
Innenministerin Shabana Mahmood kündigte am 6. Februar an, dass drei afrikanische Staaten – Angola, Namibia und die Demokratische Republik Kongo – begonnen haben, Notreisedokumente für mehr als 3.000 ihrer Staatsangehörigen auszustellen, die kein legales Aufenthaltsrecht im Vereinigten Königreich besitzen. Dieser Durchbruch folgt auf die Drohung vom letzten Monat, diplomatische Visapräferenzen zu widerrufen, die beschleunigte Bearbeitung von Geschäftsvisa zu streichen und die Ausstellung von Besuchervisa für hochrangige Beamte aus nicht kooperierenden Ländern auszusetzen.
Innerhalb weniger Wochen nach dem Ultimatum unterzeichneten alle drei Regierungen Rückführungsabkommen, und die ersten Charterflüge haben das Vereinigte Königreich bereits verlassen. Laut Innenministerium wurden seit Amtsantritt der Labour-Regierung insgesamt 58.500 Abschiebungen durchgeführt – ein Rekordwert – und das Sanktionsinstrumentarium wird nun auf weitere „nicht kooperative“ Staaten ausgeweitet.
Für Unternehmen, die afrikanische Fachkräfte sponsern, gilt eine doppelte Botschaft: Erstens droht jedem Mitarbeiter oder Angehörigen, der seinen Aufenthalt überschreitet, eine erhöhte Wahrscheinlichkeit der zwangsweisen Abschiebung sowie mehrjährige Wiedereinreiseverbote. Zweitens könnte die neue „transaktionale“ Diplomatie zu plötzlichen Verzögerungen oder sogar vollständigen Aussetzungen der Visabearbeitung führen, wenn das Heimatland einer Person in Ungnade fällt. Mobility-Teams sollten die Reisehinweise des Außenministeriums genau verfolgen und Aus- sowie Wiedereinreisepläne sorgfältig absichern.
Auch Fluggesellschaften, Reedereien und Betreiber von Geschäftsflugzeugen sind gewarnt: Ab April können zivilrechtliche Strafen von bis zu 50.000 Pfund pro Passagier verhängt werden, wenn sie Reisende befördern, deren Visa im Rahmen des Sanktionsregimes administrativ für ungültig erklärt wurden.
Kritiker warnen zwar vor einer Eskalation durch Gegenschläge, doch die Minister sehen schnelle Rückführungen als entscheidend an, um die bevorstehenden elektronischen Reisegenehmigungsprüfungen (ETA) an britischen Grenzstellen zu stärken. (gov.uk)
Innerhalb weniger Wochen nach dem Ultimatum unterzeichneten alle drei Regierungen Rückführungsabkommen, und die ersten Charterflüge haben das Vereinigte Königreich bereits verlassen. Laut Innenministerium wurden seit Amtsantritt der Labour-Regierung insgesamt 58.500 Abschiebungen durchgeführt – ein Rekordwert – und das Sanktionsinstrumentarium wird nun auf weitere „nicht kooperative“ Staaten ausgeweitet.
Für Unternehmen, die afrikanische Fachkräfte sponsern, gilt eine doppelte Botschaft: Erstens droht jedem Mitarbeiter oder Angehörigen, der seinen Aufenthalt überschreitet, eine erhöhte Wahrscheinlichkeit der zwangsweisen Abschiebung sowie mehrjährige Wiedereinreiseverbote. Zweitens könnte die neue „transaktionale“ Diplomatie zu plötzlichen Verzögerungen oder sogar vollständigen Aussetzungen der Visabearbeitung führen, wenn das Heimatland einer Person in Ungnade fällt. Mobility-Teams sollten die Reisehinweise des Außenministeriums genau verfolgen und Aus- sowie Wiedereinreisepläne sorgfältig absichern.
Auch Fluggesellschaften, Reedereien und Betreiber von Geschäftsflugzeugen sind gewarnt: Ab April können zivilrechtliche Strafen von bis zu 50.000 Pfund pro Passagier verhängt werden, wenn sie Reisende befördern, deren Visa im Rahmen des Sanktionsregimes administrativ für ungültig erklärt wurden.
Kritiker warnen zwar vor einer Eskalation durch Gegenschläge, doch die Minister sehen schnelle Rückführungen als entscheidend an, um die bevorstehenden elektronischen Reisegenehmigungsprüfungen (ETA) an britischen Grenzstellen zu stärken. (gov.uk)
Quelle: UK Home Office (GOV.UK)
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