Schweiz und EU unterzeichnen Paket „Bilaterale III“ zur Modernisierung der Freizügigkeitsregeln
205 Flugausfälle treffen Zürich, Genf und Basel an nur einem Tag
Maßnahmen von Deutsche Bahn und SBB steigern Pünktlichkeit auf der Strecke Stuttgart–Zürich auf 80 %
Neueste Nachrichten
Schweiz und EU unterzeichnen wegweisende Abkommen „Bilaterale III“ zur Vereinfachung der Personenfreizügigkeit und grenzüberschreitenden Geschäfte
Am 2. März 2026 unterzeichneten die Schweiz und die EU das lang erwartete Paket „Bilaterale III“. Die Abkommen modernisieren die Freizügigkeitsregelungen, führen ein digitales Sozialversicherungskärtchen für Grenzgänger ein und aktualisieren die Bestimmungen für Luft- und Landverkehr. Dadurch wird die Einhaltung für Arbeitgeber erleichtert und Reisenden ein reibungsloseres Grenzüberqueren ermöglicht. Die Ratifizierung steht noch aus, doch das Abkommen beseitigt große Unsicherheiten für multinationale Unternehmen, die zwischen der Schweiz und der EU tätig sind.
FOCA gibt Richtlinien zu Passagierrechten bei Flugausfällen im Nahen Osten heraus
Am 2. März erinnerte die Schweizer Luftfahrtbehörde Reisende daran, dass sie weiterhin Anspruch auf Rückerstattungen, Umbuchungen und Betreuungsleistungen gemäß der EU-Verordnung 261/2004 haben – auch wenn eine Entschädigung wegen der Nahostkrise als „außergewöhnlicher Umstand“ unwahrscheinlich ist. Unternehmen sollten ihre reisenden Mitarbeitenden informieren, Belege für Hotel- und Verpflegungskosten aufbewahren und bei Notfällen die FDFA Travel Admin App für konsularische Unterstützung nutzen.
Die Schweiz stoppt die Visabearbeitung in Teheran und fordert ihre Staatsangehörigen auf, den Iran zu verlassen
Angesichts zunehmender Sicherheitsrisiken hat die Schweiz die Visa-Ausstellung in Teheran komplett eingestellt und ihre Staatsbürger dringend zur sofortigen Ausreise aus dem Iran aufgefordert. Die Aussetzung beeinträchtigt Studentenprogramme und Geschäftsreisen, zwingt Unternehmen dazu, Visaanträge über Konsulate in Drittstaaten abzuwickeln und ihre Evakuierungs- sowie Homeoffice-Pläne für Mitarbeiter im Iran zu überarbeiten.
Neue Schweizer Legitimation für Diplomaten und UN-Mitarbeiter eingeführt, gilt als Schengen-Aufenthaltserlaubnis
Ab dem 2. März 2026 gibt die Schweiz eine neu gestaltete Legitimation für Diplomaten und Mitarbeiter internationaler Organisationen heraus. Die Karte dient nun ausdrücklich als Schengen-Aufenthaltserlaubnis und verfügt über verbesserte Sicherheitsmerkmale, die Inhabern reibungslosere Grenzübertritte sowie einen klareren Nachweis ihres Status gegenüber Banken und Vermietern ermöglichen.