
Die Flughafenbetriebe in ganz Spanien stehen erneut unter verstärkter Beobachtung, nachdem die Alternativa Sindical Aena/Enaire (ASAE) – die größte Gewerkschaft der Boden- und Rampenmitarbeiter – am 12. März 2026 eine scharfe Erklärung veröffentlicht hat. Darin wirft sie dem Flughafenbetreiber AENA und der staatlichen Luftfahrtsicherheitsbehörde AESA vor, die sich verschlechternden Arbeitsbedingungen zu ignorieren. Laut ASAE führt die Auslagerung der Bodenabfertigung und die saisonale Einstellung schlecht geschulter Zeitarbeiter zu Personalmangel in kritischen Rampenbereichen und mangelhafter Wartung der Ausrüstung. Die Gewerkschaft verweist auf einen Anstieg von Beinahe-Unfällen an den Flughäfen Adolfo Suárez Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat, Palma de Mallorca, Teneriffa Süd und Alicante und warnt, dass „wirtschaftlicher Druck über die Sicherheit der Passagiere gestellt wird“.
Die Vorwürfe kommen nur vier Wochen vor der verpflichtenden Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems, das die Grenzkontrollen während der geschäftigen Osterreisewelle zusätzlich belasten wird. Geschäftsreisende, die Mitarbeiter durch Spanien bewegen, sollten daher mit längeren Abfertigungszeiten, möglichen Gepäckverzögerungen und unregelmäßigen Sicherheitskontrollen rechnen, die enge Fluganschlüsse beeinträchtigen könnten.
AENA entgegnete, dass die Vorfallzahlen im europäischen Durchschnitt liegen, und verwies auf sein 2,9 Milliarden Euro umfassendes Investitionsprogramm zur Sicherheitsverbesserung. Zugleich räumte das Unternehmen ein, dass die Rekrutierung und Schulung qualifizierter Mitarbeiter „in einem Arbeitsmarkt mit Vollbeschäftigung eine Herausforderung“ darstellt. AESA kündigte eine außerordentliche Prüfung der Führerscheinverfahren für Fahrzeuge auf dem Vorfeld an. Sollte die Prüfung systemische Mängel bestätigen, könnten Fluggesellschaften mit höheren Sicherheitszuschlägen oder verpflichtenden Bodenzeiten rechnen – beides würde die Kosten für Geschäftsreisende erhöhen.
Mobilitätsteams sollten Reisende auf mögliche betriebliche Verzögerungen vorbereiten und flexible Ticketoptionen für Flüge mit Anschluss in Barajas, Spaniens wichtigstem Langstrecken-Drehkreuz, prüfen.
Die Vorwürfe kommen nur vier Wochen vor der verpflichtenden Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems, das die Grenzkontrollen während der geschäftigen Osterreisewelle zusätzlich belasten wird. Geschäftsreisende, die Mitarbeiter durch Spanien bewegen, sollten daher mit längeren Abfertigungszeiten, möglichen Gepäckverzögerungen und unregelmäßigen Sicherheitskontrollen rechnen, die enge Fluganschlüsse beeinträchtigen könnten.
AENA entgegnete, dass die Vorfallzahlen im europäischen Durchschnitt liegen, und verwies auf sein 2,9 Milliarden Euro umfassendes Investitionsprogramm zur Sicherheitsverbesserung. Zugleich räumte das Unternehmen ein, dass die Rekrutierung und Schulung qualifizierter Mitarbeiter „in einem Arbeitsmarkt mit Vollbeschäftigung eine Herausforderung“ darstellt. AESA kündigte eine außerordentliche Prüfung der Führerscheinverfahren für Fahrzeuge auf dem Vorfeld an. Sollte die Prüfung systemische Mängel bestätigen, könnten Fluggesellschaften mit höheren Sicherheitszuschlägen oder verpflichtenden Bodenzeiten rechnen – beides würde die Kosten für Geschäftsreisende erhöhen.
Mobilitätsteams sollten Reisende auf mögliche betriebliche Verzögerungen vorbereiten und flexible Ticketoptionen für Flüge mit Anschluss in Barajas, Spaniens wichtigstem Langstrecken-Drehkreuz, prüfen.
Quelle: Canarias-Semanal
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