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Luftverkehrsabkommen Seoul–Wien ermöglicht bis zu 21 wöchentliche Flüge – Koreanische Nachfrage nach Österreich steigt stark an

Apr. 2, 2026
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Luftverkehrsabkommen Seoul–Wien ermöglicht bis zu 21 wöchentliche Flüge – Koreanische Nachfrage nach Österreich steigt stark an
Das südkoreanische Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr gab am 1. April bekannt, dass es mit Österreich eine bilaterale Vereinbarung getroffen hat, die die verfügbaren Flugrechte mehr als verfünffacht – von bisher vier auf 21 wöchentliche Frequenzen. Wie die Korea Times berichtet, ist dies die erste bedeutende Kapazitätserhöhung auf dieser Strecke seit 1996 und folgt auf den starken Anstieg koreanischer Touristen in Mitteleuropa im vergangenen Jahr.

Im Rahmen des Abkommens dürfen Korean Air und Asiana jeweils tägliche Flüge von Seoul Incheon sowie sekundären koreanischen Flughäfen wie Busan oder Cheongju nach Wien oder anderen regionalen Flughäfen in Österreich anbieten. Charterfluggesellschaften erhalten begrenzte Kontingente für Flüge in der Hochsaison nach Salzburg und Graz.

Beide Regierungen einigten sich zudem auf ein „liberales Fünft-Freiheitsfenster“, das es den Airlines erlaubt, Flüge zu benachbarten EU-Hauptstädten anzuhängen. Dadurch könnte Wien als Zwischenstopp-Hub für Verbindungen zwischen Korea und Südeuropa an Bedeutung gewinnen.

Luftverkehrsabkommen Seoul–Wien ermöglicht bis zu 21 wöchentliche Flüge – Koreanische Nachfrage nach Österreich steigt stark an


Für den österreichischen Incoming-Tourismus – der bereits durch K-Drama-Drehorte in Hallstatt und Salzburg beflügelt wird – sind die zusätzlichen Sitzplätze ein großer Gewinn. Hoteliers in Wien rechnen für diesen Sommer mit einem Anstieg koreanischer Übernachtungen um 30 %, während die Austrian Business Agency mit mehr Incentive-Gruppen und Firmenbesuchen in den Bereichen Halbleiter und Batterietechnologie rechnet.

Aus Sicht der Mobilitäts-Compliance sollten Personalabteilungen, die koreanische Techniker zu österreichischen Standorten entsenden, beachten, dass die Bearbeitungszeiten für Visa unverändert bleiben; die Kontingente für Schengen-Geschäftsvisa wurden nicht erweitert. Dennoch ermöglichen mehr Direktflüge flexiblere Rotationspläne mit weniger Zwischenstopps, was die Reisezeit, die nach österreichischem Arbeitsrecht als Arbeitszeit gilt, reduziert.

Das Abkommen wurde parallel zu einer separaten Vereinbarung mit Ungarn abgeschlossen, wo die Flugfrequenzen von sechs auf 14 pro Woche steigen – ein Zeichen für Koreas strategische Ausrichtung auf Mitteleuropa. Vertreter aus Seoul kündigten weitere Gespräche mit Polen und der Tschechischen Republik vor Jahresende an.
Quelle: The Korea Times

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