
In einer überraschenden Maßnahme zur Belebung des Tourismus nach der COVID-Pandemie hat Armenien für die erste Hälfte des Jahres 2026 die Visapflicht für Bürger aus 113 Ländern – darunter auch die Vereinigten Arabischen Emirate – aufgehoben. Das am 26. Februar 2026 in Jerewan veröffentlichte Dekret erlaubt berechtigten Besuchern, sich bis zu 180 Tage innerhalb eines 12-Monats-Zeitraums ohne vorherige Genehmigung im Land aufzuhalten. Die Regelung gilt für die meisten Golfstaaten, die EU, die USA, Kanada sowie mehrere Länder im asiatisch-pazifischen Raum. Armenische Behörden kündigten an, die temporäre Öffnung Mitte des Jahres zu überprüfen, eine Verlängerung sei möglich, sofern die Besucherzahlen die Erwartungen erfüllen.
Der Tourismus trägt etwa 11 Prozent zum armenischen BIP bei, hat sich jedoch noch nicht vollständig erholt: 2025 wurden 1,4 Millionen Besucher gezählt, was immer noch 15 Prozent unter dem Vorkrisenniveau liegt. Für Einwohner der VAE – viele von ihnen suchen kühlere Sommerklimata, historische Stätten und Outdoor-Abenteuer – entfällt mit der Visafreiheit die bisher erforderliche E-Visa-Gebühr von 7 US-Dollar sowie die mindestens dreitägige Bearbeitungszeit. Reiseveranstalter in Dubai bieten bereits Wochenendpakete nach Jerewan und zum Sewansee an und heben die neue 180-Tage-Regelung als ideal für digitale Nomaden und Fernarbeiter mit VAE-Aufenthaltsstatus hervor, die einen Tapetenwechsel ohne bürokratischen Aufwand suchen.
Auch die Handelskammern beider Länder erwarten, dass die Maßnahme Geschäftsreisen erleichtert. Die VAE sind Armeniens siebtgrößter ausländischer Investor mit Engagements in den Bereichen erneuerbare Energien, Immobilien und Gastgewerbe. „Die vorübergehende Abschaffung der Visa ist ein starkes Signal, dass Armenien ernsthaft daran interessiert ist, Golfkapital anzuziehen“, erklärte Aram Harutyunyan, Vorsitzender des Armenian Business Council Dubai.
Reisende werden daran erinnert, dass trotz Visafreiheit der Reisepass mindestens sechs Monate gültig sein muss und eine Krankenversicherung empfohlen wird. Die VAE-Botschaft in Jerewan rät Emiratis, ihre Reise im Twajudi-System des Außenministeriums zu registrieren, um konsularische Unterstützung zu gewährleisten. Sollte das Experiment die Besucherzahlen steigern, ohne die Grenzressourcen zu belasten, deuten Tourismusbehörden an, dass eine vollständige Liberalisierung dauerhaft eingeführt werden könnte.
Der Tourismus trägt etwa 11 Prozent zum armenischen BIP bei, hat sich jedoch noch nicht vollständig erholt: 2025 wurden 1,4 Millionen Besucher gezählt, was immer noch 15 Prozent unter dem Vorkrisenniveau liegt. Für Einwohner der VAE – viele von ihnen suchen kühlere Sommerklimata, historische Stätten und Outdoor-Abenteuer – entfällt mit der Visafreiheit die bisher erforderliche E-Visa-Gebühr von 7 US-Dollar sowie die mindestens dreitägige Bearbeitungszeit. Reiseveranstalter in Dubai bieten bereits Wochenendpakete nach Jerewan und zum Sewansee an und heben die neue 180-Tage-Regelung als ideal für digitale Nomaden und Fernarbeiter mit VAE-Aufenthaltsstatus hervor, die einen Tapetenwechsel ohne bürokratischen Aufwand suchen.
Auch die Handelskammern beider Länder erwarten, dass die Maßnahme Geschäftsreisen erleichtert. Die VAE sind Armeniens siebtgrößter ausländischer Investor mit Engagements in den Bereichen erneuerbare Energien, Immobilien und Gastgewerbe. „Die vorübergehende Abschaffung der Visa ist ein starkes Signal, dass Armenien ernsthaft daran interessiert ist, Golfkapital anzuziehen“, erklärte Aram Harutyunyan, Vorsitzender des Armenian Business Council Dubai.
Reisende werden daran erinnert, dass trotz Visafreiheit der Reisepass mindestens sechs Monate gültig sein muss und eine Krankenversicherung empfohlen wird. Die VAE-Botschaft in Jerewan rät Emiratis, ihre Reise im Twajudi-System des Außenministeriums zu registrieren, um konsularische Unterstützung zu gewährleisten. Sollte das Experiment die Besucherzahlen steigern, ohne die Grenzressourcen zu belasten, deuten Tourismusbehörden an, dass eine vollständige Liberalisierung dauerhaft eingeführt werden könnte.
Quelle: The Independent
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