
Die drei größten belgischen Eisenbahngewerkschaften – CGSP/ACOD, CSC Transcom/ACV und SLFP/VSOA – bestätigten am späten Sonntagabend, dem 25. Januar, dass sie einen landesweiten Streik von fünf Tagen durchführen werden. Dieser beginnt am Sonntagabend um 22:00 Uhr und endet am Freitag, dem 30. Januar 2026, um 22:00 Uhr. Die Aktion betrifft den Personenverkehr der SNCB/NMBS sowie den Infrastrukturbetreiber Infrabel und richtet sich gegen eine Kürzung der Bundesmittel um 675 Millionen Euro, die geplante Abschaffung des Beamtenstatus für Neueinstellungen sowie mögliche Rentenreformen.
Nach belgischem „Mindestdienst“-Gesetz wird etwa jeder dritte Zug fahren, die Störungen werden jedoch sehr ungleichmäßig ausfallen. Die SNCB hat bereits einen Ersatzfahrplan für Montag veröffentlicht, der zeigt, dass nur 75 % der InterCity-Züge (IC) und 66 % der S-Bahn-Züge (S-L) verkehren; nahezu alle Pendlerzüge (P-Züge) während der Hauptverkehrszeiten sind gestrichen. Auch grenzüberschreitende Geschäftsverbindungen sind betroffen: Eurostar, ICE und Thalys warnen vor Verzögerungen und reduzierten Fahrplänen am Bahnhof Brüssel-Midi. Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten mit verpassten Anschlüssen rechnen und Reisende dazu anhalten, mindestens zwei Stunden Puffer zwischen Zug- und Flugverbindungen einzuplanen.
Auch der Güterverkehr wird beeinträchtigt sein. Infrabel plant, „strategische Industriekorridore“ zu priorisieren, doch Automobilwerke in Flandern, die auf Just-in-Time-Schienenfracht angewiesen sind, wurden angewiesen, auf den Straßenverkehr umzusteigen oder zusätzliche Lagerbestände vor Ort anzulegen. Arbeitgeber, die Pendler-Abonnements finanzieren, können während der Woche Homeoffice erlauben, um die komplexen belgischen Sozialversicherungsregeln für „Multi-Staaten-Arbeitnehmer“ zu umgehen, die durch gelegentliche Telearbeit ausgelöst werden.
Rechtliche Schritte vor Arbeitsgerichten sind unwahrscheinlich: Die Gewerkschaften haben die gesetzliche Streikankündigungsfrist und den Mindestdienst eingehalten. Sollte das Bundesparlament jedoch im nächsten Monat das umstrittene Gesetz zur Eisenbahnfinanzierung in der Schlussabstimmung verabschieden, drohen die Gewerkschaften mit einer Ausweitung des Streiks auf unbestimmte Zeit im März. Mobilitätsteams sollten daher bereits jetzt Notfallpläne – wie umbuchbare Tickets, Homeoffice-Regelungen und Kommunikationskanäle für Mitarbeitende – vorbereiten, bevor der aktuelle Streik endet. (striketracker.app)
Nach belgischem „Mindestdienst“-Gesetz wird etwa jeder dritte Zug fahren, die Störungen werden jedoch sehr ungleichmäßig ausfallen. Die SNCB hat bereits einen Ersatzfahrplan für Montag veröffentlicht, der zeigt, dass nur 75 % der InterCity-Züge (IC) und 66 % der S-Bahn-Züge (S-L) verkehren; nahezu alle Pendlerzüge (P-Züge) während der Hauptverkehrszeiten sind gestrichen. Auch grenzüberschreitende Geschäftsverbindungen sind betroffen: Eurostar, ICE und Thalys warnen vor Verzögerungen und reduzierten Fahrplänen am Bahnhof Brüssel-Midi. Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten mit verpassten Anschlüssen rechnen und Reisende dazu anhalten, mindestens zwei Stunden Puffer zwischen Zug- und Flugverbindungen einzuplanen.
Auch der Güterverkehr wird beeinträchtigt sein. Infrabel plant, „strategische Industriekorridore“ zu priorisieren, doch Automobilwerke in Flandern, die auf Just-in-Time-Schienenfracht angewiesen sind, wurden angewiesen, auf den Straßenverkehr umzusteigen oder zusätzliche Lagerbestände vor Ort anzulegen. Arbeitgeber, die Pendler-Abonnements finanzieren, können während der Woche Homeoffice erlauben, um die komplexen belgischen Sozialversicherungsregeln für „Multi-Staaten-Arbeitnehmer“ zu umgehen, die durch gelegentliche Telearbeit ausgelöst werden.
Rechtliche Schritte vor Arbeitsgerichten sind unwahrscheinlich: Die Gewerkschaften haben die gesetzliche Streikankündigungsfrist und den Mindestdienst eingehalten. Sollte das Bundesparlament jedoch im nächsten Monat das umstrittene Gesetz zur Eisenbahnfinanzierung in der Schlussabstimmung verabschieden, drohen die Gewerkschaften mit einer Ausweitung des Streiks auf unbestimmte Zeit im März. Mobilitätsteams sollten daher bereits jetzt Notfallpläne – wie umbuchbare Tickets, Homeoffice-Regelungen und Kommunikationskanäle für Mitarbeitende – vorbereiten, bevor der aktuelle Streik endet. (striketracker.app)
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