
Die Reisebranche warnt: ACI Europe und ABTA fordern von der EU-Kommission, die Frist für die vollständige Einführung des biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) am 10. April zu überdenken. Laut The Guardian könnten sich die Wartezeiten an europäischen Grenzen auf bis zu fünf Stunden verlängern, wenn die Behörden nicht weiterhin die derzeitige „Soft-Launch“-Begrenzung von 35 % bei der Registrierung während der geschäftigen Sommermonate beibehalten dürfen.
Für die Schweiz steht viel auf dem Spiel: Die Flughäfen Zürich, Genf und Basel sind externe Schengen-Flughäfen und müssten in der Hochsaison Juli–August jeden Nicht-EU-Passagier fingerabdrücken und fotografieren.
Flughafenbetreiber befürchten einen Imageschaden, wenn alpine Touristen ihre Reise mit stundenlangen Wartezeiten beginnen. Der Flughafen Zürich schätzt, dass 120 zusätzliche Beamte und 50 neue Kioske nötig wären, um die strikte Frist einzuhalten. Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit erklärt jedoch, dass die Beschaffungszeiten dies unmöglich machen.
Schweizer Reisehändler und Gastgewerbeverbände setzen sich in Bern für einen gestaffelten Ansatz ein. Sie warnen, dass der Freizeitverkehr, der sich noch von der Pandemie erholt, an Schwung verlieren könnte – gerade jetzt, wo China und die USA ihre letzten Testpflichten aufheben. Eine Wartezeit von fünf Stunden in Zürich könnte wohlhabende interkontinentale Reisende zu Drehkreuzen wie Wien oder München treiben.
Sollte Brüssel keine Zugeständnisse machen, müssten Schweizer Fluggesellschaften ihre Flugpläne anpassen, um Ankünfte über den Tag zu verteilen, und Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter auf mögliche enge Anschlussverbindungen vorbereiten. Mobilitätsmanager sollten zudem Frühflüge bevorzugen, da die Warteschlangen dann am kürzesten sind.
Der Fall verdeutlicht ein größeres Governance-Problem: Als Schengen-assoziiertes Land muss die Schweiz Regeln durchsetzen, die sie nicht selbst ändern kann. Der Bundesrat wird daher voraussichtlich eng mit Frankreich und Deutschland zusammenarbeiten, deren Flughäfen vor ähnlichen Herausforderungen stehen, um pragmatische Flexibilität zu erreichen.
Für die Schweiz steht viel auf dem Spiel: Die Flughäfen Zürich, Genf und Basel sind externe Schengen-Flughäfen und müssten in der Hochsaison Juli–August jeden Nicht-EU-Passagier fingerabdrücken und fotografieren.
Flughafenbetreiber befürchten einen Imageschaden, wenn alpine Touristen ihre Reise mit stundenlangen Wartezeiten beginnen. Der Flughafen Zürich schätzt, dass 120 zusätzliche Beamte und 50 neue Kioske nötig wären, um die strikte Frist einzuhalten. Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit erklärt jedoch, dass die Beschaffungszeiten dies unmöglich machen.
Schweizer Reisehändler und Gastgewerbeverbände setzen sich in Bern für einen gestaffelten Ansatz ein. Sie warnen, dass der Freizeitverkehr, der sich noch von der Pandemie erholt, an Schwung verlieren könnte – gerade jetzt, wo China und die USA ihre letzten Testpflichten aufheben. Eine Wartezeit von fünf Stunden in Zürich könnte wohlhabende interkontinentale Reisende zu Drehkreuzen wie Wien oder München treiben.
Sollte Brüssel keine Zugeständnisse machen, müssten Schweizer Fluggesellschaften ihre Flugpläne anpassen, um Ankünfte über den Tag zu verteilen, und Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter auf mögliche enge Anschlussverbindungen vorbereiten. Mobilitätsmanager sollten zudem Frühflüge bevorzugen, da die Warteschlangen dann am kürzesten sind.
Der Fall verdeutlicht ein größeres Governance-Problem: Als Schengen-assoziiertes Land muss die Schweiz Regeln durchsetzen, die sie nicht selbst ändern kann. Der Bundesrat wird daher voraussichtlich eng mit Frankreich und Deutschland zusammenarbeiten, deren Flughäfen vor ähnlichen Herausforderungen stehen, um pragmatische Flexibilität zu erreichen.
Quelle: The Guardian