
Schweizer Staatsangehörige, die im Rahmen des Visa Waiver Program (VWP) in die USA reisen, werden dringend aufgefordert, ihre Reisegenehmigung erneut zu beantragen. Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) hat stillschweigend bestehende ESTA-Genehmigungen für Reisende ohne die neue „Live-Foto“-Gesichtserkennung für ungültig erklärt. Laut dem Einwanderungsportal VisaVerge verweigerten Fluggesellschaften am 1. Februar, dem Inkrafttreten der Regel, tausenden Reisenden das Boarding.
Neu ist, dass VWP-Antragsteller die CBP-Mobile-App nutzen müssen, um ein Echtzeit-Selfie aufzunehmen, das mit den Passdaten abgeglichen wird. Zudem sammelt das Department of Homeland Security (DHS) nun die Social-Media-Historie der letzten fünf Jahre von Visa-Waiver-Reisenden. Beide Maßnahmen werden als Schutz gegen Betrug und Terrorismus dargestellt, stoßen jedoch in Europa auf Kritik von Datenschützern.
Für Schweizer Unternehmen besteht die praktische Gefahr kurzfristiger Reiseausfälle. Mitarbeiter mit zuvor gültigen ESTAs könnten beim Check-in feststellen, dass ihre Genehmigung widerrufen wurde. Mobility-Manager sollten anstehende USA-Reisen überprüfen, Reisende anweisen, sich im ESTA-Portal neu anzumelden, und die Gebühr von 21 US-Dollar sowie bis zu 72 Stunden für die erneute Genehmigung einplanen. Schweizer Reiseveranstalter fügen Buchungsbestätigungen Warnhinweise hinzu und raten Kunden, den Live-Foto-Schritt vor dem Kauf nicht erstattungsfähiger Tickets abzuschließen.
Im Gegensatz zum bald startenden europäischen ETIAS ist die ESTA nur zwei Jahre gültig. Die neuen Anforderungen verkürzen diese Gültigkeit für viele Vielflieger effektiv und erzwingen eine sofortige Erneuerung. Schweizer Datenschutzexperten weisen darauf hin, dass biometrische und Social-Media-Daten, die über die App übermittelt werden, auf US-Servern gespeichert werden – außerhalb der Schweizer oder EU-Rechtsordnung.
Mittelfristig könnte die Regeländerung die Verlagerung zu alternativen Reisezielen beschleunigen. Visit USA Switzerland prognostiziert bereits einen Rückgang der Ankünfte um 20 bis 25 % in diesem Jahr; die umständlichen Einreiseformalitäten könnten diesen Trend weiter verstärken.
Neu ist, dass VWP-Antragsteller die CBP-Mobile-App nutzen müssen, um ein Echtzeit-Selfie aufzunehmen, das mit den Passdaten abgeglichen wird. Zudem sammelt das Department of Homeland Security (DHS) nun die Social-Media-Historie der letzten fünf Jahre von Visa-Waiver-Reisenden. Beide Maßnahmen werden als Schutz gegen Betrug und Terrorismus dargestellt, stoßen jedoch in Europa auf Kritik von Datenschützern.
Für Schweizer Unternehmen besteht die praktische Gefahr kurzfristiger Reiseausfälle. Mitarbeiter mit zuvor gültigen ESTAs könnten beim Check-in feststellen, dass ihre Genehmigung widerrufen wurde. Mobility-Manager sollten anstehende USA-Reisen überprüfen, Reisende anweisen, sich im ESTA-Portal neu anzumelden, und die Gebühr von 21 US-Dollar sowie bis zu 72 Stunden für die erneute Genehmigung einplanen. Schweizer Reiseveranstalter fügen Buchungsbestätigungen Warnhinweise hinzu und raten Kunden, den Live-Foto-Schritt vor dem Kauf nicht erstattungsfähiger Tickets abzuschließen.
Im Gegensatz zum bald startenden europäischen ETIAS ist die ESTA nur zwei Jahre gültig. Die neuen Anforderungen verkürzen diese Gültigkeit für viele Vielflieger effektiv und erzwingen eine sofortige Erneuerung. Schweizer Datenschutzexperten weisen darauf hin, dass biometrische und Social-Media-Daten, die über die App übermittelt werden, auf US-Servern gespeichert werden – außerhalb der Schweizer oder EU-Rechtsordnung.
Mittelfristig könnte die Regeländerung die Verlagerung zu alternativen Reisezielen beschleunigen. Visit USA Switzerland prognostiziert bereits einen Rückgang der Ankünfte um 20 bis 25 % in diesem Jahr; die umständlichen Einreiseformalitäten könnten diesen Trend weiter verstärken.
Quelle: VisaVerge