
Eine Medienmitteilung vom 26. Februar 2026 bestätigt, dass die EU-Innenminister am 5. und 6. März in Brüssel zusammenkommen, um den Rollout des Schengen-Ein- und Ausreisesystems (EES), die ETA-ähnlichen Gebühren im Rahmen von ETIAS sowie die nächste Phase des Migrations- und Asylpakts zu überprüfen. Die hybride Pressekonferenz am 3. März, zu der akkreditierte Journalisten eingeladen sind, zeigt, dass Grenzmanagement-Themen vor dem Sommerreisehöhepunkt wieder ganz oben auf der politischen Agenda stehen. Entwürfe der Gesprächspunkte, die The Connexion vorliegen, deuten darauf hin, dass die Minister über Notfallpläne beraten werden, falls Mitgliedstaaten – darunter auch Frankreich – die Frist zum 10. April für den vollständigen biometrischen Grenzbetrieb nicht einhalten. Der französische Flughafenverband UAF warnt bereits vor „Kapazitätsengpässen“ an den Flughäfen CDG und Nizza, während Paris zusätzliche EU-Mittel für die Installation von Vorregistrierungskiosken vor dem touristischen Ansturm während der Olympischen Spiele im Juli fordert. Der Rat wird zudem die Bereitschaft der Fluggesellschaften prüfen, in Echtzeit auf die zentrale ETIAS-Datenbank zuzugreifen. Die französische Fluggesellschaft Air France und die Billigairline Transavia geben an, die Anforderungen erfüllen zu können, während kleinere Regionalfluggesellschaften um eine Schonfrist gebeten haben. Ein weiteres französisches Anliegen ist die Fertigstellung der gegenseitigen Anerkennung digitaler Aufenthaltstitel, damit langfristige Nicht-EU-Bewohner weiterhin die Parafe-E-Gates ohne erneute Registrierung nutzen können. Akteure im Bereich der globalen Mobilität sollten die Abschlusserklärung genau verfolgen, um Hinweise auf gestaffelte Umsetzungsoptionen, Datenschutzmaßnahmen und mögliche Gebührenänderungen zu erhalten, die Reisebudgets beeinflussen könnten. Geschäftsreisemanagern wird empfohlen, Führungskräfte über voraussichtliche Wartezeiten während der Übergangsphase zu informieren und ETIAS-Prüfungen in die Genehmigungsverfahren für dienstliche Reisen einzubeziehen.
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Frankreich.Mehr von Frankreich
Alle anzeigen
Großbritannien stellt auf digitale eVisa um; marokkanische und französische Reisende werden zur Vorbereitung aufgefordert
Entwurf des UK-EU-Gibraltar-Vertrags veröffentlicht: Schengen-ähnliche Mobilität ohne Kontrollen an der Landgrenze