
Am 27. Februar um 16:05 Uhr GMT gab das französische Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten eine dringende Sicherheitshinweis heraus, in dem französische Staatsangehörige aufgefordert werden, alle Reisen nach Israel, Jerusalem und ins Westjordanland zu verschieben und in Erwägung zu ziehen, die Region über Land über Jordanien oder Ägypten zu verlassen, solange der kommerzielle Flugverkehr gestört ist. Die Warnung folgt auf Israels Luftangriffe am 13. Juni auf iranische Nuklear- und Militäranlagen sowie die daraufhin erfolgten iranischen Raketenangriffe, die zur Aussetzung des Betriebs am Flughafen Ben Gurion führten. Das Ministerium riet den geschätzten 8.000 französischen Einwohnern in Israel, „wachsam zu bleiben, den nächstgelegenen Schutzraum aufzusuchen und ihre Bewegungen einzuschränken“. Französische Unternehmen wurden angewiesen, Notfall-Tracking-Protokolle für entsandte Mitarbeiter und Geschäftsreisende zu aktivieren. Versicherer bestätigten, dass Standard-Reiserichtlinien für Geschäftsreisen keine Buchungen ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung des Hinweises mehr abdecken. Für globale Mobilitätsteams stehen folgende Sofortmaßnahmen an: 1) Überprüfung laufender Reisen und Entsendungen in Israel und den palästinensischen Gebieten, 2) freiwillige Evakuierungshilfe anbieten, 3) kritische Reisen über Abu Dhabi oder Amman umleiten und 4) Force-Majeure-Klauseln in Lieferantenverträgen prüfen. Arbeitgeber sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, dass israelische Behörden bei der Einreise Sicherheitsbefragungen von bis zu drei Stunden durchführen und Grenzübergänge an Land ohne Vorankündigung geschlossen werden können. Die Warnung könnte zu weiteren regionalen Luftraumsperrungen führen, was Flugzeiten und Kosten für Verbindungen von Paris zu Golf-Drehkreuzen erhöht. Spediteure berichten bereits von Umleitungen hochsensibler Technologie- und Pharma-Lieferungen über Zypern. Sollten die EU-Außenminister koordinierte Sanktionen beschließen, ist mit Gegeneinreiseverboten des Iran zu rechnen, die französische Ingenieure bei Energieprojekten im Golf beeinträchtigen würden. Unternehmen mit Versicherungen über den belgischen Markt sollten beachten, dass der CEMT-Kriegsrisikoaufschlag für Frachtführer auf Ost-Mittelmeer-Routen seit Montag um 22 % gestiegen ist; Finanzabteilungen müssen höhere Logistikkosten prüfen und freigeben.
Quelle: Roic News
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