
Vor dem Regionalen Haushaltsausschuss Kampaniens am 10. März 2026 stellte die Gewerkschaftskonföderation CGIL ein klares Urteil über das italienische Migrationsquotensystem: „Zu viele Arbeitskräfte, die im Flussdekret versprochen werden, erhalten nie einen regulären Arbeitsvertrag.“ Die Regionalsekretärin Elisa Laudiero erklärte den Abgeordneten, dass polizeiliche Ermittlungen zu falschen Stellenangeboten und ineffektiven Wartelisten zeigen, dass der aktuelle Prozess „Illegalität eher fördert als bekämpft“.
Die CGIL lobte den Haushaltsentwurf der Region, der 70 Prozent der frei verfügbaren Mittel für Gesundheitswesen und soziale Integration vorsieht, forderte jedoch einen expliziten Fonds zur Unterstützung der Integration bei Ankunft – etwa Sprachkurse, rechtliche Beratung und beschleunigte Aufenthaltserlaubnisse. „Ohne diese Säule geraten Saisonarbeiter innerhalb weniger Wochen in die Schattenwirtschaft“, warnte Laudiero.
Die Gewerkschaft verlangte zudem strengere Kontrollen von Vermittlungsagenturen, nachdem die Polizei in Neapel einen Menschenhändlerring aufdeckte, der für Phantomverträge 3.000 Euro pro Person verlangte. Vertreter von Wirtschaftsverbänden, die bei der Anhörung anwesend waren, räumten ein, dass Engpässe bei der Rekrutierung die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen. Ein Tomatenexporteur berichtete von einer 14-tägigen Ernteverzögerung im vergangenen Sommer, weil genehmigte Arbeitskräfte nicht erschienen seien.
Sollten die Vorschläge der CGIL angenommen werden, würden 8 Millionen Euro für Migrantendienste bereitgestellt und eine regionale Taskforce zur Überwachung der Quotenregelungen eingerichtet. Für die Mobilitätsteams der Unternehmen signalisiert die Debatte, dass die lokalen Behörden bereit sind, Mittel bereitzustellen, um die nationale Quote praktikabel zu machen – gleichzeitig aber Arbeitgeber, die das System missbrauchen, genau unter die Lupe nehmen werden.
Die CGIL lobte den Haushaltsentwurf der Region, der 70 Prozent der frei verfügbaren Mittel für Gesundheitswesen und soziale Integration vorsieht, forderte jedoch einen expliziten Fonds zur Unterstützung der Integration bei Ankunft – etwa Sprachkurse, rechtliche Beratung und beschleunigte Aufenthaltserlaubnisse. „Ohne diese Säule geraten Saisonarbeiter innerhalb weniger Wochen in die Schattenwirtschaft“, warnte Laudiero.
Die Gewerkschaft verlangte zudem strengere Kontrollen von Vermittlungsagenturen, nachdem die Polizei in Neapel einen Menschenhändlerring aufdeckte, der für Phantomverträge 3.000 Euro pro Person verlangte. Vertreter von Wirtschaftsverbänden, die bei der Anhörung anwesend waren, räumten ein, dass Engpässe bei der Rekrutierung die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen. Ein Tomatenexporteur berichtete von einer 14-tägigen Ernteverzögerung im vergangenen Sommer, weil genehmigte Arbeitskräfte nicht erschienen seien.
Sollten die Vorschläge der CGIL angenommen werden, würden 8 Millionen Euro für Migrantendienste bereitgestellt und eine regionale Taskforce zur Überwachung der Quotenregelungen eingerichtet. Für die Mobilitätsteams der Unternehmen signalisiert die Debatte, dass die lokalen Behörden bereit sind, Mittel bereitzustellen, um die nationale Quote praktikabel zu machen – gleichzeitig aber Arbeitgeber, die das System missbrauchen, genau unter die Lupe nehmen werden.
Quelle: CGIL Napoli e Campania