
Die Bibliothek des Unterhauses veröffentlichte am 11. März ein Forschungspapier, um die Abgeordneten vor der Westminster-Hall-Debatte zur Einwanderungsreform in der kommenden Woche zu informieren. Die 28-seitige Zusammenfassung fasst die im Weißbuch 2025 vorgeschlagenen Änderungen sowie die zahlreichen Ankündigungen des Innenministeriums seit Amtsantritt der neuen Regierung zusammen, darunter die „Visa-Bremse“ für vier Hochrisikoländer, Pläne zur Verdopplung der Aufenthaltsqualifikationszeiten und strengere Anforderungen an die Englischkenntnisse. Das Briefing stellt Daten zusammen, die zeigen, dass die Nettozuwanderung trotz Einführung des elektronischen Reisegenehmigungssystems (ETA) und verschärfter Einkommensvoraussetzungen für Familiennachzug im Jahr 2025 über 550.000 blieb. Es weist auf Bedenken von Interessengruppen hin, dass jüngste politische Änderungen – wie die Überprüfung des Flüchtlingsschutzes alle 30 Monate – zu administrativen Rückständen führen könnten, sofern UK Visas & Immigration die digitale Fallbearbeitung nicht ausbaut. Für Teams im Bereich Unternehmensmobilität sind mehrere Vorschläge relevant: Das Weißbuch sieht die Zusammenlegung der Skilled Worker- und Global Business Mobility-Routen zu einem einzigen punktebasierten „Smart Talent Visa“ mit flexibleren Möglichkeiten für innerbetriebliche Versetzungen, aber höheren Gehaltsanforderungen vor; zudem soll die Einhaltung der Arbeitserlaubnis ab Juni 2026 vollständig auf eVisas basieren. Die Bibliothek warnt, dass die Übergangsunterstützung für Arbeitgeber umfassend sein muss, um Wiederholungsfehler und Bußgelder zu vermeiden. Da die Briefings der Bibliothek oft die parlamentarischen Fragestellungen prägen, wird erwartet, dass die Debatte am 17. März die Minister zu Umsetzungsfristen, Ausnahmen für Mangelberufe und den kumulativen wirtschaftlichen Einfluss der politischen Änderungen befragt. Mobility-Manager sollten die Debatte und die anschließenden schriftlichen Stellungnahmen aufmerksam verfolgen, um Klarheit zu den Übergangsregelungen für bereits gesponserte Arbeitnehmer zu erhalten.
Quelle: House of Commons Library
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