
Der Flughafen Wien (VIE) hat heute Morgen (14. März 2026) still und leise eine neue Reihe von Self-Service-Kiosken im Terminal 3 in Betrieb genommen. Drittstaatsangehörige, die zu Langstreckenzielen abfliegen, werden eingeladen, freiwillig an einem „Schatten“-Grenzkontrollverfahren teilzunehmen, das dem EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) entspricht. Der Flughafen ist einer von sechs österreichischen Flughäfen, die vom Innenministerium ausgewählt wurden, um die biometrische Erfassung und automatisierte Grenzkontrollsoftware im Pilotbetrieb zu testen, bevor das System am 10. April 2026 EU-weit verpflichtend wird.
Im Rahmen des Tests scannen Reisende ihren Reisepass, geben vier Fingerabdrücke ab und lassen ein Live-Gesichtsbild am Kiosk erfassen. Die Daten werden in Echtzeit mit Testservern von eu-LISA abgeglichen und an die Tablets der Grenzbeamten übermittelt. Anschließend gehen die Reisenden zu einem besetzten Schalter, an dem während der Übergangsphase weiterhin normale Ausreisestempel in die Pässe gesetzt werden. Das Ministerium betont, dass die heute erhobenen Daten in einem separaten Sandbox-System gespeichert und nach Validierung der Funktionalität und Reaktionszeiten gelöscht werden.
Fluggesellschaften hatten gewarnt, dass die Kombination aus Osterreiseverkehr und ungewohnten biometrischen Abläufen die Abfertigungszeit um 30 bis 45 Minuten verlängern könnte. Durch den drei Wochen vorgezogenen Testlauf und den Einsatz zusätzlicher „EES-Botschafter“ in der Abflughalle will die Flughafen Wien AG Schwachstellen identifizieren und die Passagierfluss-Beschilderung rechtzeitig vor dem offiziellen Start optimieren. Erste Rückmeldungen von einem ANA-Flug nach Tokio heute Morgen zeigen, dass der zusätzliche Prozess im Schnitt nur sechs Minuten pro Passagier in Anspruch nahm – innerhalb des angestrebten Zeitrahmens.
Österreich begann im Oktober letzten Jahres mit der schrittweisen Einführung der EES-Hardware in Wien und Salzburg und hat die Installation inzwischen auf Innsbruck, Graz, Linz und Klagenfurt ausgeweitet. Nach Inbetriebnahme entfällt das manuelle Stempeln für Kurzzeitbesucher, und das System berechnet automatisch die verbleibende Schengen-Aufenthaltsdauer – ein wichtiger Faktor für Geschäftsreisende, die häufig zwischen EU-Kunden pendeln.
Unternehmensmobilitätsmanager werden empfohlen, nicht-EU-Mitarbeiter und Entsandte über die bevorstehenden Änderungen zu informieren, sie auf längere Wartezeiten an österreichischen Flughäfen bis Mitte April vorzubereiten und sie darauf hinzuweisen, die 90/180-Tage-Regelungen, die künftig automatisch überwacht werden, genau im Blick zu behalten.
Im Rahmen des Tests scannen Reisende ihren Reisepass, geben vier Fingerabdrücke ab und lassen ein Live-Gesichtsbild am Kiosk erfassen. Die Daten werden in Echtzeit mit Testservern von eu-LISA abgeglichen und an die Tablets der Grenzbeamten übermittelt. Anschließend gehen die Reisenden zu einem besetzten Schalter, an dem während der Übergangsphase weiterhin normale Ausreisestempel in die Pässe gesetzt werden. Das Ministerium betont, dass die heute erhobenen Daten in einem separaten Sandbox-System gespeichert und nach Validierung der Funktionalität und Reaktionszeiten gelöscht werden.
Fluggesellschaften hatten gewarnt, dass die Kombination aus Osterreiseverkehr und ungewohnten biometrischen Abläufen die Abfertigungszeit um 30 bis 45 Minuten verlängern könnte. Durch den drei Wochen vorgezogenen Testlauf und den Einsatz zusätzlicher „EES-Botschafter“ in der Abflughalle will die Flughafen Wien AG Schwachstellen identifizieren und die Passagierfluss-Beschilderung rechtzeitig vor dem offiziellen Start optimieren. Erste Rückmeldungen von einem ANA-Flug nach Tokio heute Morgen zeigen, dass der zusätzliche Prozess im Schnitt nur sechs Minuten pro Passagier in Anspruch nahm – innerhalb des angestrebten Zeitrahmens.
Österreich begann im Oktober letzten Jahres mit der schrittweisen Einführung der EES-Hardware in Wien und Salzburg und hat die Installation inzwischen auf Innsbruck, Graz, Linz und Klagenfurt ausgeweitet. Nach Inbetriebnahme entfällt das manuelle Stempeln für Kurzzeitbesucher, und das System berechnet automatisch die verbleibende Schengen-Aufenthaltsdauer – ein wichtiger Faktor für Geschäftsreisende, die häufig zwischen EU-Kunden pendeln.
Unternehmensmobilitätsmanager werden empfohlen, nicht-EU-Mitarbeiter und Entsandte über die bevorstehenden Änderungen zu informieren, sie auf längere Wartezeiten an österreichischen Flughäfen bis Mitte April vorzubereiten und sie darauf hinzuweisen, die 90/180-Tage-Regelungen, die künftig automatisch überwacht werden, genau im Blick zu behalten.