
Das biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union ist am 9. Januar 2026 in die zweite Umsetzungsphase gestartet. Dabei wurde die verpflichtende Registrierung von Nicht-EU-Reisenden von 10 % auf 35 % erhöht. Am 28. Januar berichtete das Fachportal *Biometric Update*, dass Flughafenverbände und Analysten die Einführung als „Chaos“ bezeichneten. Sie nannten technische Probleme, Personalmangel und Wartezeiten von bis zu 70 Minuten während der Weihnachtsspitze. Der Flughafen Brüssel – der 61 Selbstbedienungskioske, 12 zusätzliche besetzte Kontrollstellen und 36 neue elektronische Gates installiert hat – gehört zu den Flughäfen, die mit dem steigenden Passagieraufkommen kaum Schritt halten können.
Nach EU-Vorgaben muss das EES bis zum 10. April 2026 eine 100-prozentige Abdeckung erreichen. In Belgien übernimmt die Bundespolizei die Registrierung, während der Flughafenbetreiber für die Ausstattung und das Personal zur Steuerung der Passagierströme zuständig ist. Gewerkschaften kritisieren bereits, dass die Personalstärke an den Grenzkontrollen unzureichend sei, und warnen vor möglichen Störungen während der Osterferien, falls die Engpässe anhalten. Fluggesellschaften befürchten verpasste Anschlussflüge und Entschädigungsforderungen, während Geschäftsreisemanager sich über unvorhersehbare Abfertigungszeiten bei Kurzstreckenterminen sorgen.
Die belgischen Behörden prüfen derzeit einen Vorschlag, der es vertrauenswürdigen Reisenden aus bestimmten Drittstaaten ermöglichen soll, weiterhin die elektronischen Gates zu nutzen. Diese Maßnahme könnte die Wartezeiten um bis zu 30 % reduzieren. Unternehmen werden zudem dazu angehalten, ihre nicht-europäischen Mitarbeiter auf längere Wartezeiten bei An- und Abreise vorzubereiten und sicherzustellen, dass die Reisepässe maschinenlesbar und unbeschädigt sind, da die manuelle Abfertigung deutlich langsamer verläuft.
Das EES ist der Vorläufer von ETIAS, dem Reisegenehmigungssystem, das nun für Ende 2026 geplant ist. Gemeinsam werden sie das Grenzmanagement im Schengen-Raum grundlegend verändern und biometrische Daten zum Standard machen. Arbeitgeber mit regionalen Mobilitätsprogrammen sollten daher ihre Reiserichtlinien aktualisieren, Wartezeitdaten beobachten und Pufferzeiten in Flugpläne einbauen, bis sich das neue System vollständig stabilisiert hat.
Nach EU-Vorgaben muss das EES bis zum 10. April 2026 eine 100-prozentige Abdeckung erreichen. In Belgien übernimmt die Bundespolizei die Registrierung, während der Flughafenbetreiber für die Ausstattung und das Personal zur Steuerung der Passagierströme zuständig ist. Gewerkschaften kritisieren bereits, dass die Personalstärke an den Grenzkontrollen unzureichend sei, und warnen vor möglichen Störungen während der Osterferien, falls die Engpässe anhalten. Fluggesellschaften befürchten verpasste Anschlussflüge und Entschädigungsforderungen, während Geschäftsreisemanager sich über unvorhersehbare Abfertigungszeiten bei Kurzstreckenterminen sorgen.
Die belgischen Behörden prüfen derzeit einen Vorschlag, der es vertrauenswürdigen Reisenden aus bestimmten Drittstaaten ermöglichen soll, weiterhin die elektronischen Gates zu nutzen. Diese Maßnahme könnte die Wartezeiten um bis zu 30 % reduzieren. Unternehmen werden zudem dazu angehalten, ihre nicht-europäischen Mitarbeiter auf längere Wartezeiten bei An- und Abreise vorzubereiten und sicherzustellen, dass die Reisepässe maschinenlesbar und unbeschädigt sind, da die manuelle Abfertigung deutlich langsamer verläuft.
Das EES ist der Vorläufer von ETIAS, dem Reisegenehmigungssystem, das nun für Ende 2026 geplant ist. Gemeinsam werden sie das Grenzmanagement im Schengen-Raum grundlegend verändern und biometrische Daten zum Standard machen. Arbeitgeber mit regionalen Mobilitätsprogrammen sollten daher ihre Reiserichtlinien aktualisieren, Wartezeitdaten beobachten und Pufferzeiten in Flugpläne einbauen, bis sich das neue System vollständig stabilisiert hat.
Quelle: Biometric Update
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