
Die menschlichen Folgen der einmonatigen Finanzierungslücke im Department of Homeland Security (DHS) wurden am Samstag, dem 21. März 2026, deutlich, als das DHS bestätigte, dass seit dem Ausbleiben der Gehaltszahlungen am 16. Februar 376 Mitarbeiter der Transportation Security Administration (TSA) gekündigt haben. Diese Zahl – stillschweigend in einem Mitarbeiterschreiben veröffentlicht, das der Associated Press vorliegt – entspricht etwa 0,7 % der TSA-Kontrollkräfte, konzentriert sich jedoch auf die verkehrsreichsten Drehkreuze des Landes. Houston (IAH) verlor 66 Mitarbeiter, Atlanta (ATL) 54 und New Orleans (MSY) 31. An mehreren Flughäfen lag die Fehlquote bei über 30 %, was zu vorübergehenden Schließungen von Kontrollstellen führte und die Warteschlangen in die Gepäckhallen ausdehnte. Gewerkschaftsvertreter warnen, dass die Kündigungen die Krise unterschätzen. „Weitere 2.100 Agenten haben Versetzungsanträge an andere Bundesbehörden oder lokale Polizeidienststellen gestellt“, so Cameron Cochems, Vizepräsident der American Federation of Government Employees Local 1234 in Boise. Die Kündigungswelle folgt auf den Rekord-Shutdown der Bundesregierung im letzten Jahr, der 43 Tage dauerte und nach dem die Fluktuation bei der TSA um 25 % anstieg. Für Teams im Bereich globale Mobilität ist die operative Auswirkung klar: starke Schwankungen bei den Wartezeiten. In Atlanta schwankten die Warteschlangen am Freitagmorgen um 6 Uhr zwischen zwei Stunden, fielen bis zum frühen Nachmittag auf fünf Minuten und stiegen am Abend wieder auf 90 Minuten an. United und Delta haben eine pandemiebedingte Praxis wieder eingeführt, die es erlaubt, am selben Tag innerhalb des Firmenbuchungssystems kostenfrei Flüge umzubuchen. Reiseverantwortliche sollten ihre Richtlinien aktualisieren, um erstattungsfähige Kosten für Fahrgemeinschaften zu genehmigen, falls Mitarbeiter auf alternative Flughäfen mit kürzeren Warteschlangen ausweichen müssen. Die Auswirkungen des Shutdowns betreffen auch Trusted-Traveller-Programme. Die Global Entry-Anmeldezentren in Denver und Miami wurden geschlossen, da das CBP Mitarbeiter zur Primärkontrolle abgezogen hat. Interviews sind weiterhin bei Ankunft möglich, doch die Beamten warnen, dass diese ohne Vorankündigung abgesagt werden könnten. Der Kongress zeigt wenig Eile: Eine Anhörung des House Homeland Security Committee am Mittwoch wird die Moral bei der TSA beleuchten, ohne jedoch ein Gesetzgebungsverfahren einzuleiten. Ohne Wiederaufnahme der Gehaltszahlungen warnt das DHS, dass die Fehlzeiten bis Monatsende sich verdoppeln könnten – gerade rechtzeitig zu Ostern und den frühen Sommerrotationen. Arbeitgeber sollten vierstündige Puffer in Reisepläne einbauen, die Möglichkeit zur Fernunterzeichnung von Dokumenten fördern und Expatriates über die sich ändernden Bedingungen an den Sicherheitskontrollen auf dem Laufenden halten.
Quelle: Associated Press
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