
In einer separaten Durchsetzungsmaßnahme hat die AFP einen weiteren Bewohner Melbournes – ebenfalls 32 Jahre alt und ursprünglich aus Afghanistan – wegen zweier Verstöße gegen Meldepflichten im Zusammenhang mit seinem Commonwealth-Visum angeklagt.
Die Festnahme erfolgte am 1. Februar 2026, nachdem der Mann angeblich Anweisungen ignoriert hatte, sich beim Innenministerium zu melden. Nach § 76B des Migrationsgesetzes kann jeder Verstoß mit bis zu fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe von 99.000 AUD geahndet werden. (afp.gov.au)
Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass Meldepflichten – meist wöchentliche oder zweiwöchentliche Meldungen in einem Servicezentrum – zunehmend für Nicht-Staatsbürger gelten, die aus geschlossenen Haftanstalten entlassen wurden. Elektronische Melde-Apps werden erprobt, doch bereits ein einmaliges Versäumnis gilt als schwerwiegendes Vergehen.
Der Fall zeigt, wie schnell administrative Pflichten zu strafrechtlichen Konsequenzen werden können – mit wichtigen Folgen für Mobility-Teams in Unternehmen, die schutzbedürftige Entsandte oder Flüchtlinge mit Übergangsvisa betreuen. Personalverantwortliche sollten mehrere Kontaktmöglichkeiten sicherstellen und bei Bedarf Transport- oder Übersetzungshilfen anbieten.
Der Angeklagte wird am 2. Februar vor dem Magistratsgericht Melbourne erscheinen. Die AFP betont, dass die Ermittlungen weiterhin laufen.
Die Festnahme erfolgte am 1. Februar 2026, nachdem der Mann angeblich Anweisungen ignoriert hatte, sich beim Innenministerium zu melden. Nach § 76B des Migrationsgesetzes kann jeder Verstoß mit bis zu fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe von 99.000 AUD geahndet werden. (afp.gov.au)
Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass Meldepflichten – meist wöchentliche oder zweiwöchentliche Meldungen in einem Servicezentrum – zunehmend für Nicht-Staatsbürger gelten, die aus geschlossenen Haftanstalten entlassen wurden. Elektronische Melde-Apps werden erprobt, doch bereits ein einmaliges Versäumnis gilt als schwerwiegendes Vergehen.
Der Fall zeigt, wie schnell administrative Pflichten zu strafrechtlichen Konsequenzen werden können – mit wichtigen Folgen für Mobility-Teams in Unternehmen, die schutzbedürftige Entsandte oder Flüchtlinge mit Übergangsvisa betreuen. Personalverantwortliche sollten mehrere Kontaktmöglichkeiten sicherstellen und bei Bedarf Transport- oder Übersetzungshilfen anbieten.
Der Angeklagte wird am 2. Februar vor dem Magistratsgericht Melbourne erscheinen. Die AFP betont, dass die Ermittlungen weiterhin laufen.
Quelle: Australian Federal Police