
Ab heute, am 1. April 2026, stellen die Bezirkshauptmannschaften Imst, Reutte und Lienz die digitale Identität ID-Austria nicht mehr nur für österreichische Staatsbürger aus, sondern auch für im Bundesland Tirol lebende oder arbeitende Ausländer. Bisher mussten Expatriates zur Landespolizeidirektion Innsbruck fahren, eine der wenigen teilnehmenden Gemeinden aufsuchen oder sich beim Finanzamt anmelden, um die e-ID zu erhalten. Die Ausweitung dieses Services ist Teil des umfassenderen Programms „Vereinfachung & Entbürokratisierung“ der Tiroler Landesregierung, das darauf abzielt, möglichst viele Behördengänge online abzuwickeln.
Digitalreferent Mario Gerber betonte, dass die neuen Anlaufstellen „den bürokratischen Aufwand für internationale Beschäftigte – etwa aus Deutschland, Italien oder Kroatien – reduzieren sollen, die die ID-Austria zunehmend nutzen, um auf FinanzOnline, Sozialversicherungsportale und andere Dienste zuzugreifen“. Für Arbeitgeber mit internationalen Einsätzen bedeutet die Änderung eine Erleichterung bei der Integration ausländischer Mitarbeiter: Neueinstellungen können ihre e-ID künftig in Wohnortnähe beantragen, ohne einen Arbeitstag für eine Reise nach Innsbruck zu verlieren.
Da die ID-Austria mittlerweile der verpflichtende Login für das Unternehmensserviceportal (USP) und viele arbeitsrechtliche Meldungen ist, hatten Personalabteilungen vor Engpässen in der Bearbeitung vor der Sommersaison gewarnt. Die Landesregierung veröffentlichte zudem neue Zahlen zur Verbreitung: Über 440.000 Tiroler – mehr als 65 % der Bevölkerung – besitzen bereits eine ID-Austria, im Vergleich zu 61 % österreichweit. Verantwortlich dafür ist eine intensive Informationskampagne sowie 70 buchbare E-Government-Dienste, die über eine einzige Smartphone-App zugänglich sind.
Praktisch benötigen ausländische Antragsteller einen gültigen Reisepass, Meldezettel und in den meisten Fällen eine Aufenthaltsgenehmigung. Bei der BH Imst müssen Termine online gebucht werden, während BH Reutte und BH Lienz eine offene Sprechstunde anbieten. Die Tiroler Landesregierung hat englischsprachige Anleitungen versprochen und prüft eine italienische Benutzeroberfläche bis zum Sommer.
Unternehmen mit großem Expatriate-Anteil – insbesondere aus Tourismus, Bauwesen und grenzüberschreitender Fertigung – wird empfohlen, die neuen Möglichkeiten frühzeitig bekannt zu machen und Anmeldungen rechtzeitig zu planen, um Verzögerungen vor der verpflichtenden Einführung des Ein- und Ausreisesystems (EES) am 10. April zu vermeiden.
Digitalreferent Mario Gerber betonte, dass die neuen Anlaufstellen „den bürokratischen Aufwand für internationale Beschäftigte – etwa aus Deutschland, Italien oder Kroatien – reduzieren sollen, die die ID-Austria zunehmend nutzen, um auf FinanzOnline, Sozialversicherungsportale und andere Dienste zuzugreifen“. Für Arbeitgeber mit internationalen Einsätzen bedeutet die Änderung eine Erleichterung bei der Integration ausländischer Mitarbeiter: Neueinstellungen können ihre e-ID künftig in Wohnortnähe beantragen, ohne einen Arbeitstag für eine Reise nach Innsbruck zu verlieren.
Da die ID-Austria mittlerweile der verpflichtende Login für das Unternehmensserviceportal (USP) und viele arbeitsrechtliche Meldungen ist, hatten Personalabteilungen vor Engpässen in der Bearbeitung vor der Sommersaison gewarnt. Die Landesregierung veröffentlichte zudem neue Zahlen zur Verbreitung: Über 440.000 Tiroler – mehr als 65 % der Bevölkerung – besitzen bereits eine ID-Austria, im Vergleich zu 61 % österreichweit. Verantwortlich dafür ist eine intensive Informationskampagne sowie 70 buchbare E-Government-Dienste, die über eine einzige Smartphone-App zugänglich sind.
Praktisch benötigen ausländische Antragsteller einen gültigen Reisepass, Meldezettel und in den meisten Fällen eine Aufenthaltsgenehmigung. Bei der BH Imst müssen Termine online gebucht werden, während BH Reutte und BH Lienz eine offene Sprechstunde anbieten. Die Tiroler Landesregierung hat englischsprachige Anleitungen versprochen und prüft eine italienische Benutzeroberfläche bis zum Sommer.
Unternehmen mit großem Expatriate-Anteil – insbesondere aus Tourismus, Bauwesen und grenzüberschreitender Fertigung – wird empfohlen, die neuen Möglichkeiten frühzeitig bekannt zu machen und Anmeldungen rechtzeitig zu planen, um Verzögerungen vor der verpflichtenden Einführung des Ein- und Ausreisesystems (EES) am 10. April zu vermeiden.
Quelle: Land Tirol press release
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