
Eine von ABC veröffentlichte Untersuchung in den frühen Morgenstunden des 19. Februar wirft ein Schlaglicht auf die zunehmende Anwendung – und mögliche Überdehnung – der australischen Temporären Ausschlussverfügungen (Temporary Exclusion Orders, TEOs). Innenminister Tony Burke bestätigte diese Woche, dass eine von elf australischen Frauen, die versuchten, das al-Roj-Lager in Syrien zu verlassen, mit einer TEO belegt wurde, die ihr die Rückkehr für bis zu zwei Jahre untersagt.
TEOs, die 2019 eingeführt wurden, erlauben es dem Minister, Staatsbürger außerhalb Australiens festzuhalten, wenn sie als Sicherheitsrisiko eingestuft werden. Von ABC befragte Rechtsexperten weisen darauf hin, dass das Gesetz keine Begrenzung für aufeinanderfolgende Verfügungen vorsieht, was theoretisch eine unbegrenzte Verlängerung ermöglichen würde. Die Verfassungsrechtlerin Professorin Helen Irving warnt, dass eine solche „perpetuelle Ausschließung“ gegen das Urteil des High Courts von 2022 verstoßen könnte, wonach Staatsbürgerschaftsstrafen nur von einem Gericht verhängt werden dürfen.
Für Teams im Bereich globale Mobilität und Krisenmanagement ist der Fall eine Erinnerung daran, dass australische Passinhaber kein uneingeschränktes Rückkehrrecht haben, wenn nationale Sicherheitsbedenken bestehen. Arbeitgeber mit Mitarbeitern in sensiblen Regionen sollten vor Reise- oder Versetzungsplanungen prüfen, ob gegen einen Mitarbeiter Terrorismusmaßnahmen verhängt wurden. Auch Einwanderungsberater rechnen mit einer strengeren Prüfung von Passanträgen aus Konfliktgebieten, was zu längeren Bearbeitungszeiten führen dürfte.
Die ABC-Berichterstattung erfolgt vor dem Hintergrund einer intensiven Debatte über die Verantwortung der Regierung, Familien von IS-Kämpfern zurückzuholen. Während in diesem Jahr bisher nur eine TEO erlassen wurde, erwarten Analysten weitere, da die Geheimdienste Australier in syrischen Lagern neu bewerten.
TEOs, die 2019 eingeführt wurden, erlauben es dem Minister, Staatsbürger außerhalb Australiens festzuhalten, wenn sie als Sicherheitsrisiko eingestuft werden. Von ABC befragte Rechtsexperten weisen darauf hin, dass das Gesetz keine Begrenzung für aufeinanderfolgende Verfügungen vorsieht, was theoretisch eine unbegrenzte Verlängerung ermöglichen würde. Die Verfassungsrechtlerin Professorin Helen Irving warnt, dass eine solche „perpetuelle Ausschließung“ gegen das Urteil des High Courts von 2022 verstoßen könnte, wonach Staatsbürgerschaftsstrafen nur von einem Gericht verhängt werden dürfen.
Für Teams im Bereich globale Mobilität und Krisenmanagement ist der Fall eine Erinnerung daran, dass australische Passinhaber kein uneingeschränktes Rückkehrrecht haben, wenn nationale Sicherheitsbedenken bestehen. Arbeitgeber mit Mitarbeitern in sensiblen Regionen sollten vor Reise- oder Versetzungsplanungen prüfen, ob gegen einen Mitarbeiter Terrorismusmaßnahmen verhängt wurden. Auch Einwanderungsberater rechnen mit einer strengeren Prüfung von Passanträgen aus Konfliktgebieten, was zu längeren Bearbeitungszeiten führen dürfte.
Die ABC-Berichterstattung erfolgt vor dem Hintergrund einer intensiven Debatte über die Verantwortung der Regierung, Familien von IS-Kämpfern zurückzuholen. Während in diesem Jahr bisher nur eine TEO erlassen wurde, erwarten Analysten weitere, da die Geheimdienste Australier in syrischen Lagern neu bewerten.
Quelle: ABC News