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USA verhängt Visaverbote gegen 18 iranische Regierungs- und Telekommunikationsvertreter

Feb. 19, 2026
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USA verhängt Visaverbote gegen 18 iranische Regierungs- und Telekommunikationsvertreter
Das Außenministerium gab am späten Mittwoch bekannt, dass Außenminister Marco Rubio Visabeschränkungen gegen achtzehn hochrangige iranische Regierungsbeamte und Führungskräfte im Telekommunikationssektor sowie deren unmittelbare Familienangehörige verhängt hat. Begründet wird dies mit ihrer mutmaßlichen Rolle bei der Unterdrückung landesweiter Proteste und der Blockade des Internetzugangs. Die Maßnahmen erfolgten gemäß Abschnitt 212(a)(3)(C) des Einwanderungs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes, der den USA erlaubt, Personen die Einreise zu verweigern, die als entgegen den außenpolitischen Interessen der USA angesehen werden.

Die Ankündigung baut auf einer im Januar eingeführten Regelung auf, die hochrangigen Mitgliedern der iranischen Sicherheitsdienste die Einreise oder den Aufenthalt in den USA untersagt. Obwohl die praktische Wirkung vor allem symbolisch ist – die meisten Betroffenen reisen ohnehin nicht in die USA – signalisiert das Verbot, dass die Trump-Administration weiterhin Einwanderungsinstrumente als Mittel zur Förderung von Menschenrechtszielen im Ausland einsetzen wird.

USA verhängt Visaverbote gegen 18 iranische Regierungs- und Telekommunikationsvertreter


Für multinationale Unternehmen wirft diese Maßnahme neue Compliance-Fragen auf. US-Tochtergesellschaften ausländischer Firmen müssen sicherstellen, dass weder ihre Direktoren, Anteilseigner noch Geschäftspartner auf der wachsenden Liste der Visabeschränkungen stehen; andernfalls könnten Geschäftsreisen von Führungskräften oder die Durchsetzung von Verträgen erschwert werden. Ebenso sollten Teams für globale Mobilität mit zusätzlichen administrativen Prüfungen für iranische Staatsangehörige rechnen, die US-Visa in anderen Kategorien beantragen, selbst wenn sie nicht persönlich sanktioniert sind.

Politische Analysten weisen darauf hin, dass gezielte Visaverbote zu einer bevorzugten Zwischenlösung geworden sind – stärker als öffentliche Verurteilungen, aber weniger umfassend als vollständige Wirtschaftssanktionen. Das Kongress wird voraussichtlich prüfen, ob der aktuelle Rahmen ausreichende Transparenz und rechtsstaatliche Garantien für die Beschuldigten bietet.

Obwohl die Maßnahme Iran betrifft, unterstreicht sie einen breiteren Trend: Die US-Einwanderungspolitik ist zunehmend mit außenpolitischen Zielen verknüpft, was bedeutet, dass Manager für Unternehmensmobilität diplomatische Entwicklungen ebenso genau verfolgen müssen wie traditionelle Änderungen im Einwanderungsrecht.
Quelle: Reuters (via Jerusalem Post)

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