UKVI legt den 26. Februar 2026 als Stichtag für Papier-Visasticker fest und bestätigt landesweite Einführung von eVisas
Krise im Nahen Osten trifft britische Flughäfen: Mindestens 42 Flugausfälle und 146 Verspätungen verzeichnet
Keine Streiks an britischen Flughäfen am 12. März geplant, zeigt der Streik-Kalender
Neueste Nachrichten
Großbritannien verkürzt die Karenzzeit für Asylbewerber nach Ablehnung auf 42 Tage – Befürchtungen vor steigender Obdachlosigkeit
Das Innenministerium hat seinen 56-tägigen Pilotversuch zur Unterbringung von Asylbewerbern durch eine dauerhafte 42-tägige Übergangsfrist ersetzt, die ab dem 9. März 2026 für Entscheidungen gilt. Obdachlosenhilfsorganisationen warnen, dass der verkürzte Zeitraum dazu führen wird, dass mehr neu anerkannte Flüchtlinge auf der Straße landen und zusätzlichen Druck auf Kommunen und Arbeitgeber ausübt, die bei der Integration helfen. Unternehmen, die Talente aus der Flüchtlingsarbeit einstellen, sollten sich auf engere Fristen bei der Wohnraumversorgung einstellen.
Parlamentarische Anhörung kündigt umfassende Einwanderungsreformen im Vereinigten Königreich vor der Debatte am 17. März an
Ein neues Briefing der Bibliothek des Unterhauses, veröffentlicht am 11. März, fasst die Einwanderungsagenda der Regierung nach dem Weißbuch zusammen. Es behandelt Änderungen bei den Niederlassungsregeln, die Visa-Bremse für die vier Länder sowie eine geplante Überarbeitung der Arbeitsvisumregelungen. Das Dokument bildet die Grundlage für die Debatte der Abgeordneten am 17. März und weist auf zukünftige Anforderungen an die Einhaltung der Vorschriften sowie Kostenfolgen für britische Sponsoren hin.
Das Innenministerium stellt die saisonale Visumsregelung für australische und neuseeländische Schafscherer wieder her
Am 11. März 2026 bestätigte die Regierung, dass sie die beschleunigte Visaregelung für australische und neuseeländische Schafscherer um eine weitere Saison verlängert. Diese ermöglicht es ihnen, bis zu drei Monate im Vereinigten Königreich zu arbeiten. Mit diesem Schritt wird ein im Frühjahr befürchteter Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft abgewendet und zugleich deutlich, wie branchenspezifische „Mini-Routen“ mit den allgemeinen Zielen zur Migrationsbegrenzung in Konflikt geraten können.
Familie eines krebskranken Kindes, das die Krankheit überlebt hat, befürchtet nach Überarbeitung der Visaregeln eine Verdopplung der Entschädigungsforderungen
Eine Untersuchung des Guardian zeigt auf, wie die Verdopplung der Aufenthaltsdauer für den Anspruch auf Niederlassungserlaubnis auf zehn Jahre Familien – wie etwa den Betreuern eines krebskranken Kindes – dazu zwingt, mehrfach Visa zu verlängern und das Risiko einzugehen, die Voraussetzungen für eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis nicht zu erfüllen. Die Berichterstattung verdeutlicht die erheblichen finanziellen und gesundheitlichen Folgen der Reformen zur unbefristeten Niederlassungserlaubnis (ILR) ab April 2026 für gesponserte Arbeitnehmer.
UKCISA warnt Studierende vor neuem „Visumsstopp“ und führt Lösung zur Wiederverwendung von Identitäten bei Einwanderungsanträgen ein
Das Update der UKCISA vom 11. März bestätigt, dass das Innenministerium ab dem 26. März ein „Visum-Stopp“ für neue Studenten- und einige Facharbeiter-Visa für Staatsangehörige aus vier Hochrisikoländern einführt. Zudem wird eine neue Identitäts-Wiederverwendungsfunktion vorgestellt, die wiederholten Antragstellern zusätzliche biometrische Termine erspart. Universitäten und Arbeitgeber müssen ihre Zulassungs- und Einstellungsverfahren entsprechend anpassen.
Abgeordnete untersuchen Durchsetzung des Common Travel Area, während grenzüberschreitende Polizeiarbeit nach dem Brexit auf dem Prüfstand steht
Bei einer Anhörung am 11. März befragten Abgeordnete Vertreter des Innenministeriums und der National Crime Agency (NCA) zur Effektivität der grenzüberschreitenden Polizeiarbeit und Einwanderungskontrollen im gemeinsamen Reisegebiet zwischen Großbritannien und Irland. Die Sitzung machte mögliche Konfliktpunkte deutlich, die mit dem Start des EU-Ein- und Ausreisesystems entstehen könnten, und betonte, wie der digitale Einwanderungsstatus künftig die Reisen zwischen Nordirland, der Republik Irland und Großbritannien maßgeblich steuern wird.