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Elektronische Geräte bei CBP-Kontrollen: Durchsuchungen steigen um 17 Prozent; Wearables jetzt ebenfalls im Fokus

März 24, 2026
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Elektronische Geräte bei CBP-Kontrollen: Durchsuchungen steigen um 17 Prozent; Wearables jetzt ebenfalls im Fokus
Eine Untersuchung der Toronto Star, die heute in den sozialen Medien der USA weit verbreitet wird, zeigt, dass US-Zoll- und Grenzschutzbeamte (CBP) im Jahr 2025 insgesamt 55.318 Durchsuchungen von Handys, Laptops und erstmals auch Smartwatches von Reisenden durchgeführt haben – ein Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von Einwanderungsanwälten befragte Experten warnen, dass die Weigerung, ein Gerät zu entsperren, zur Verweigerung der Einreise oder zur forensischen Datenkopie führen kann. Die CBP verteidigt die Praxis als wichtiges Instrument zur Gefahrenabwehr, das im vergangenen Jahr 309 „Hinweise zur nationalen Sicherheit“ geliefert habe, gibt jedoch kaum Auskunft darüber, wie lange die kopierten Daten gespeichert oder mit welchen Behörden sie geteilt werden. Das Handbuch der Behörde erlaubt es den Beamten, ohne Durchsuchungsbefehl soziale Medien, E-Mail-Entwürfe und sogar gelöschte Dateien am Grenzpunkt einzusehen, mit der Begründung, dass Reisende eine geringere Erwartung an Privatsphäre hätten. Für Unternehmen mit internationalen Mobilitätsprogrammen wirft der Anstieg Bedenken hinsichtlich des Schutzes von Geschäftsgeheimnissen und der Einhaltung der DSGVO für EU-Bürger bei der Einreise in die USA auf. Firmen sollten ihre Mitarbeiter anweisen, mit sauberen Geräten zu reisen oder sichere „Leihgeräte“ mit nur den unbedingt notwendigen Dateien zu nutzen. Anwälte empfehlen zudem, biometrische Entsperrfunktionen vor der Einreise zu deaktivieren, da Beamte Fingerabdrücke erzwingen können, jedoch einen Passcode anfordern müssen. Bürgerrechtsorganisationen erneuern ihre Forderung an den Kongress, das parteiübergreifende „Protecting Data at the Border Act“ zu verabschieden, das eine Durchsuchung nur mit richterlichem Beschluss erlaubt und die Datenspeicherung auf sieben Tage begrenzt. Bis dahin sollten Reisende weltweit davon ausgehen, dass alle mitgeführten Daten kontrolliert werden können, und entsprechend vorsorgen.
Quelle: Toronto Star (via r/Political_Revolution)

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