
US-Arbeitgeber erfuhren heute, dass sich die Regeln für die H-1B-Quotenvergabe ändern werden. In einer endgültigen Verordnung, die am 29. Dezember veröffentlicht wurde und am 27. Februar in Kraft tritt – rechtzeitig zur FY 2027-Quota-Saison – weist das Department of Homeland Security (DHS) die US Citizenship and Immigration Services (USCIS) an, vom rein zufälligen Auswahlverfahren zu einer „gewichteten“ Lotterie überzugehen. Dabei erhält eine einzelne Registrierung je nach Lohnniveau der angebotenen Stelle bis zu vier virtuelle „Lose“. Jobs auf Level IV bekommen vier Chancen, Level III drei, Level II zwei und Einstiegspositionen auf Level I nur eine.
Die Behörde betont, dass dieser neue Ansatz das Programm besser an seinen gesetzlichen Zweck anpasst: die Besetzung echter Fachberufe und die Verhinderung von Betrug. Immigrationsexperten weisen jedoch darauf hin, dass die Details entscheidend sind: Fällt ein einzelner Einsatzort in einer mehrstufigen Einsatzplanung in eine niedrigere Lohngruppe, wird die gesamte Registrierung herabgestuft. Zudem werden mehrere Arbeitgeber, die denselben Bewerber anmelden, nach dem niedrigsten Lohnniveau aller Anmeldungen bewertet. Das erhöht den Druck auf HR-Teams, die Gehaltsspannen genau prüfen und eng mit den Kandidaten zusammenarbeiten müssen, um eine unbeabsichtigte Verschlechterung der Chancen zu vermeiden.
Für Unternehmen, die stark auf große Gruppen internationaler Studierender und andere Berufseinsteiger setzen, könnte die neue Regel die Auswahlquoten deutlich senken. Interessenvertretungen von Universitäten und Start-ups warnen bereits, dass es sonst zu einem „Talentabfluss“ kommen könnte, sofern der Kongress die gesetzliche Obergrenze von 85.000 Visa nicht anhebt. Im Gegensatz dazu könnten Firmen, die Senior-Level-Gehälter zahlen können, einen erheblichen Vorteil erlangen – zumal die Arbeitslosenquote in MINT-Berufen in den USA unter 3 Prozent liegt.
Praktisch sollten Arbeitgeber jetzt damit beginnen, Nachweise zum Lohnniveau zu sammeln: USCIS verlangt, dass Petitionen nach der Auswahl das beim Registrierungszeitpunkt verwendete Lohnniveau belegen. Rechtsberater empfehlen, Screenshots der Lohnniveaus vom Arbeitsministerium zu sichern, höhere Gehälter einzuplanen, wo möglich, und „Plan B“-Optionen wie L-1, O-1 oder von der Quote ausgenommene H-1Bs für Schlüsselkräfte vorzubereiten, die in der Lotterie leer ausgehen könnten. Die Registrierung für FY 2027 startet am 4. März 2026 – es bleibt also wenig Zeit, die Vergütungsstrategien anzupassen.
Die Behörde betont, dass dieser neue Ansatz das Programm besser an seinen gesetzlichen Zweck anpasst: die Besetzung echter Fachberufe und die Verhinderung von Betrug. Immigrationsexperten weisen jedoch darauf hin, dass die Details entscheidend sind: Fällt ein einzelner Einsatzort in einer mehrstufigen Einsatzplanung in eine niedrigere Lohngruppe, wird die gesamte Registrierung herabgestuft. Zudem werden mehrere Arbeitgeber, die denselben Bewerber anmelden, nach dem niedrigsten Lohnniveau aller Anmeldungen bewertet. Das erhöht den Druck auf HR-Teams, die Gehaltsspannen genau prüfen und eng mit den Kandidaten zusammenarbeiten müssen, um eine unbeabsichtigte Verschlechterung der Chancen zu vermeiden.
Für Unternehmen, die stark auf große Gruppen internationaler Studierender und andere Berufseinsteiger setzen, könnte die neue Regel die Auswahlquoten deutlich senken. Interessenvertretungen von Universitäten und Start-ups warnen bereits, dass es sonst zu einem „Talentabfluss“ kommen könnte, sofern der Kongress die gesetzliche Obergrenze von 85.000 Visa nicht anhebt. Im Gegensatz dazu könnten Firmen, die Senior-Level-Gehälter zahlen können, einen erheblichen Vorteil erlangen – zumal die Arbeitslosenquote in MINT-Berufen in den USA unter 3 Prozent liegt.
Praktisch sollten Arbeitgeber jetzt damit beginnen, Nachweise zum Lohnniveau zu sammeln: USCIS verlangt, dass Petitionen nach der Auswahl das beim Registrierungszeitpunkt verwendete Lohnniveau belegen. Rechtsberater empfehlen, Screenshots der Lohnniveaus vom Arbeitsministerium zu sichern, höhere Gehälter einzuplanen, wo möglich, und „Plan B“-Optionen wie L-1, O-1 oder von der Quote ausgenommene H-1Bs für Schlüsselkräfte vorzubereiten, die in der Lotterie leer ausgehen könnten. Die Registrierung für FY 2027 startet am 4. März 2026 – es bleibt also wenig Zeit, die Vergütungsstrategien anzupassen.
Quelle: HRO Today
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