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Taxifahrer in Valencia planen „japanischen“ Streik und bieten kostenlose Fahrten an, um gegen VTC-Regeln zu protestieren

März 14, 2026
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Taxifahrer in Valencia planen „japanischen“ Streik und bieten kostenlose Fahrten an, um gegen VTC-Regeln zu protestieren
Der langanhaltende Konflikt zwischen dem Taxigewerbe in Valencia und den Fahrdienstanbietern eskalierte am 13. März, als die Confederación de Taxistas Autónomos einen neuartigen Protest ankündigte: eine „japanische Streikform“, bei der am 14. und 18. März doppelt so viele Taxis wie üblich fahren und kostenlose Fahrten anbieten werden. Statt den Dienst einzustellen, wollen die Fahrer wichtige Abholpunkte – insbesondere den AVE-Hochgeschwindigkeitsbahnhof Joaquín Sorolla – mit Taxis überfluten, um auf das ihrer Ansicht nach unfaire Konkurrenzverhalten unregulierter VTC-Plattformen (Fahrzeuge mit Fahrer) wie Uber und Cabify aufmerksam zu machen. Sie fordern von der Regionalregierung Valencia die längst versprochene Verordnung, die den Betrieb von VTCs in städtischen Gebieten einschränken und strengere Lizenzquoten einführen soll. Diese Taktik ähnelt den in Japan bekannten „Arbeits-nach-Vorschrift-aber-kostenlos“-Aktionen und zielt darauf ab, die öffentliche Meinung auf Seiten der Taxifahrer zu halten und gleichzeitig den Druck auf die Politik aufrechtzuerhalten. Für Geschäftsreisende ist die Maßnahme zweischneidig: Die Fahrten könnten schneller und kostenlos sein, doch die Überfüllung der Taxistände an Bahnhöfen könnte die Zufahrt erschweren und an anderen Stellen der Stadt zu längeren Wartezeiten führen. Reiseverantwortliche sollten Mitarbeiter auf mögliche Verzögerungen bei der Abholung am Hauptbahnhof hinweisen und, wo erlaubt, die Vorabbuchung von lizenzierten VTCs in Betracht ziehen. Unternehmen, die auf Transportgutscheine setzen, könnten an den Protesttagen Schwierigkeiten haben, Taxiquittungen zu erhalten, was die Abrechnung erschwert. Insgesamt verdeutlicht der Streit die uneinheitliche Regulierung von VTC-Diensten in den verschiedenen Regionen Spaniens. Firmen mit landesweiten Mobilitätsprogrammen sollten ihre bevorzugten Anbieterlisten überprüfen und sicherstellen, dass ihre Richtlinien schnelle Wechsel zwischen Taxi- und Fahrdienstanbietern erlauben, wenn sich lokale Vorschriften ändern.
Quelle: Cadena SER

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