
Das US-Außenministerium veröffentlichte am 25. März 2026 spät den Visa Bulletin für März 2026 – eine erfreuliche Nachricht für viele chinesische Fachkräfte, die auf ihre Green Card warten. Das Enddatum für die Bearbeitung der Employment-Based First Preference (EB-1) für Bewerber aus dem chinesischen Festland sprang auf den 1. März 2023 vor, ein Fortschritt von etwas mehr als vier Monaten. Auch bei EB-2 (Fortgeschrittene Abschlüsse/außergewöhnliche Fähigkeiten) aus China gibt es Bewegung: Das Enddatum rückt auf den 1. September 2021 vor, eine Verbesserung um etwa 90 Tage. EB-3 (Fachkräfte/Professionelle) bewegt sich moderater auf den 1. Mai 2021, während die EB-5-Kategorie ohne Beschränkung für China erstmals seit 2015 wieder aktuell ist.
Hinter diesen Zahlen steckt eine komplexe jährliche Berechnung. Das US-Einwanderungsgesetz begrenzt die weltweite Anzahl an beschäftigungsbasierten Visa auf 140.000 pro Haushaltsjahr, wobei kein Land mehr als 7 Prozent davon erhalten darf. Während der Pandemie blieben familienbasierte Kontingente ungenutzt und wurden auf die beschäftigungsbasierten Visa übertragen, was einen vorübergehenden Überschuss schuf. Dieser Überschuss ist nun größtenteils aufgebraucht, doch das Bulletin zeigt, dass die Nachfrage aus Indien Ende 2025 nachließ, sodass das Außenministerium ungenutzte Visa an China und andere überlastete Länder umverteilen konnte.
Für chinesische multinationale Unternehmen und US-Arbeitgeber bietet diese Entwicklung ein enges Zeitfenster, um Green-Card-Anträge zu beschleunigen. Personalabteilungen werden aufgefordert, Mitarbeiter zu identifizieren, deren Prioritätsdatum im März aktuell wird, damit Anträge auf Statusanpassung sofort vorbereitet werden können. Das Bulletin erinnert außerdem daran, dass – sofern die US-Einwanderungsbehörde USCIS nichts anderes bekannt gibt – die Tabelle der „Final Action Dates“ die Berechtigung zur Antragstellung im nächsten Monat bestimmt.
Praktisch bedeutet dies für chinesische EB-1-Wissenschaftler und Führungskräfte eine Wartezeit von nur noch drei Jahren – historisch gesehen eine kurze Zeitspanne – was den Wettbewerb um STEM-Talente weltweit verschärft. EB-2-Bewerber müssen weiterhin mit einer Wartezeit von fast fünf Jahren rechnen, doch der Fortschritt signalisiert, dass das Außenministerium für den Rest des Haushaltsjahres keinen erheblichen Rückstau erwartet. Einwanderungsberater warnen jedoch, dass das Bulletin später „rückläufig“ sein kann, falls die Nachfrage die Prognosen übersteigt, weshalb eine Notfallplanung unerlässlich bleibt.
Über den Unternehmensbereich hinaus hat das Bulletin auch persönliche Auswirkungen für Tausende chinesischer Familien, die ihr Leben um Prioritätsdaten herum aufgebaut haben. Die Fortschritte bedeuten, dass viele im April endlich Anträge auf Statusanpassung stellen können, was Arbeitsgenehmigungen für Ehepartner und erwachsene Kinder freischaltet – ein entscheidender Vorteil, wenn College-alternde Angehörige sonst „aus dem System fallen“ könnten.
Obwohl in den USA weiterhin über umfassende Einwanderungsreformen diskutiert wird, können solche schrittweisen Anpassungen wie dieses Bulletin erhebliche Auswirkungen auf die globale Mobilitätsplanung chinesischer Staatsbürger haben.
Hinter diesen Zahlen steckt eine komplexe jährliche Berechnung. Das US-Einwanderungsgesetz begrenzt die weltweite Anzahl an beschäftigungsbasierten Visa auf 140.000 pro Haushaltsjahr, wobei kein Land mehr als 7 Prozent davon erhalten darf. Während der Pandemie blieben familienbasierte Kontingente ungenutzt und wurden auf die beschäftigungsbasierten Visa übertragen, was einen vorübergehenden Überschuss schuf. Dieser Überschuss ist nun größtenteils aufgebraucht, doch das Bulletin zeigt, dass die Nachfrage aus Indien Ende 2025 nachließ, sodass das Außenministerium ungenutzte Visa an China und andere überlastete Länder umverteilen konnte.
Für chinesische multinationale Unternehmen und US-Arbeitgeber bietet diese Entwicklung ein enges Zeitfenster, um Green-Card-Anträge zu beschleunigen. Personalabteilungen werden aufgefordert, Mitarbeiter zu identifizieren, deren Prioritätsdatum im März aktuell wird, damit Anträge auf Statusanpassung sofort vorbereitet werden können. Das Bulletin erinnert außerdem daran, dass – sofern die US-Einwanderungsbehörde USCIS nichts anderes bekannt gibt – die Tabelle der „Final Action Dates“ die Berechtigung zur Antragstellung im nächsten Monat bestimmt.
Praktisch bedeutet dies für chinesische EB-1-Wissenschaftler und Führungskräfte eine Wartezeit von nur noch drei Jahren – historisch gesehen eine kurze Zeitspanne – was den Wettbewerb um STEM-Talente weltweit verschärft. EB-2-Bewerber müssen weiterhin mit einer Wartezeit von fast fünf Jahren rechnen, doch der Fortschritt signalisiert, dass das Außenministerium für den Rest des Haushaltsjahres keinen erheblichen Rückstau erwartet. Einwanderungsberater warnen jedoch, dass das Bulletin später „rückläufig“ sein kann, falls die Nachfrage die Prognosen übersteigt, weshalb eine Notfallplanung unerlässlich bleibt.
Über den Unternehmensbereich hinaus hat das Bulletin auch persönliche Auswirkungen für Tausende chinesischer Familien, die ihr Leben um Prioritätsdaten herum aufgebaut haben. Die Fortschritte bedeuten, dass viele im April endlich Anträge auf Statusanpassung stellen können, was Arbeitsgenehmigungen für Ehepartner und erwachsene Kinder freischaltet – ein entscheidender Vorteil, wenn College-alternde Angehörige sonst „aus dem System fallen“ könnten.
Obwohl in den USA weiterhin über umfassende Einwanderungsreformen diskutiert wird, können solche schrittweisen Anpassungen wie dieses Bulletin erhebliche Auswirkungen auf die globale Mobilitätsplanung chinesischer Staatsbürger haben.
Quelle: U.S. Department of State
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