
Flughäfen und Grenzübergänge in der gesamten Tschechischen Republik rüsten Personal und IT-Support auf, nachdem die EU bestätigt hat, dass **ab dem 31. März 2026 jeder Drittstaatsangehörige biometrisch im neuen Ein- und Ausreisesystem (EES) erfasst werden muss**. Die strikte Frist – hervorgehoben in einem Bulletin von Travel & Tour World am 30. März – fällt mit dem Osterreiseverkehr zusammen, was Befürchtungen über stundenlange Warteschlangen am Flughafen Prag-Václav Havel und an stark frequentierten Grenzübergängen wie Rozvadov/Waidhaus schürt.
Der Prager Flughafen kündigt an, vier zusätzliche EES-Kioske im Terminal 2 zu eröffnen und die Zahl der „mobilen Agenten“, die Passagieren bei der Erfassung von Fingerabdrücken und Gesichtsbildern helfen, zu verdoppeln. Für 180 Sicherheitskräfte, die aus ruhigeren Winterzeiten umgeschichtet werden, läuft bereits die Schulung. Das Innenministerium hat zudem bezahlte Überstunden für 250 Grenzpolizisten bis Mitte April genehmigt. Eine mobile Erfassungseinheit wird außerdem die Flughäfen in Brünn und Ostrava anfahren – Standorte ohne feste EES-Gates – um Daten für Charterflüge zu erfassen.
Fluggesellschaften warnen, dass **die Gate-Schließzeiten um 10 bis 15 Minuten vorverlegt werden könnten**, um die zusätzliche Abfertigung zu bewältigen. Smartwings und Ryanair verschicken bereits SMS-Nachrichten, in denen Passagiere aufgefordert werden, „mindestens drei Stunden vor Abflug“ bei Nicht-Schengen-Flügen einzutreffen. Auch Fracht- und Busunternehmen zeigen sich besorgt: Der tschechische Verband für Straßentransport (ČESMAD) schätzt, dass bereits eine Verzögerung von fünf Minuten pro Bus zu Rückstaus von bis zu 11 Kilometern auf der Autobahn D5 am Ostermontag bei der Rückkehr aus Deutschland führen kann.
Langfristig soll das EES die Ausreisekontrollen vereinfachen, Dokumentenfälschungen reduzieren und es der Tschechischen Republik ermöglichen, **bis zum vierten Quartal 2026 vollständig auf das Stempeln von Pässen zu verzichten**. Die Daten fließen direkt in das EU-Überwachungssystem für Überzieher ein und liefern der Polizei Echtzeit-Analysen zu visafreien Besuchern, die die 90/180-Tage-Regel überschreiten. Unternehmen, die auf kurzfristig entsandte Arbeitskräfte aus der Ukraine oder Großbritannien angewiesen sind, sollten jetzt ihre Reisegewohnheiten überprüfen, um unbeabsichtigte Überziehungen zu vermeiden, sobald automatische Warnungen aktiviert werden.
Praktische Tipps für Arbeitgeber umfassen das Einplanen von Pufferzeiten in Reiseplänen, die Voranmeldung von Gruppen über die EU-Carrier-Schnittstelle sowie die Aktualisierung von Reiserichtlinien, um mögliche Anschlussverluste zu berücksichtigen. Das Innenministerium hat FAQs auf Tschechisch veröffentlicht und veranstaltet am 4. und 8. April Webinare für Personal- und Mobilitätsmanager.
Der Prager Flughafen kündigt an, vier zusätzliche EES-Kioske im Terminal 2 zu eröffnen und die Zahl der „mobilen Agenten“, die Passagieren bei der Erfassung von Fingerabdrücken und Gesichtsbildern helfen, zu verdoppeln. Für 180 Sicherheitskräfte, die aus ruhigeren Winterzeiten umgeschichtet werden, läuft bereits die Schulung. Das Innenministerium hat zudem bezahlte Überstunden für 250 Grenzpolizisten bis Mitte April genehmigt. Eine mobile Erfassungseinheit wird außerdem die Flughäfen in Brünn und Ostrava anfahren – Standorte ohne feste EES-Gates – um Daten für Charterflüge zu erfassen.
Fluggesellschaften warnen, dass **die Gate-Schließzeiten um 10 bis 15 Minuten vorverlegt werden könnten**, um die zusätzliche Abfertigung zu bewältigen. Smartwings und Ryanair verschicken bereits SMS-Nachrichten, in denen Passagiere aufgefordert werden, „mindestens drei Stunden vor Abflug“ bei Nicht-Schengen-Flügen einzutreffen. Auch Fracht- und Busunternehmen zeigen sich besorgt: Der tschechische Verband für Straßentransport (ČESMAD) schätzt, dass bereits eine Verzögerung von fünf Minuten pro Bus zu Rückstaus von bis zu 11 Kilometern auf der Autobahn D5 am Ostermontag bei der Rückkehr aus Deutschland führen kann.
Langfristig soll das EES die Ausreisekontrollen vereinfachen, Dokumentenfälschungen reduzieren und es der Tschechischen Republik ermöglichen, **bis zum vierten Quartal 2026 vollständig auf das Stempeln von Pässen zu verzichten**. Die Daten fließen direkt in das EU-Überwachungssystem für Überzieher ein und liefern der Polizei Echtzeit-Analysen zu visafreien Besuchern, die die 90/180-Tage-Regel überschreiten. Unternehmen, die auf kurzfristig entsandte Arbeitskräfte aus der Ukraine oder Großbritannien angewiesen sind, sollten jetzt ihre Reisegewohnheiten überprüfen, um unbeabsichtigte Überziehungen zu vermeiden, sobald automatische Warnungen aktiviert werden.
Praktische Tipps für Arbeitgeber umfassen das Einplanen von Pufferzeiten in Reiseplänen, die Voranmeldung von Gruppen über die EU-Carrier-Schnittstelle sowie die Aktualisierung von Reiserichtlinien, um mögliche Anschlussverluste zu berücksichtigen. Das Innenministerium hat FAQs auf Tschechisch veröffentlicht und veranstaltet am 4. und 8. April Webinare für Personal- und Mobilitätsmanager.
Quelle: Travel And Tour World
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