
Der australische Bildungssektor wurde am 19. Februar erschüttert, als die Migrationsberatung RACC einen neuen politischen Vorschlag im Bericht des Parliamentary Budget Office zu den Wahlversprechen 2025 enthüllte. Die Koalition prüft ein Gesetz, das die erlaubte Arbeitszeit für Inhaber eines Studentenvisums (Subclass 500) von derzeit 48 Stunden pro zwei Wochen auf 60 Stunden anheben würde.
Die Maßnahme wird als Einnahmensteigerung dargestellt: Die Berechnungen des PBO gehen davon aus, dass bei 90 Prozent der Studierenden, die bereits die maximale Arbeitszeit ausnutzen, durch zusätzliche 12 Stunden bezahlter Arbeit alle zwei Wochen Mehreinnahmen von 334 Millionen AUD an Einkommenssteuer erzielt werden könnten. Die höhere Arbeitszeitgrenze soll ab dem 1. Juli 2026 ganzjährig gelten, wobei die bestehende Regelung für unbegrenzte Arbeitsstunden während der offiziellen Semesterferien unverändert bleibt.
Für Universitäten und Hochschulen ist der Vorschlag ambivalent. Mehr Arbeitsrechte machen Australien auf dem hart umkämpften Markt für Auslandsstudien attraktiver – insbesondere im Vergleich zum strengeren 20-Stunden-Limit im Vereinigten Königreich. Gleichzeitig befürchten Bildungseinrichtungen, dass längere Arbeitszeiten die ohnehin schon durch Rekordinflation und Wohnraummangel in Sydney und Melbourne belastete Vorlesungsbesuchsraten und Studienfortschritte weiter verschlechtern könnten. Arbeitgeber aus Gastronomie, Altenpflege und regionaler Agrarwirtschaft hingegen setzen sich für die Änderung ein, da sie chronische Fachkräftemängel lindern könnte, ohne auf dauerhafte Migration zurückzugreifen.
Wichtig ist: Bis heute ändert sich nichts. Das Innenministerium hat keine gesetzliche Regelung erlassen und hält weiterhin an der 48-Stunden-Grenze fest. Studierende, die diese überschreiten, riskieren die Stornierung ihres Visums, während Sponsoren mit Sanktionen rechnen müssen. Bildungsexperten raten ihren Klienten, die Entwicklung zu beobachten, aber keine voreiligen Schritte zu unternehmen – ein Entwurf wird voraussichtlich erst nach dem Haushalt 2026 vorgelegt, sofern die Koalition die Wahl gewinnt.
Für Manager der Unternehmensmobilität lautet die Botschaft, verschiedene Szenarien zu planen: Sollte die 60-Stunden-Grenze eingeführt werden, müssen Teilzeitpläne, Überstundenzuschläge und Compliance-Rahmenwerke mit dem Fair Work Act rechtzeitig vor Juli 2026 angepasst werden. Personalabteilungen sollten zudem die Auswirkungen auf Promotionsprogramme und Visa für Absolventen im Blick behalten, da beide auf einen fristgerechten Studienabschluss angewiesen sind.
Die Maßnahme wird als Einnahmensteigerung dargestellt: Die Berechnungen des PBO gehen davon aus, dass bei 90 Prozent der Studierenden, die bereits die maximale Arbeitszeit ausnutzen, durch zusätzliche 12 Stunden bezahlter Arbeit alle zwei Wochen Mehreinnahmen von 334 Millionen AUD an Einkommenssteuer erzielt werden könnten. Die höhere Arbeitszeitgrenze soll ab dem 1. Juli 2026 ganzjährig gelten, wobei die bestehende Regelung für unbegrenzte Arbeitsstunden während der offiziellen Semesterferien unverändert bleibt.
Für Universitäten und Hochschulen ist der Vorschlag ambivalent. Mehr Arbeitsrechte machen Australien auf dem hart umkämpften Markt für Auslandsstudien attraktiver – insbesondere im Vergleich zum strengeren 20-Stunden-Limit im Vereinigten Königreich. Gleichzeitig befürchten Bildungseinrichtungen, dass längere Arbeitszeiten die ohnehin schon durch Rekordinflation und Wohnraummangel in Sydney und Melbourne belastete Vorlesungsbesuchsraten und Studienfortschritte weiter verschlechtern könnten. Arbeitgeber aus Gastronomie, Altenpflege und regionaler Agrarwirtschaft hingegen setzen sich für die Änderung ein, da sie chronische Fachkräftemängel lindern könnte, ohne auf dauerhafte Migration zurückzugreifen.
Wichtig ist: Bis heute ändert sich nichts. Das Innenministerium hat keine gesetzliche Regelung erlassen und hält weiterhin an der 48-Stunden-Grenze fest. Studierende, die diese überschreiten, riskieren die Stornierung ihres Visums, während Sponsoren mit Sanktionen rechnen müssen. Bildungsexperten raten ihren Klienten, die Entwicklung zu beobachten, aber keine voreiligen Schritte zu unternehmen – ein Entwurf wird voraussichtlich erst nach dem Haushalt 2026 vorgelegt, sofern die Koalition die Wahl gewinnt.
Für Manager der Unternehmensmobilität lautet die Botschaft, verschiedene Szenarien zu planen: Sollte die 60-Stunden-Grenze eingeführt werden, müssen Teilzeitpläne, Überstundenzuschläge und Compliance-Rahmenwerke mit dem Fair Work Act rechtzeitig vor Juli 2026 angepasst werden. Personalabteilungen sollten zudem die Auswirkungen auf Promotionsprogramme und Visa für Absolventen im Blick behalten, da beide auf einen fristgerechten Studienabschluss angewiesen sind.
Quelle: RACC Australia
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