SWISS verschärft Kabinenregeln für Musikinstrumente – neue Strecke Zürich–Posen bestätigt
Überarbeitete Lärmschutzverordnung tritt in Kraft und ermöglicht dichtere Stadtbebauung
Neue Telekom-Regel verpflichtet Schweizer Mobilfunknetze, bei Stromausfällen online zu bleiben
Neueste Nachrichten
„Bilaterale III“: Schweiz und EU unterzeichnen umfassendes Mobilitätspaket am 2. März 2026
• Die Schweiz und die EU werden am 2. März 2026 das Paket „Bilaterale III“ unterzeichnen. • Das Abkommen modernisiert die Regeln für die Personenfreizügigkeit sowie den Land- und Luftverkehr und ergänzt neue Vereinbarungen zu Strom, Lebensmittelsicherheit und Gesundheitsschutz. • Für Arbeitgeber bedeutet dies langfristige Planungssicherheit bei EU-Entsendungen, eine Vereinfachung des grenzüberschreitenden Güterverkehrs und eine Stärkung der Krisenmanagement-Instrumente. • Die Ratifizierung bedarf noch der Zustimmung des Schweizer Parlaments und könnte einem Referendum unterliegen.
Graubünden startet fünfmonatigen Pilotversuch zur Veröffentlichung von Blitzermessstellen, um das Verhalten ausländischer Fahrer zu untersuchen
• Graubünden wird während eines Pilotprojekts vom 1. März bis 31. Juli 2026 die meisten Standorte von Blitzern online veröffentlichen. • Die Daten werden nach Herkunft der Fahrzeuge aufgeschlüsselt, um zu analysieren, wie Touristen und Grenzgänger darauf reagieren. • Schweizer Verkehrsbussen sind auch im Ausland durchsetzbar, daher könnte die Veröffentlichung der Standorte Unternehmen helfen, mobilitätsbedingte Kosten und rechtliche Risiken zu reduzieren. • Die Ergebnisse fließen in einen Bericht ein, der die landesweite Strategie zur Geschwindigkeitsüberwachung beeinflussen könnte.
Das Ein- und Ausstiegssystem erreicht die letzte Einsatzphase an Schweizer Regionalflughäfen
• Das biometrische Ein- und Ausreisesystem wird bis zum 31. März 2026 an allen Schweizer Flughäfen an den Außengrenzen aktiv sein. • Das EES ersetzt die manuelle Passkontrolle und erfasst automatisch die Aufenthaltsdauer jedes Reisenden im Schengen-Raum. • Unternehmen müssen die Einhaltung der 90/180-Tage-Regel für visumfreie Mitarbeitende strenger überwachen. • Reisende aus der Region sollten im März mit etwas längeren Bearbeitungszeiten rechnen.
Luftraumsperrung im Nahen Osten führt zu massiven Flugausfällen an Schweizer Flughäfen
Luftraumsperrungen nach US-israelischen Angriffen auf Iran führten am 28. Februar 2026 zu 25 Flugausfällen und rund 140 Verspätungen in Zürich und Genf. Betroffen waren unter anderem Swiss, Emirates, El Al und easyJet, deren Flugpläne durch Umleitungen, begrenzte Einsatzzeiten der Crews und Umlagerungen der Flugzeuge massiv gestört wurden. Die Störungen verdeutlichen die Anfälligkeit der Schweiz für geopolitische Krisen und unterstreichen die Notwendigkeit einer soliden Notfallplanung für Geschäftsreisen.
SWISS setzt Flüge nach Tel Aviv und Dubai bis zum 7. März wegen Sicherheitsbedenken aus
Am 28. Februar setzte SWISS alle Flüge von Zürich und Genf nach Tel Aviv und Dubai bis mindestens 7. März aus und nannte als Grund unsichere Sicherheitsbedingungen sowie gesperrten Luftraum. Dieser Schritt unterbricht wichtige Geschäftsverbindungen und zwingt Unternehmen, Personal und Fracht über alternative Drehkreuze umzuleiten – ein deutliches Zeichen für die Abhängigkeit der Schweiz von sicheren Flugrouten durch ausländischen Luftraum.
Auswärtiges Amt warnt vor Reisen nach Israel
Das Schweizer Außenministerium stufte Israel am 28. Februar in die höchste Risikokategorie herauf und riet Bürgern dringend von Reisen ab. Gleichzeitig wurde Reisenden vor Ort empfohlen, das Land so bald wie möglich zu verlassen, solange noch kommerzielle Flüge verfügbar sind. Dieser Schritt löst unternehmenstypische Fürsorgepflichten aus, schwächt die Nachfrage im Freizeitbereich und zeigt eindrücklich, wie schnell Konfliktgebiete die Mobilitätspläne der Schweiz durcheinanderbringen können.
Schweizer Botschaft in Teheran reduziert Personal, bleibt aber für konsularische Hilfe erreichbar
Die Schweiz reduzierte am 28. Februar ihr Botschaftspersonal in Teheran von 14 auf 10 Mitarbeiter, hielt die Mission jedoch offen, um ihrem Schutzmachtmandat gerecht zu werden und Schweizer Staatsangehörige zu unterstützen. Dieser Schritt sichert eine wichtige diplomatische und konsularische Verbindung und verdeutlicht zugleich die zunehmenden Risiken für Unternehmen und Reisende im Iran.