfungen und einem erhöhten Reputationsrisiko führen würde.
Während die Regierungsparteien die Idee als Wahlkampfgetöse abtun, weisen Analysten darauf hin, dass Migration ein zentrales Thema bei den Bundeswahlen im Juni 2026 sein wird. Sollte Vlaams Belang bei den Koalitionsverhandlungen an Einfluss gewinnen, könnten strengere Compliance-Vorgaben folgen, etwa verpflichtende Audits zum Beschäftigtenstatus. Global tätige Personalverantwortliche sollten daher sicherstellen, dass Personalakten, Meldungen zu entsandten Arbeitnehmern und Sozialversicherungsanmeldungen vollständig und korrekt sind.
Die Debatte verdeutlicht zudem die zunehmende Polarisierung der Migrationsdiskussion in Belgien. Arbeitgeber, die auf Fachkräfte aus Drittstaaten angewiesen sind, sollten den Dialog mit Branchenverbänden suchen, um den wirtschaftlichen Nutzen gesteuerter Migration zu betonen und politische Schwankungen zu vermeiden, die die Rekrutierung erschweren könnten.
Der Vorschlag, der in den kommenden Wochen im Parlament eingebracht werden soll, würde eine deutliche Abkehr vom derzeitigen gemischten Bundes-Landes-Modell der Durchsetzung bedeuten und könnte zu vermehrten Kontrollen am Arbeitsplatz und Dokumentenprüfungen führen. Wirtschaftsverbände befürchten, dass eine verstärkte Kontrolle auch Unternehmen treffen könnte, die sich an die Regeln halten, was zu mehr Verwaltungsprüfungen und einem erhöhten Reputationsrisiko führen würde.
Während die Regierungsparteien die Idee als Wahlkampfgetöse abtun, weisen Analysten darauf hin, dass Migration ein zentrales Thema bei den Bundeswahlen im Juni 2026 sein wird. Sollte Vlaams Belang bei den Koalitionsverhandlungen an Einfluss gewinnen, könnten strengere Compliance-Vorgaben folgen, etwa verpflichtende Audits zum Beschäftigtenstatus. Global tätige Personalverantwortliche sollten daher sicherstellen, dass Personalakten, Meldungen zu entsandten Arbeitnehmern und Sozialversicherungsanmeldungen vollständig und korrekt sind.
Die Debatte verdeutlicht zudem die zunehmende Polarisierung der Migrationsdiskussion in Belgien. Arbeitgeber, die auf Fachkräfte aus Drittstaaten angewiesen sind, sollten den Dialog mit Branchenverbänden suchen, um den wirtschaftlichen Nutzen gesteuerter Migration zu betonen und politische Schwankungen zu vermeiden, die die Rekrutierung erschweren könnten.
Quelle: The Brussels Times
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