
Die Nationale Einwanderungsbehörde Chinas (NIA) hat die lokalen Ausländerexpertenbüros angewiesen, die vollständige Durchsetzung der einkommensbasierten Zugangsvoraussetzungen für ausländische Fachkräfte wieder aufzunehmen. Damit endet die während der Pandemie geltende, oft stillschweigend praktizierte Nachsicht in vielen Städten.
Die Änderung, die nach einem landesweiten Systemupdate am 5. Februar 2026 in Kraft trat, verlangt von Arbeitgebern nun den Nachweis, dass Bewerber der Kategorie A mindestens das Sechsfache und Bewerber der Kategorie B mindestens das Vierfache des lokalen durchschnittlichen monatlichen Soziallohns verdienen. Für Peking bedeutet das Mindestmonatsgehälter von 71.622 RMB für Kategorie A und 47.748 RMB für Kategorie B; in Shanghai liegen die Werte bei 74.604 RMB bzw. 49.736 RMB. Anträge, die auch nur wenige Yuan unter diesen Schwellenwerten liegen, werden vom Online-Portal automatisch abgelehnt.
Obwohl diese Multiplikatoren seit 2017 offiziell bestehen, wurde die Durchsetzung während der COVID-19-Jahre gelockert, um Unternehmen zu ermöglichen, wichtige Expatriates zu halten, deren Gehälter vorübergehend unter die Vorgaben fielen. Personalberatungen berichten, dass seit Anfang Februar die Ablehnungsquoten für Verlängerungen unterhalb der Gehaltsschwelle in Peking, Shanghai, Guangzhou und Shenzhen stark angestiegen sind. Einige mittlere Führungskräfte, die zuvor über den Gehaltspfad qualifiziert waren, werden nun von Kategorie A auf B herabgestuft oder müssen zusätzliche akademische und berufliche Nachweise erbringen.
Das strengere Regime hat mehrere praktische Folgen für multinationale Arbeitgeber. Erstens müssen Mobility-Teams mit höheren Bruttogehältern kalkulieren – oft 15 bis 20 Prozent mehr –, um wichtige Mitarbeiter in den chinesischen Metropolen zu halten. Zweitens erfordern Verlängerungen nun eine sorgfältige Dokumentation durchgehender Beschäftigungs- und Bildungsnachweise; bereits eine einmonatige Lücke führt zu einem Systemfehler. Drittens sollten Unternehmen längere Vorlaufzeiten von vier bis sechs Wochen in die Einsatzplanung einbauen, um die intensiveren Dokumentenprüfungen und mögliche Nachreichungen zu berücksichtigen.
Während die neue Regelung die Anforderungen an ausländische Fachkräfte erhöht, betonen die Behörden, dass sie zugleich Chinas Prioritäten bei Talenten klarer definiert: Hochbezahlte Spezialisten sind weiterhin willkommen, während niedrigere Gehaltsstufen möglichst lokal besetzt werden sollen. Unternehmen, die auf Expatriate-Expertise – insbesondere in Forschung & Entwicklung, Ingenieurwesen und Finanzdienstleistungen – angewiesen sind, wird empfohlen, die Gehaltsbudgets für 2026 umgehend zu überprüfen, Einsatzzulagen anzupassen und alternative Wege wie die „punktbasierte“ Kategorie-B-Bewertung für Talente zu prüfen, die die neuen Gehaltsanforderungen nicht erfüllen.
Die Änderung, die nach einem landesweiten Systemupdate am 5. Februar 2026 in Kraft trat, verlangt von Arbeitgebern nun den Nachweis, dass Bewerber der Kategorie A mindestens das Sechsfache und Bewerber der Kategorie B mindestens das Vierfache des lokalen durchschnittlichen monatlichen Soziallohns verdienen. Für Peking bedeutet das Mindestmonatsgehälter von 71.622 RMB für Kategorie A und 47.748 RMB für Kategorie B; in Shanghai liegen die Werte bei 74.604 RMB bzw. 49.736 RMB. Anträge, die auch nur wenige Yuan unter diesen Schwellenwerten liegen, werden vom Online-Portal automatisch abgelehnt.
Obwohl diese Multiplikatoren seit 2017 offiziell bestehen, wurde die Durchsetzung während der COVID-19-Jahre gelockert, um Unternehmen zu ermöglichen, wichtige Expatriates zu halten, deren Gehälter vorübergehend unter die Vorgaben fielen. Personalberatungen berichten, dass seit Anfang Februar die Ablehnungsquoten für Verlängerungen unterhalb der Gehaltsschwelle in Peking, Shanghai, Guangzhou und Shenzhen stark angestiegen sind. Einige mittlere Führungskräfte, die zuvor über den Gehaltspfad qualifiziert waren, werden nun von Kategorie A auf B herabgestuft oder müssen zusätzliche akademische und berufliche Nachweise erbringen.
Das strengere Regime hat mehrere praktische Folgen für multinationale Arbeitgeber. Erstens müssen Mobility-Teams mit höheren Bruttogehältern kalkulieren – oft 15 bis 20 Prozent mehr –, um wichtige Mitarbeiter in den chinesischen Metropolen zu halten. Zweitens erfordern Verlängerungen nun eine sorgfältige Dokumentation durchgehender Beschäftigungs- und Bildungsnachweise; bereits eine einmonatige Lücke führt zu einem Systemfehler. Drittens sollten Unternehmen längere Vorlaufzeiten von vier bis sechs Wochen in die Einsatzplanung einbauen, um die intensiveren Dokumentenprüfungen und mögliche Nachreichungen zu berücksichtigen.
Während die neue Regelung die Anforderungen an ausländische Fachkräfte erhöht, betonen die Behörden, dass sie zugleich Chinas Prioritäten bei Talenten klarer definiert: Hochbezahlte Spezialisten sind weiterhin willkommen, während niedrigere Gehaltsstufen möglichst lokal besetzt werden sollen. Unternehmen, die auf Expatriate-Expertise – insbesondere in Forschung & Entwicklung, Ingenieurwesen und Finanzdienstleistungen – angewiesen sind, wird empfohlen, die Gehaltsbudgets für 2026 umgehend zu überprüfen, Einsatzzulagen anzupassen und alternative Wege wie die „punktbasierte“ Kategorie-B-Bewertung für Talente zu prüfen, die die neuen Gehaltsanforderungen nicht erfüllen.
Quelle: China Briefing / Envoy Global
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