
Italiens Luftverkehrsnetz erlitt am 7. Februar einen schweren Rückschlag: Daten des Branchenbeobachters FlightAware zeigen 383 Verspätungen und 13 Flugausfälle an fünf großen Flughäfen – Rom Fiumicino, Mailand Malpensa, Mailand Linate, Bergamo Orio al Serio und Catania Fontanarossa. Besonders betroffen war der Billigflieger Ryanair mit 114 Verspätungen und sieben Ausfällen, aber auch die nationale Fluggesellschaft ITA Airways sowie Wizz Air Malta und easyJet verzeichneten erhebliche Störungen.
Die Bodenverkehrsdienste machen eine perfekte Sturm-Kombination verantwortlich: Nachwirkungen von Personalengpässen aus der Pandemie, Slot-Überlastungen durch den Karnevalsreiseverkehr und ein Starkregen, der am Morgen entlang der tyrrhenischen Küste zog. Die Flughafenbetreiber ADR (Rom) und SEA (Mailand) setzten Enteisungsteams ein und riefen Reservemannschaften auf, dennoch lagen die durchschnittlichen Abflugverspätungen zwischen 7 und 13 Uhr bei über 55 Minuten.
Für Unternehmen kommt das zur Unzeit: Der Modeeinkaufskalender in Mailand nimmt nächste Woche Fahrt auf, und die Anfang Februar stattfindenden Messen in Bologna und Verona ziehen traditionell kurzfristige Geschäftsreisende an, die auf Direktflüge mit Billigairlines angewiesen sind. Mobilitätsmanager sollten Reisende darauf hinweisen, dass sich Crew-Rotationsprobleme bis Montag hinziehen könnten; einige Airlines haben bereits vorsorgliche Flugstreichungen in die globalen Buchungssysteme (GDS) eingepflegt, um Dienstpläne neu zu ordnen.
Praktische Tipps: 1) Mitarbeiter sollten ihren Flugstatus mindestens 24 Stunden und erneut drei Stunden vor Abflug prüfen; 2) nach Möglichkeit bis Mitte des Monats nur vollständig umbuchbare Tarife buchen; 3) bei Anschlussflügen am selben Tag mindestens vier Stunden Puffer einplanen oder über weniger betroffene Flughäfen wie Venedig oder Neapel fliegen. Nach EU261-Verordnung lösen wetterbedingte Verspätungen selten eine finanzielle Entschädigung aus, Airlines müssen jedoch Verpflegung und bei Übernachtungen gegebenenfalls Hotelunterkünfte bereitstellen.
Der Vorfall verdeutlicht zudem die wachsenden Sorgen um Italiens Vorbereitung auf die vollständige Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems im April, das biometrische Kontrollen an Nicht-Schengen-Schaltern mit sich bringt. Ohne zusätzliche Rekrutierung und Schulung von Personal könnten solche Zahlen an Spitzentagen im Sommer zur neuen Normalität werden.
Die Bodenverkehrsdienste machen eine perfekte Sturm-Kombination verantwortlich: Nachwirkungen von Personalengpässen aus der Pandemie, Slot-Überlastungen durch den Karnevalsreiseverkehr und ein Starkregen, der am Morgen entlang der tyrrhenischen Küste zog. Die Flughafenbetreiber ADR (Rom) und SEA (Mailand) setzten Enteisungsteams ein und riefen Reservemannschaften auf, dennoch lagen die durchschnittlichen Abflugverspätungen zwischen 7 und 13 Uhr bei über 55 Minuten.
Für Unternehmen kommt das zur Unzeit: Der Modeeinkaufskalender in Mailand nimmt nächste Woche Fahrt auf, und die Anfang Februar stattfindenden Messen in Bologna und Verona ziehen traditionell kurzfristige Geschäftsreisende an, die auf Direktflüge mit Billigairlines angewiesen sind. Mobilitätsmanager sollten Reisende darauf hinweisen, dass sich Crew-Rotationsprobleme bis Montag hinziehen könnten; einige Airlines haben bereits vorsorgliche Flugstreichungen in die globalen Buchungssysteme (GDS) eingepflegt, um Dienstpläne neu zu ordnen.
Praktische Tipps: 1) Mitarbeiter sollten ihren Flugstatus mindestens 24 Stunden und erneut drei Stunden vor Abflug prüfen; 2) nach Möglichkeit bis Mitte des Monats nur vollständig umbuchbare Tarife buchen; 3) bei Anschlussflügen am selben Tag mindestens vier Stunden Puffer einplanen oder über weniger betroffene Flughäfen wie Venedig oder Neapel fliegen. Nach EU261-Verordnung lösen wetterbedingte Verspätungen selten eine finanzielle Entschädigung aus, Airlines müssen jedoch Verpflegung und bei Übernachtungen gegebenenfalls Hotelunterkünfte bereitstellen.
Der Vorfall verdeutlicht zudem die wachsenden Sorgen um Italiens Vorbereitung auf die vollständige Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems im April, das biometrische Kontrollen an Nicht-Schengen-Schaltern mit sich bringt. Ohne zusätzliche Rekrutierung und Schulung von Personal könnten solche Zahlen an Spitzentagen im Sommer zur neuen Normalität werden.
Quelle: Travel and Tour World
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