
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, richtete am Sonntag, dem 15. März, einen Brief an die Staats- und Regierungschefs der 27 Mitgliedstaaten, in dem sie davor warnt, dass der offene Krieg im Nahen Osten *„jederzeit“* neue Flüchtlingsströme mit Schutzsuchenden in die EU auslösen könnte. Brüssel fordert die Staaten – darunter auch Spanien, eines der Länder an vorderster Front der Mittelmeer- und Atlantikroute – auf, **präventiv alle Instrumente des kürzlich verabschiedeten Asyl- und Migrationspakts zu mobilisieren**, dessen vollständige Umsetzung für Juni 2026 geplant ist.
Der Brief hebt drei besonders besorgniserregende Bereiche hervor: 1. Die vier Millionen afghanischen Flüchtlinge, die im Iran leben und bei einer Eskalation des Konflikts nach Europa aufbrechen könnten; 2. Die humanitäre Lage im Libanon und in Syrien mit der Gefahr sekundärer Vertreibungen; 3. Den bereits spürbaren Druck auf Transitländer wie die Türkei und Ägypten.
Für von der Leyen hat die Priorität jetzt die **Abschlussverhandlungen über die neue Rückführungsverordnung**, die die Einrichtung von Abschiebezentren in Drittstaaten ermöglichen und Verfahren beschleunigen soll. Die Kommission ruft zudem dazu auf, Notfallpläne an den Außengrenzen – darunter die spanischen Grenzen auf den Kanarischen Inseln, in Ceuta und Melilla – zu aktivieren und Rückübernahmeabkommen mit Herkunfts- und Transitländern zu stärken.
Die spanische Regierung, die bis Juni den rotierenden Vorsitz im Rat innehat, erhält diese Botschaft mitten in der Hochsaison der Ankünfte über die Atlantikroute. Nach Angaben des Ministeriums für Integration und Migration wird bereits mit der Guardia Civil und Frontex daran gearbeitet, **Personal und maritime Ressourcen neu zu planen**, um auf einen möglichen Anstieg von Booten aus Mauretanien und Senegal vorbereitet zu sein. Die Autonomen Gemeinschaften mit Aufnahmeplätzen (Kanarische Inseln, Andalusien, Valencia und Madrid) wurden aufgefordert, ihre Notfallkapazitätspläne zu aktualisieren.
Für Unternehmen mit internationaler Mobilität – insbesondere solche, die Personal in Projekte in Nordafrika und dem Nahen Osten entsenden – wird die kurzfristige Hauptauswirkung administrativer Natur sein: Es werden **strengere Visakontrollen und eine verstärkte Überprüfung von Entsendebescheinigungen** (A1, Schengen-Formulare etc.) erwartet. Die Abteilungen für Global Mobility sollten längere Bearbeitungszeiten einplanen und ihre Evakuierungs- und Fürsorgepflichten insbesondere für Expatriates in der Golfregion überprüfen.
Der Brief hebt drei besonders besorgniserregende Bereiche hervor: 1. Die vier Millionen afghanischen Flüchtlinge, die im Iran leben und bei einer Eskalation des Konflikts nach Europa aufbrechen könnten; 2. Die humanitäre Lage im Libanon und in Syrien mit der Gefahr sekundärer Vertreibungen; 3. Den bereits spürbaren Druck auf Transitländer wie die Türkei und Ägypten.
Für von der Leyen hat die Priorität jetzt die **Abschlussverhandlungen über die neue Rückführungsverordnung**, die die Einrichtung von Abschiebezentren in Drittstaaten ermöglichen und Verfahren beschleunigen soll. Die Kommission ruft zudem dazu auf, Notfallpläne an den Außengrenzen – darunter die spanischen Grenzen auf den Kanarischen Inseln, in Ceuta und Melilla – zu aktivieren und Rückübernahmeabkommen mit Herkunfts- und Transitländern zu stärken.
Die spanische Regierung, die bis Juni den rotierenden Vorsitz im Rat innehat, erhält diese Botschaft mitten in der Hochsaison der Ankünfte über die Atlantikroute. Nach Angaben des Ministeriums für Integration und Migration wird bereits mit der Guardia Civil und Frontex daran gearbeitet, **Personal und maritime Ressourcen neu zu planen**, um auf einen möglichen Anstieg von Booten aus Mauretanien und Senegal vorbereitet zu sein. Die Autonomen Gemeinschaften mit Aufnahmeplätzen (Kanarische Inseln, Andalusien, Valencia und Madrid) wurden aufgefordert, ihre Notfallkapazitätspläne zu aktualisieren.
Für Unternehmen mit internationaler Mobilität – insbesondere solche, die Personal in Projekte in Nordafrika und dem Nahen Osten entsenden – wird die kurzfristige Hauptauswirkung administrativer Natur sein: Es werden **strengere Visakontrollen und eine verstärkte Überprüfung von Entsendebescheinigungen** (A1, Schengen-Formulare etc.) erwartet. Die Abteilungen für Global Mobility sollten längere Bearbeitungszeiten einplanen und ihre Evakuierungs- und Fürsorgepflichten insbesondere für Expatriates in der Golfregion überprüfen.
Quelle: El País
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