
In einer bedeutenden Erweiterung seines einseitigen visumfreien Programms kündigte das chinesische Außenministerium am 15. Februar an, dass Inhaber regulärer Reisepässe aus Kanada und dem Vereinigten Königreich künftig ohne Visum für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen in das chinesische Festland einreisen dürfen. Die Maßnahme tritt am 17. Februar 2026 – dem ersten Tag der neuntägigen Frühlingsfest-Feiertage – in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2026. Sie umfasst Reisen zu Geschäfts-, Tourismus-, Familienbesuchen, kulturellem Austausch und Transit.
Diese Änderung baut auf Pekings schrittweiser Einführung visumfreier Einreise für 48 überwiegend europäische, lateinamerikanische und Golfstaaten im Jahr 2025 auf. Mit der Aufnahme zweier G7-Wirtschaftsmächte mit bedeutenden Investitionen in China signalisiert das Außenministerium neues Vertrauen in die Öffnung nach der Pandemie und den Wunsch, den Handel, Tourismus und akademischen Austausch wiederzubeleben. Sowohl Ottawa als auch London hatten sich für eine erleichterte Einreise eingesetzt, da Führungskräfte beklagten, dass anhaltende Einreisehürden Projektstarts verzögerten und die regionale Reiseplanung erschwerten.
Praktisch bedeutet der Verzicht auf das Visum, dass Geschäftsreisende keine Einladungsschreiben mehr benötigen und die Bearbeitungszeit bei chinesischen Konsulaten von mehreren Wochen auf Minuten an der Grenze verkürzt wird. Multinationale Unternehmen mit Hauptsitz in Toronto, Vancouver, London und Manchester können nun kurzfristig Mitarbeiter für Kurzzeiteinsätze, Werksinspektionen und Kundentermine entsenden. Reiseverantwortliche sollten interne Genehmigungsprozesse und Buchungstools an die neue Regelung anpassen – insbesondere die 30-Tage-Grenze und die Anforderung, dass Reisepässe bei Ankunft mindestens sechs Monate gültig sein müssen.
Obwohl die Regelung vorerst befristet ist, deuteten Beamte an, dass eine Verlängerung bis 2027 möglich sei, sofern die Auslastung hoch bleibt und eine Gegenseitigkeit für chinesische Staatsbürger gewährleistet ist. Unternehmen wird daher empfohlen, die Auslastung der Flugverbindungen zwischen Kanada und China sowie Großbritannien und China zu beobachten, da Fluggesellschaften voraussichtlich Kapazitäten ausbauen, um die aufgestaute Nachfrage zu bedienen. Reisende, die Mehrfacheinreisen, längere Aufenthalte oder Arbeitserlaubnisse benötigen, müssen weiterhin die entsprechenden Visa vor Reiseantritt beantragen.
Personal- und Global-Mobility-Teams sollten zudem daran erinnern, dass die Visumfreiheit nicht die strengen Meldepflichten in China außer Kraft setzt: Ausländer müssen ihren Aufenthaltsort innerhalb von 24 Stunden nach Ankunft bei der örtlichen Polizei registrieren (in der Regel automatisch durch Hotels erledigt) und während Inlandsreisen ihren Reisepass mitführen. Verstöße können Geldstrafen oder zukünftige Einreiseverbote nach sich ziehen – auch unter dem visumfreien Regime.
Diese Änderung baut auf Pekings schrittweiser Einführung visumfreier Einreise für 48 überwiegend europäische, lateinamerikanische und Golfstaaten im Jahr 2025 auf. Mit der Aufnahme zweier G7-Wirtschaftsmächte mit bedeutenden Investitionen in China signalisiert das Außenministerium neues Vertrauen in die Öffnung nach der Pandemie und den Wunsch, den Handel, Tourismus und akademischen Austausch wiederzubeleben. Sowohl Ottawa als auch London hatten sich für eine erleichterte Einreise eingesetzt, da Führungskräfte beklagten, dass anhaltende Einreisehürden Projektstarts verzögerten und die regionale Reiseplanung erschwerten.
Praktisch bedeutet der Verzicht auf das Visum, dass Geschäftsreisende keine Einladungsschreiben mehr benötigen und die Bearbeitungszeit bei chinesischen Konsulaten von mehreren Wochen auf Minuten an der Grenze verkürzt wird. Multinationale Unternehmen mit Hauptsitz in Toronto, Vancouver, London und Manchester können nun kurzfristig Mitarbeiter für Kurzzeiteinsätze, Werksinspektionen und Kundentermine entsenden. Reiseverantwortliche sollten interne Genehmigungsprozesse und Buchungstools an die neue Regelung anpassen – insbesondere die 30-Tage-Grenze und die Anforderung, dass Reisepässe bei Ankunft mindestens sechs Monate gültig sein müssen.
Obwohl die Regelung vorerst befristet ist, deuteten Beamte an, dass eine Verlängerung bis 2027 möglich sei, sofern die Auslastung hoch bleibt und eine Gegenseitigkeit für chinesische Staatsbürger gewährleistet ist. Unternehmen wird daher empfohlen, die Auslastung der Flugverbindungen zwischen Kanada und China sowie Großbritannien und China zu beobachten, da Fluggesellschaften voraussichtlich Kapazitäten ausbauen, um die aufgestaute Nachfrage zu bedienen. Reisende, die Mehrfacheinreisen, längere Aufenthalte oder Arbeitserlaubnisse benötigen, müssen weiterhin die entsprechenden Visa vor Reiseantritt beantragen.
Personal- und Global-Mobility-Teams sollten zudem daran erinnern, dass die Visumfreiheit nicht die strengen Meldepflichten in China außer Kraft setzt: Ausländer müssen ihren Aufenthaltsort innerhalb von 24 Stunden nach Ankunft bei der örtlichen Polizei registrieren (in der Regel automatisch durch Hotels erledigt) und während Inlandsreisen ihren Reisepass mitführen. Verstöße können Geldstrafen oder zukünftige Einreiseverbote nach sich ziehen – auch unter dem visumfreien Regime.
Quelle: Xinhua
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