Britische Reisebranche warnt vor Sommerchaos durch verstärkte biometrische Grenzkontrollen in der EU
Das Innenministerium stellt Sponsor-Lizenzen für Unternehmen, die zuvor wegen Missbrauchs von Wanderarbeitnehmern bestraft wurden, wieder her
Pflicht-ETA für Großbritannien läuft in den Endspurt – Tourismusbranche muss Last-Minute-Reisen neu überdenken
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China gewährt britischen Staatsangehörigen 30 Tage visafreien Aufenthalt – Beginn einer neuen Ära im bilateralen Reiseverkehr
Peking hat für Inhaber britischer Reisepässe ab sofort eine 30-tägige visumfreie Einreise eingeführt. Dies folgt auf hochrangige Gespräche zwischen Premierminister Keir Starmer und Präsident Xi Jinping. Die Maßnahme soll den Tourismus zwischen Großbritannien und China ankurbeln, Geschäftsreisen erleichtern und symbolisch die seit Jahren angespannten bilateralen Beziehungen neu ausrichten.
Das britische Innenministerium bestätigt vollständige Umstellung auf digitale Visa und ETA-Pflicht ab dem 25. Februar 2026
Ab dem 25. Februar 2026 beendet das Vereinigte Königreich die Testphase seiner elektronischen Reisegenehmigung (ETA) und schafft physische Visasticker ab. Alle Staatsangehörigen, die kein Visum benötigen, müssen eine ETA beantragen, alle Besuchervisa werden digital und mit einem UKVI-Konto verknüpft sein, und britische Doppelstaatsbürger müssen mit einem britischen Pass reisen. Unternehmen sollten ihre Reisebestimmungen umgehend anpassen, um Abweisungen beim Boarding zu vermeiden.
„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Innenministerium startet weltweite Medienkampagne vor Inkrafttreten der ETA-Regelung
Das Innenministerium hat eine weltweite Informationskampagne gestartet, um deutlich zu machen, dass ab dem 25. Februar Reisende ohne elektronische Reisegenehmigung (ETA) am Gate abgewiesen werden. Fluggesellschaften und Arbeitgeber müssen die ETA-Prüfung in ihre Buchungs- und Boarding-Systeme integrieren, um kurzfristige Ablehnungen zu vermeiden.
Ein Szenario ohne Migration würde die britische Wirtschaft um 3,6 % schrumpfen lassen und ein Haushaltsloch von 37 Milliarden Pfund verursachen, so das NIESR.
Eine neue Analyse des NIESR warnt, dass eine Reduzierung der Nettozuwanderung auf null das britische BIP bis 2040 um 3,6 % senken und das Defizit um 37 Milliarden Pfund erhöhen würde. Dies unterstreicht die wirtschaftlichen Risiken immer strengerer Visapolitiken. Arbeitgeber werden aufgefordert, ihre Erkenntnisse in die laufenden Konsultationen des Innenministeriums einzubringen.