
Mit Blick auf die Frist am 10. April 2026 für die vollständige Umsetzung des Entry/Exit-Systems (EES) hat der Flughafen Brüssel eine umfangreiche neue Hardware installiert, die den Ablauf für Nicht-EU-Passagiere an den belgischen Grenzen grundlegend verändern wird. Am 3. Februar bestätigte der Flughafen, dass 61 biometrische Selbstbedienungskioske in den Ankunftsbereichen aufgestellt, 12 besetzte Kontrollkabinen hinzugefügt, 33 bestehende Schalter mit hochauflösenden Kameras aufgerüstet und 36 hochmoderne e-Gates in Betrieb genommen wurden.
Ziel ist es, die Arbeitslast des EES besser zu verteilen. Die erstmalige Erfassung von Fingerabdrücken und Gesichtsbildern kann nun an den Kiosken erfolgen, bevor die Reisenden zu einem Grenzbeamten gelangen, was die Engpässe an den Kontrollschaltern reduziert. Bei kürzlich durchgeführten Tests außerhalb der Stoßzeiten lag die durchschnittliche Erfassungszeit bei knapp unter zwei Minuten – deutlich weniger als die über vier Minuten bei den ersten Pilotversuchen.
Die belgische Bundespolizei, die rechtlich für die Grenzkontrollen verantwortlich ist, erklärt, dass die physische Infrastruktur „weitgehend bereit“ sei, warnt jedoch vor Personalengpässen. Es werden weiterhin 120 zusätzliche Beamte gesucht, um die EES-Transaktionen zu bewältigen und einen geplanten Pilotversuch zu unterstützen, bei dem „vertrauenswürdige“ Staatsangehörige bestimmter visumfreier Länder die neuen e-Gates nutzen dürfen.
Für Geschäftsreisende hat das Upgrade unmittelbare praktische Folgen. Passagiere, die über Brüssel umsteigen, sollten ihre Pässe griffbereit halten, Hüte und Masken vor der Nutzung der Kioske abnehmen und mindestens 15 zusätzliche Minuten einplanen, bis das System vollständig eingespielt ist. Arbeitgeber sollten die Umsteigezeiten bei Tickets mit mehreren Segmenten überprüfen – insbesondere bei der Verbindung von Langstreckenflügen zu kurzen Intra-Schengen-Flügen.
Die Investition positioniert Brüssel zudem als Teststandort für weiterreichende EU-Pläne. Sollte das hybride Modell aus Kiosken und e-Gates erfolgreich sein, könnten andere mittelgroße Flughäfen wie Charleroi und Antwerpen ähnliche Systeme einführen, was für Unternehmen mit Personalrotation zwischen mehreren belgischen Standorten eine planbarere Abwicklung ermöglichen würde.
Ziel ist es, die Arbeitslast des EES besser zu verteilen. Die erstmalige Erfassung von Fingerabdrücken und Gesichtsbildern kann nun an den Kiosken erfolgen, bevor die Reisenden zu einem Grenzbeamten gelangen, was die Engpässe an den Kontrollschaltern reduziert. Bei kürzlich durchgeführten Tests außerhalb der Stoßzeiten lag die durchschnittliche Erfassungszeit bei knapp unter zwei Minuten – deutlich weniger als die über vier Minuten bei den ersten Pilotversuchen.
Die belgische Bundespolizei, die rechtlich für die Grenzkontrollen verantwortlich ist, erklärt, dass die physische Infrastruktur „weitgehend bereit“ sei, warnt jedoch vor Personalengpässen. Es werden weiterhin 120 zusätzliche Beamte gesucht, um die EES-Transaktionen zu bewältigen und einen geplanten Pilotversuch zu unterstützen, bei dem „vertrauenswürdige“ Staatsangehörige bestimmter visumfreier Länder die neuen e-Gates nutzen dürfen.
Für Geschäftsreisende hat das Upgrade unmittelbare praktische Folgen. Passagiere, die über Brüssel umsteigen, sollten ihre Pässe griffbereit halten, Hüte und Masken vor der Nutzung der Kioske abnehmen und mindestens 15 zusätzliche Minuten einplanen, bis das System vollständig eingespielt ist. Arbeitgeber sollten die Umsteigezeiten bei Tickets mit mehreren Segmenten überprüfen – insbesondere bei der Verbindung von Langstreckenflügen zu kurzen Intra-Schengen-Flügen.
Die Investition positioniert Brüssel zudem als Teststandort für weiterreichende EU-Pläne. Sollte das hybride Modell aus Kiosken und e-Gates erfolgreich sein, könnten andere mittelgroße Flughäfen wie Charleroi und Antwerpen ähnliche Systeme einführen, was für Unternehmen mit Personalrotation zwischen mehreren belgischen Standorten eine planbarere Abwicklung ermöglichen würde.
Quelle: Brussels Airport Company