
Hunderte Hafenarbeiter legten am 6. Februar 2026 wichtige Tore im Hafen von Genua lahm, im Rahmen eines koordinierten Aktionstages an 21 Mittelmeerhäfen. Organisiert von den Gewerkschaften CALP und USB, richtete sich der Streik gegen das, was die Organisatoren als „Kriegswirtschaft“ bezeichneten, und zielte auf Schiffe ab, die mit Waffenlieferungen an Israel in Verbindung stehen.
Unmittelbare Folge war die Verweigerung der Einfahrt für das Containerschiff Zim New Zealand, das daraufhin vor der Küste ankern musste. Gewerkschaftsquellen berichteten, dass auch die Schwesterschiffe Zim Virginia (vor Livorno) und Zim Australia (geplant für Venedig und Ravenna) umgeleitet wurden, während die MSC Eagle III ihren Venedig-Anlauf verschob. In Genua zogen Streikposten vom Tor Ethiopia und Albertazzi zum Principe-Bahnhof der Stadt, unterstützt von einem kommunalen Vorschlag zur Einrichtung eines ständigen Observatoriums für Transparenz und Sicherheit im Hafen.
Für Verlader ist die Störung eine Erinnerung an Italiens Anfälligkeit für politisch motivierte Arbeitskämpfe. Genua wickelt jährlich über 2,7 Millionen TEU ab; schon ein eintägiger Stillstand kann sich auf europäische Lieferketten auswirken und die Lieferung von Autoteilen, Modeartikeln und gekühlten Lebensmitteln verzögern. Spediteure haben bereits Ausweichrouten über La Spezia und Marseille aktiviert, doch die Kapazitäten sind begrenzt.
Auch Geschäftsreiseteams sollten mögliche Folgewirkungen im Blick behalten. Die Hafenblockaden fielen mit regionalen Bahnarbeiten und bevorstehenden landesweiten Streiks im Luftverkehr (16. Februar) zusammen. Multinationale Unternehmen, die wertvolle Fracht durch Italien transportieren, wird geraten, zusätzliche Pufferzeiten einzuplanen und sicherzustellen, dass Lieferanten Lagerbestände vorhalten.
Die Gewerkschaften deuteten weitere Aktionen an, falls die Regierung die Militärtransporte nicht einschränkt. Arbeitgeber und Mobilitätsmanager sollten daher Streik-Klauseln in Verträge aufnehmen und Reisende über Echtzeit-Alarm-Systeme auf dem Laufenden halten.
Unmittelbare Folge war die Verweigerung der Einfahrt für das Containerschiff Zim New Zealand, das daraufhin vor der Küste ankern musste. Gewerkschaftsquellen berichteten, dass auch die Schwesterschiffe Zim Virginia (vor Livorno) und Zim Australia (geplant für Venedig und Ravenna) umgeleitet wurden, während die MSC Eagle III ihren Venedig-Anlauf verschob. In Genua zogen Streikposten vom Tor Ethiopia und Albertazzi zum Principe-Bahnhof der Stadt, unterstützt von einem kommunalen Vorschlag zur Einrichtung eines ständigen Observatoriums für Transparenz und Sicherheit im Hafen.
Für Verlader ist die Störung eine Erinnerung an Italiens Anfälligkeit für politisch motivierte Arbeitskämpfe. Genua wickelt jährlich über 2,7 Millionen TEU ab; schon ein eintägiger Stillstand kann sich auf europäische Lieferketten auswirken und die Lieferung von Autoteilen, Modeartikeln und gekühlten Lebensmitteln verzögern. Spediteure haben bereits Ausweichrouten über La Spezia und Marseille aktiviert, doch die Kapazitäten sind begrenzt.
Auch Geschäftsreiseteams sollten mögliche Folgewirkungen im Blick behalten. Die Hafenblockaden fielen mit regionalen Bahnarbeiten und bevorstehenden landesweiten Streiks im Luftverkehr (16. Februar) zusammen. Multinationale Unternehmen, die wertvolle Fracht durch Italien transportieren, wird geraten, zusätzliche Pufferzeiten einzuplanen und sicherzustellen, dass Lieferanten Lagerbestände vorhalten.
Die Gewerkschaften deuteten weitere Aktionen an, falls die Regierung die Militärtransporte nicht einschränkt. Arbeitgeber und Mobilitätsmanager sollten daher Streik-Klauseln in Verträge aufnehmen und Reisende über Echtzeit-Alarm-Systeme auf dem Laufenden halten.
Quelle: ANSA
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