
Da das biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU ab dem 10. April für alle Nicht-EU-Reisenden verpflichtend wird, fordern Branchenverbände die Europäische Kommission auf, den Grenzbehörden zu erlauben, Kontrollen bei untragbaren Wartezeiten auszusetzen oder zu reduzieren. Der Flughafenverband Airports Council International (ACI Europe) berichtet, dass die Warteschlangen an einigen Schengen-Flughäfen bereits während der teilweisen Einführung im Oktober letzten Jahres bis zu drei Stunden betragen.
Obwohl der Flughafen Brüssel 61 Selbstbedienungs-Registrierungskioske und 36 neue elektronische Gates installiert hat, könnten Personalmangel bei der Bundespolizei an den Grenzkontrollen ernsthafte Probleme verursachen, sobald 100 Prozent der Passagiere biometrisch erfasst werden müssen. Die Belgian Business Travel Association (BBTA) äußerte gegenüber The Brussels Times die Befürchtung, dass fünfstündige Passagier-Schlangen Belgiens Ruf als Standort für Geschäftstreffen gefährden könnten.
Nach den EU-Notfallregelungen können lokale Einsatzleiter vorübergehend die Registrierungszahlen reduzieren oder das System abschalten, um Rückstaus abzubauen, doch ACI kritisiert, dass diese Vorgaben uneinheitlich angewendet werden. Der britische Reiseverband ABTA hat die Kommission aufgefordert, vor dem Osterreiseverkehr ein EU-weites Protokoll verbindlich festzulegen.
Firmenreisemanager sollten die Ankunftszeiten für Nicht-EU-Mitarbeiter überprüfen, gegebenenfalls Fast-Track-Angebote nutzen und Besucher frühzeitig über die neuen biometrischen Anforderungen informieren. Arbeitgeber von Drittstaatsangehörigen in Belgien sollten zudem darauf hinweisen, dass die EES-Registrierung drei Jahre gültig ist, was wiederholte Erfassungen nach der Erstregistrierung reduziert.
Obwohl der Flughafen Brüssel 61 Selbstbedienungs-Registrierungskioske und 36 neue elektronische Gates installiert hat, könnten Personalmangel bei der Bundespolizei an den Grenzkontrollen ernsthafte Probleme verursachen, sobald 100 Prozent der Passagiere biometrisch erfasst werden müssen. Die Belgian Business Travel Association (BBTA) äußerte gegenüber The Brussels Times die Befürchtung, dass fünfstündige Passagier-Schlangen Belgiens Ruf als Standort für Geschäftstreffen gefährden könnten.
Nach den EU-Notfallregelungen können lokale Einsatzleiter vorübergehend die Registrierungszahlen reduzieren oder das System abschalten, um Rückstaus abzubauen, doch ACI kritisiert, dass diese Vorgaben uneinheitlich angewendet werden. Der britische Reiseverband ABTA hat die Kommission aufgefordert, vor dem Osterreiseverkehr ein EU-weites Protokoll verbindlich festzulegen.
Firmenreisemanager sollten die Ankunftszeiten für Nicht-EU-Mitarbeiter überprüfen, gegebenenfalls Fast-Track-Angebote nutzen und Besucher frühzeitig über die neuen biometrischen Anforderungen informieren. Arbeitgeber von Drittstaatsangehörigen in Belgien sollten zudem darauf hinweisen, dass die EES-Registrierung drei Jahre gültig ist, was wiederholte Erfassungen nach der Erstregistrierung reduziert.
Quelle: The Guardian