Spanien richtet elektronisches Register für Mitarbeiter der Ausländerbehörde ein, um Einwanderungsanträge zu beschleunigen
Rat der EU für Justiz und Inneres legt Prioritäten für Schengen-Grenzen fest; Spanien unterstützt schnellere freiwillige Rückführungen
Finnlands Innenminister kritisiert Spaniens Massenlegalisierung und warnt vor „Schengen-Risiko“
Neueste Nachrichten
Spanische Opposition reicht Antrag im Kongress ein, um außerordentliche Legalisierung abzuschaffen und Regeln für den Aufenthalt zu verschärfen
Ein im Kongressbulletin vom 5. März 2026 veröffentlichter Antrag zeigt, dass Spaniens Partido Popular die geplante Migrationsregularisierung stoppen und die bestehenden Wege über Arraigo und Familienzusammenführung durch ein strengeres, punktebasiertes System ersetzen will. Obwohl der Vorschlag noch kein Gesetz ist, verdeutlicht er die polarisierte politische Lage, die nach den kommenden Wahlen die Unternehmensimmigrationsstrategie maßgeblich beeinflussen könnte.
Aktualisierter Leitfaden zum Beckham-Gesetz: Was Fachkräfte, die nach Spanien kommen, 2026 wissen müssen
Ein umfassendes Update vom 5. März 2026 bestätigt erneut, dass das sogenannte Beckham-Gesetz in Spanien weiterhin einen pauschalen Steuersatz von 24 % sowie eine Befreiung von ausländischen Einkünften für sechs Jahre bietet. Dies gilt nun auch für Inhaber von Digital-Nomaden-Visa und Gründer von Start-ups. Die aktualisierten Zahlen ermöglichen es Mobilitäts- und Gehaltsabteilungen, die Kostenprognosen für 2026 bei neu eingestellten Mitarbeitern präziser zu gestalten.
Lateinamerikanische Gemeinschaften begrüßen Spaniens Massen-Regularisierungsplan, während nicaraguanische Migranten ihre Unterlagen vorbereiten
Ein lang erwarteter Erlass zur Legalisierung von rund einer halben Million undokumentierter Migranten steht kurz bevor. Ein Bericht vom 4. März hebt nicaraguanische Migranten – potenziell 42.000 Personen – als Hauptbegünstigte hervor. Das Programm bietet zweijährige Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse, was das Arbeitskräfteangebot in Spanien erhöht, jedoch die ohnehin stark belasteten Einwanderungsbehörden vor administrative Herausforderungen stellt.
Spanien festigt Platz unter den Top drei im globalen Konferenztourismus und peilt 2026 einen MICE-Markt von 15,4 Milliarden Euro an
Laut am 4. März veröffentlichten Daten der ICCA belegt Spanien weltweit den dritten Platz bei internationalen Kongressen. Die Branche erwirtschaftete im vergangenen Jahr 14,3 Milliarden Euro und soll bis 2026 auf 15,4 Milliarden Euro wachsen. Barcelona führt weltweit bei der Anzahl der Teilnehmer, während inzwischen 57 spanische Städte ICCA-zertifizierte Veranstaltungen ausrichten. Geschäftsreisende müssen mit einem engeren Zimmerangebot und höheren Preisen rechnen, können jedoch von Spaniens neuen Schnellvisa für Veranstaltungsteilnehmer profitieren.