
Die Europäische Kommission hat am 6. Februar vorgeschlagen, 1,9 Millionen Euro aus dem Europäischen Globalisierungsanpassungsfonds für Arbeitnehmer (EGF) bereitzustellen, um 416 ehemaligen Beschäftigten des belgischen Wohnaccessoire-Händlers Casa bei der Jobsuche zu helfen. Das Unterstützungspaket – Teil eines gemeinsamen Antrags mit Österreich, das ehemalige KTM-Mitarbeiter unterstützt – umfasst Berufsberatung, Qualifizierungskurse und Zuschüsse zur Arbeitssuche.
Casa meldete im März 2025 Insolvenz an, wodurch Beschäftigte in Flandern und Wallonien arbeitslos wurden. Die belgischen Behörden reagierten sofort mit Hilfsangeboten, doch die EGF-Mittel ermöglichen eine rückwirkende Erstattung förderfähiger Kosten und den Ausbau von Leistungen wie Sprachkursen für eine mögliche Beschäftigung im Ausland. Der flämische öffentliche Arbeitsdienst beteiligt sich mit 338.000 Euro an den insgesamt 2,3 Millionen Euro des belgischen Programms.
Obwohl der EGF vor allem ein sozialpolitisches Instrument ist, beobachten Mobilitätsexperten, dass der Fonds zunehmend Weiterbildungen finanziert, die grenzüberschreitende Einsätze im EU-Binnenmarkt erleichtern. Ein wachsender Anteil der bisherigen Begünstigten hat Jobs in Nachbarländern angenommen, und Casa-Mitarbeiter mit Erfahrung in Einzelhandel und Logistik könnten für niederländische oder deutsche Arbeitgeber interessant sein, die mit Lagerengpässen kämpfen.
Der Vorschlag wird nun dem Europäischen Parlament und dem Rat zur Genehmigung vorgelegt. Personalabteilungen multinationaler Unternehmen in Belgien sollten das Programm für Mitarbeiter in der Lieferkette, die von Entlassungen betroffen sind, aufmerksam machen, da EGF-Mittel Sprachkurse, Umzugsberatung und sogar Zuschüsse für Vorstellungsgespräche im Ausland abdecken können.
Casa meldete im März 2025 Insolvenz an, wodurch Beschäftigte in Flandern und Wallonien arbeitslos wurden. Die belgischen Behörden reagierten sofort mit Hilfsangeboten, doch die EGF-Mittel ermöglichen eine rückwirkende Erstattung förderfähiger Kosten und den Ausbau von Leistungen wie Sprachkursen für eine mögliche Beschäftigung im Ausland. Der flämische öffentliche Arbeitsdienst beteiligt sich mit 338.000 Euro an den insgesamt 2,3 Millionen Euro des belgischen Programms.
Obwohl der EGF vor allem ein sozialpolitisches Instrument ist, beobachten Mobilitätsexperten, dass der Fonds zunehmend Weiterbildungen finanziert, die grenzüberschreitende Einsätze im EU-Binnenmarkt erleichtern. Ein wachsender Anteil der bisherigen Begünstigten hat Jobs in Nachbarländern angenommen, und Casa-Mitarbeiter mit Erfahrung in Einzelhandel und Logistik könnten für niederländische oder deutsche Arbeitgeber interessant sein, die mit Lagerengpässen kämpfen.
Der Vorschlag wird nun dem Europäischen Parlament und dem Rat zur Genehmigung vorgelegt. Personalabteilungen multinationaler Unternehmen in Belgien sollten das Programm für Mitarbeiter in der Lieferkette, die von Entlassungen betroffen sind, aufmerksam machen, da EGF-Mittel Sprachkurse, Umzugsberatung und sogar Zuschüsse für Vorstellungsgespräche im Ausland abdecken können.
Quelle: The Brussels Times
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