
Der Preis für die Sicherung einer ETIAS-Reisegenehmigung – einer verpflichtenden Vorabprüfung für visumfreie Reisende nach Belgien und in den gesamten Schengen-Raum ab Ende 2026 – wurde auf 20 € festgesetzt, statt der zuvor seit 2018 beworbenen 7 €. Die Anpassung, die gestern in aktualisierten Richtlinien der Europäischen Kommission bestätigt und erstmals von The Times berichtet wurde, berücksichtigt die Inflation sowie neue Cybersicherheitsfunktionen, die in die Plattform integriert wurden.
Obwohl der Starttermin von ETIAS weiterhin für das letzte Quartal 2026 geplant ist, prüfen globale Mobilitätsteams bereits ihre Budgets auf Herz und Nieren. Ein viertägiger Kundenbesuch eines britischen Prüfteams mit sechs Personen beispielsweise verursacht nun ETIAS-Gebühren in Höhe von 120 € – einzeln betrachtet gering, aber bei Hunderten kurzer Einsätze summiert sich das. Belgische Beratungsunternehmen aus den Bereichen Recht, Pharma und Technik kündigen an, Festpreisverträge neu zu verhandeln, um zumindest einen Teil der Mehrkosten weiterzugeben.
Reisemanagement-Teams überprüfen zudem die Richtlinien: Da ETIAS an den Reisepass für drei Jahre gebunden ist, werden Erstattungen voraussichtlich auf eine Genehmigung pro Reisendem begrenzt, während wiederholte Urlaubsreisen als private Ausgaben gelten. Arbeitgeber, die Schengen-Reisen für viele Auftragnehmer übernehmen, könnten zudem mit komplexen Mehrwertsteuerfragen konfrontiert werden, da die Gebühr an eine EU-Agentur und nicht an eine nationale Behörde zu entrichten ist.
Aus operativer Sicht könnte die höhere Gebühr einige Reisende dazu verleiten, Drittanbieter-Websites aufzusuchen, die sich als offizielle Portale ausgeben. Das belgische Außenministerium plant daher noch in diesem Jahr eine Kampagne, um Antragsteller auf die echte EU-Plattform zu lenken und daran zu erinnern, dass Kinder unter 18 und Erwachsene über 70 von der Zahlung befreit sind – obwohl sie weiterhin eine Genehmigung benötigen.
Fluggesellschaften, die den Flughafen Brüssel anfliegen, begrüßten die klare Preisangabe, da sie die IT-Änderungen für die Bordkartenvalidierung abschließen können. Sie warnen jedoch weiterhin davor, ETIAS und das biometrische Ein- und Ausreisesystem gleichzeitig einzuführen, und plädieren für gestaffelte Rollouts, um einen „perfekten Sturm“ an den belgischen Grenzkontrollen zu vermeiden.
Obwohl der Starttermin von ETIAS weiterhin für das letzte Quartal 2026 geplant ist, prüfen globale Mobilitätsteams bereits ihre Budgets auf Herz und Nieren. Ein viertägiger Kundenbesuch eines britischen Prüfteams mit sechs Personen beispielsweise verursacht nun ETIAS-Gebühren in Höhe von 120 € – einzeln betrachtet gering, aber bei Hunderten kurzer Einsätze summiert sich das. Belgische Beratungsunternehmen aus den Bereichen Recht, Pharma und Technik kündigen an, Festpreisverträge neu zu verhandeln, um zumindest einen Teil der Mehrkosten weiterzugeben.
Reisemanagement-Teams überprüfen zudem die Richtlinien: Da ETIAS an den Reisepass für drei Jahre gebunden ist, werden Erstattungen voraussichtlich auf eine Genehmigung pro Reisendem begrenzt, während wiederholte Urlaubsreisen als private Ausgaben gelten. Arbeitgeber, die Schengen-Reisen für viele Auftragnehmer übernehmen, könnten zudem mit komplexen Mehrwertsteuerfragen konfrontiert werden, da die Gebühr an eine EU-Agentur und nicht an eine nationale Behörde zu entrichten ist.
Aus operativer Sicht könnte die höhere Gebühr einige Reisende dazu verleiten, Drittanbieter-Websites aufzusuchen, die sich als offizielle Portale ausgeben. Das belgische Außenministerium plant daher noch in diesem Jahr eine Kampagne, um Antragsteller auf die echte EU-Plattform zu lenken und daran zu erinnern, dass Kinder unter 18 und Erwachsene über 70 von der Zahlung befreit sind – obwohl sie weiterhin eine Genehmigung benötigen.
Fluggesellschaften, die den Flughafen Brüssel anfliegen, begrüßten die klare Preisangabe, da sie die IT-Änderungen für die Bordkartenvalidierung abschließen können. Sie warnen jedoch weiterhin davor, ETIAS und das biometrische Ein- und Ausreisesystem gleichzeitig einzuführen, und plädieren für gestaffelte Rollouts, um einen „perfekten Sturm“ an den belgischen Grenzkontrollen zu vermeiden.
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