
Am 22. Februar 2026 entbrannte ein politischer Streit, nachdem die Liberaldemokraten Innenministerin Shabana Mahmood aufgefordert hatten, die neuen Regelungen zur Passagierkontrolle, die ab dem 25. Februar in Kraft treten sollten, zu verschieben. Nach der neuen Vorschrift müssen Fluggesellschaften, Fährunternehmen und Eurostar elektronisch überprüfen, dass jeder Passagier mit Ziel Großbritannien, der britische Staatsbürgerschaft beansprucht, entweder einen gültigen oder abgelaufenen britischen Reisepass (ausgestellt ab 1989) oder ein „Certificate of Entitlement“ im Wert von 589 Pfund besitzt. Fluggesellschaften, die Reisende ohne gültige Nachweise an Bord nehmen, drohen Bußgelder. Branchenverbände warnen daher, dass sie die Beförderung verweigern werden, um Strafen zu vermeiden.
Der Brief der Liberaldemokraten beruft sich auf zahlreiche reale Fälle, die in den letzten Tagen Abgeordneten und Medien gemeldet wurden: Briten, die seit Langem in der EU leben und nach dem Brexit dort eingebürgert wurden; Ehepartner auf Hochzeitsreise, deren britischer Pass abgelaufen ist; sowie Kinder der zweiten Generation, die nie ein britisches Dokument besessen haben. Einige Betroffene haben bereits Flüge zu Beerdigungen und medizinischen Notfällen storniert, weil vor Ablauf der Frist keine Termine zur Passverlängerung verfügbar waren.
Will Forster, der migrationspolitische Sprecher der Partei, kritisierte die Änderung als „schlecht kommuniziert und unüberlegt“ und betonte, dass kein Bürger durch Bürokratie daran gehindert werden dürfe, in sein Heimatland zurückzukehren. Er schlug eine Übergangsfrist sowie eine vorübergehende Lösung vor, die es Doppelstaatlern erlaubt, statt eines britischen Passes die neue elektronische Reisegenehmigung (ETA) für 16 Pfund zu nutzen, während sie auf ihre Dokumente warten. Von der Guardian konsultierte Einwanderungsanwälte bestätigen, dass das Innenministerium eine solche Lösung sofort genehmigen könnte, da das ETA-System bereits den Status mit den Datenbanken des Innenministeriums abgleicht.
Auch Wirtschaftsverbände teilen die Sorge: Globale Arbeitgeber befürchten, dass Mitarbeiter auf Auslandseinsätzen, die nicht routinemäßig britische Pässe mit sich führen, im Ausland festsitzen könnten, was Projekte gefährdet. Für den Moment bereiten sich die Beförderer darauf vor, ab Mitternacht am Dienstag die Beförderung zu verweigern, sofern das Innenministerium nicht einlenkt.
Der Brief der Liberaldemokraten beruft sich auf zahlreiche reale Fälle, die in den letzten Tagen Abgeordneten und Medien gemeldet wurden: Briten, die seit Langem in der EU leben und nach dem Brexit dort eingebürgert wurden; Ehepartner auf Hochzeitsreise, deren britischer Pass abgelaufen ist; sowie Kinder der zweiten Generation, die nie ein britisches Dokument besessen haben. Einige Betroffene haben bereits Flüge zu Beerdigungen und medizinischen Notfällen storniert, weil vor Ablauf der Frist keine Termine zur Passverlängerung verfügbar waren.
Will Forster, der migrationspolitische Sprecher der Partei, kritisierte die Änderung als „schlecht kommuniziert und unüberlegt“ und betonte, dass kein Bürger durch Bürokratie daran gehindert werden dürfe, in sein Heimatland zurückzukehren. Er schlug eine Übergangsfrist sowie eine vorübergehende Lösung vor, die es Doppelstaatlern erlaubt, statt eines britischen Passes die neue elektronische Reisegenehmigung (ETA) für 16 Pfund zu nutzen, während sie auf ihre Dokumente warten. Von der Guardian konsultierte Einwanderungsanwälte bestätigen, dass das Innenministerium eine solche Lösung sofort genehmigen könnte, da das ETA-System bereits den Status mit den Datenbanken des Innenministeriums abgleicht.
Auch Wirtschaftsverbände teilen die Sorge: Globale Arbeitgeber befürchten, dass Mitarbeiter auf Auslandseinsätzen, die nicht routinemäßig britische Pässe mit sich führen, im Ausland festsitzen könnten, was Projekte gefährdet. Für den Moment bereiten sich die Beförderer darauf vor, ab Mitternacht am Dienstag die Beförderung zu verweigern, sofern das Innenministerium nicht einlenkt.
Quelle: The Guardian
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