
Im traditionellen Monatsendbulletin listete die englischsprachige Tageszeitung *The Connexion* eine Reihe von Maßnahmen auf, die im verschobenen Haushalt 2026 beschlossen wurden und ab dem 1. März in Kraft treten – viele davon mit direkten Auswirkungen auf international mobile Mitarbeiter, E-Commerce und Firmenwagenflotten.
1) Auf alle Pakete unter 150 € aus Nicht-EU-Ländern wird nun eine „kleine Öko-Abgabe“ von 2 € erhoben, darunter auch Firmenmuster und Ersatzteile, die von UK- oder US-Logistikzentren verschickt werden. Logistikteams sollten damit rechnen, dass die Versanddienstleister die Gebühr an die Absender weitergeben und die Kostenstellen entsprechend anpassen.
2) Die Pauschalgebühren für Krankenhausaufenthalte steigen, was die Ansprüche bei der internationalen Krankenversicherung für Expatriates ohne Zusatzversicherung erhöht.
3) In der Île-de-France wird die Pferdestärkensteuer auf 68,95 € pro chevaux fiscaux angehoben, was das Leasing von Firmenwagen verteuert; auch Korsika und zwei weitere Regionen erhöhen ihre Sätze.
4) Für 50-cc-Mopeds wird bei der TÜV-Prüfung eine neue Kontrolle auf Geschwindigkeitsmanipulation eingeführt, relevant für Lieferflotten im letzten Kilometer.
5) Der RoissyBus-Flughafenshuttle wird offiziell eingestellt, wie bereits zuvor analysiert.
Weitere Punkte umfassen die automatische Schließung von 3,2 Millionen Plan Épargne Logement-Konten nach 15 Jahren, einen neuen Steueranreiz für Buy-to-Let-Investitionen sowie höhere Referenzpreise für Gas.
Für Personal- und Global-Mobility-Teams sind die wichtigsten Maßnahmen, umziehende Mitarbeiter über steigende Alltagskosten zu informieren, Firmenwagenpauschalen zu überprüfen und Versandprozesse für Pakete zu auditieren, um die neue Steuerlast zu minimieren. Interne Servicezentren, die Ersatzlaptops oder -telefone verschicken, sollten Sendungen bündeln, um die Gebühr pro Einheit zu senken.
Das Bulletin unterstreicht die immer detailliertere Natur französischer Steueranpassungen: Viele Maßnahmen sind temporär und laufen aus, sobald EU-weite Regelungen (etwa zur Einfuhrumsatzsteuer im E-Commerce) 2027 in Kraft treten. Unternehmen sollten daher Flexibilität in ihren Spesenrichtlinien einplanen und auf smarte Karten oder App-basierte Tagesgeldsysteme setzen, die schnell an lokale Abgaben angepasst werden können.
Schließlich sollten Expat-Familien beachten, dass die erhöhten Kindergeldzuschläge nun erst ab 18 statt ab 14 Jahren gezahlt werden, was das Haushaltseinkommen um bis zu 900 € jährlich bei Familien mit Teenagern mindert. Mobility-Berater müssen möglicherweise Lebenshaltungskostenpauschalen oder Schulzuschüsse anpassen, um die Lücke zu schließen – besonders in teuren Städten wie Paris und Lyon.
1) Auf alle Pakete unter 150 € aus Nicht-EU-Ländern wird nun eine „kleine Öko-Abgabe“ von 2 € erhoben, darunter auch Firmenmuster und Ersatzteile, die von UK- oder US-Logistikzentren verschickt werden. Logistikteams sollten damit rechnen, dass die Versanddienstleister die Gebühr an die Absender weitergeben und die Kostenstellen entsprechend anpassen.
2) Die Pauschalgebühren für Krankenhausaufenthalte steigen, was die Ansprüche bei der internationalen Krankenversicherung für Expatriates ohne Zusatzversicherung erhöht.
3) In der Île-de-France wird die Pferdestärkensteuer auf 68,95 € pro chevaux fiscaux angehoben, was das Leasing von Firmenwagen verteuert; auch Korsika und zwei weitere Regionen erhöhen ihre Sätze.
4) Für 50-cc-Mopeds wird bei der TÜV-Prüfung eine neue Kontrolle auf Geschwindigkeitsmanipulation eingeführt, relevant für Lieferflotten im letzten Kilometer.
5) Der RoissyBus-Flughafenshuttle wird offiziell eingestellt, wie bereits zuvor analysiert.
Weitere Punkte umfassen die automatische Schließung von 3,2 Millionen Plan Épargne Logement-Konten nach 15 Jahren, einen neuen Steueranreiz für Buy-to-Let-Investitionen sowie höhere Referenzpreise für Gas.
Für Personal- und Global-Mobility-Teams sind die wichtigsten Maßnahmen, umziehende Mitarbeiter über steigende Alltagskosten zu informieren, Firmenwagenpauschalen zu überprüfen und Versandprozesse für Pakete zu auditieren, um die neue Steuerlast zu minimieren. Interne Servicezentren, die Ersatzlaptops oder -telefone verschicken, sollten Sendungen bündeln, um die Gebühr pro Einheit zu senken.
Das Bulletin unterstreicht die immer detailliertere Natur französischer Steueranpassungen: Viele Maßnahmen sind temporär und laufen aus, sobald EU-weite Regelungen (etwa zur Einfuhrumsatzsteuer im E-Commerce) 2027 in Kraft treten. Unternehmen sollten daher Flexibilität in ihren Spesenrichtlinien einplanen und auf smarte Karten oder App-basierte Tagesgeldsysteme setzen, die schnell an lokale Abgaben angepasst werden können.
Schließlich sollten Expat-Familien beachten, dass die erhöhten Kindergeldzuschläge nun erst ab 18 statt ab 14 Jahren gezahlt werden, was das Haushaltseinkommen um bis zu 900 € jährlich bei Familien mit Teenagern mindert. Mobility-Berater müssen möglicherweise Lebenshaltungskostenpauschalen oder Schulzuschüsse anpassen, um die Lücke zu schließen – besonders in teuren Städten wie Paris und Lyon.
Quelle: The Connexion
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Frankreich.Mehr von Frankreich
Alle anzeigen
Paris streicht RoissyBus: Was Geschäftsreisende über Transfers vom Charles de Gaulle wissen müssen
Das Vereinigte Königreich hat Frankreich bereits 540 Millionen Euro für die Überwachung der Kanalüberquerungen überwiesen, teilte das französische Parlament mit.