
Belgien befindet sich am 28. Januar 2026 im dritten Tag eines fünftägigen nationalen Bahnstreiks, und die Lage für Reisende ist gemischt. In Brüssel hält der von der nationalen Bahngesellschaft SNCB/NMBS eingerichtete Notfahrplan größtenteils: Rund drei Viertel der InterCity (IC)-Züge und zwei Drittel der Regional- und Vorortzüge verkehren, sodass die wichtigsten Bahnhöfe der Hauptstadt – Midi, Central und Nord – relativ gut erreichbar bleiben. Umfragen von Brussels Mobility zeigen, dass viele Büroangestellte Meetings ins Internet verlegt oder Homeoffice-Tage eingeplant haben, um möglichen Chaos zu entgehen, was den Verkehr auf dem inneren Ring entlastet. Ersatz-Taxis wurden in der Region Brüssel-Hauptstadt bisher kaum benötigt.
Die Lage in Wallonien ist deutlich schwieriger, da der Bahnstreik mit einem unbefristeten Streik des TEC-Bus- und Straßenbahn-Personals zusammenfällt. Wichtige Industriezentren wie Charleroi, Mons und Lüttich erleben Zugausfälle von mehreren Stunden, und in vielen Städten fahren keine öffentlichen Busse. Lokale Medien berichten von einem starken Anstieg spontaner Fahrgemeinschaften und Taxinachfrage – Kosten, die viele Arbeitgeber gemäß den belgischen Pendlerkostenregelungen möglicherweise erstatten müssen.
Internationale Verbindungen sind nur teilweise betroffen. Eurostar, Thalys/Eurostar Continental, ICE und TGV InOui halten die meisten Verbindungen aufrecht, doch auf den EuroCity-Strecken Brüssel–Amsterdam und Brüssel–Rotterdam gibt es Ausfälle, und der Nightjet-Brüssel–Wien startet heute Abend in Köln. Reiseverantwortliche, die Mitarbeiter zwischen belgischen und niederländischen oder deutschen Knotenpunkten bewegen, sollten Zugnummern prüfen und, wenn möglich, Tickets für nicht betroffene Verbindungen buchen.
Die Gewerkschaften – ACOD Spoor/CGSP Cheminots, ACV Transcom und weitere – protestieren gegen die Regierungspläne, den lebenslangen gesetzlichen Status für neue SNCB- und Infrabel-Mitarbeiter ab Juni 2026 abzuschaffen sowie gegen vorgeschlagene Renten- und Personalreformen. Die Verhandlungen sind ins Stocken geraten; falls bis Freitagabend keine Einigung erzielt wird, warnen Beobachter vor rollierenden Streiks im Februar.
Praktische Tipps für Arbeitgeber: (1) Homeoffice erlauben, wo möglich; (2) Reisende daran erinnern, die SNCB-App spätestens um 17:00 Uhr für den Streikfahrplan des Folgetages zu prüfen; (3) Eurostar- oder Thalys-Tickets vorab buchen, wenn grenzüberschreitende Reisen wichtig sind; (4) Belege für alternative Transportmittel aufbewahren – nach belgischem Recht haben Mitarbeiter Anspruch auf Erstattung, wenn der öffentliche Verkehr aus Gründen, die sie nicht zu vertreten haben, ausfällt.
Die Lage in Wallonien ist deutlich schwieriger, da der Bahnstreik mit einem unbefristeten Streik des TEC-Bus- und Straßenbahn-Personals zusammenfällt. Wichtige Industriezentren wie Charleroi, Mons und Lüttich erleben Zugausfälle von mehreren Stunden, und in vielen Städten fahren keine öffentlichen Busse. Lokale Medien berichten von einem starken Anstieg spontaner Fahrgemeinschaften und Taxinachfrage – Kosten, die viele Arbeitgeber gemäß den belgischen Pendlerkostenregelungen möglicherweise erstatten müssen.
Internationale Verbindungen sind nur teilweise betroffen. Eurostar, Thalys/Eurostar Continental, ICE und TGV InOui halten die meisten Verbindungen aufrecht, doch auf den EuroCity-Strecken Brüssel–Amsterdam und Brüssel–Rotterdam gibt es Ausfälle, und der Nightjet-Brüssel–Wien startet heute Abend in Köln. Reiseverantwortliche, die Mitarbeiter zwischen belgischen und niederländischen oder deutschen Knotenpunkten bewegen, sollten Zugnummern prüfen und, wenn möglich, Tickets für nicht betroffene Verbindungen buchen.
Die Gewerkschaften – ACOD Spoor/CGSP Cheminots, ACV Transcom und weitere – protestieren gegen die Regierungspläne, den lebenslangen gesetzlichen Status für neue SNCB- und Infrabel-Mitarbeiter ab Juni 2026 abzuschaffen sowie gegen vorgeschlagene Renten- und Personalreformen. Die Verhandlungen sind ins Stocken geraten; falls bis Freitagabend keine Einigung erzielt wird, warnen Beobachter vor rollierenden Streiks im Februar.
Praktische Tipps für Arbeitgeber: (1) Homeoffice erlauben, wo möglich; (2) Reisende daran erinnern, die SNCB-App spätestens um 17:00 Uhr für den Streikfahrplan des Folgetages zu prüfen; (3) Eurostar- oder Thalys-Tickets vorab buchen, wenn grenzüberschreitende Reisen wichtig sind; (4) Belege für alternative Transportmittel aufbewahren – nach belgischem Recht haben Mitarbeiter Anspruch auf Erstattung, wenn der öffentliche Verkehr aus Gründen, die sie nicht zu vertreten haben, ausfällt.
Quelle: The Brussels Times
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