
Ab dem 4. April 2026 können Ausländer, die in Polen leben und arbeiten möchten, fast den gesamten Einwanderungsprozess online abwickeln – dank der Einführung der neuen Plattform MOS 2.0 (Moduł Obsługi Spraw). Das vom Ministerium für Digitale Angelegenheiten angekündigte System, das in einem Nutzerhandbuch an Konsulate verteilt wurde, ermöglicht es Antragstellern, ein sicheres Konto zu erstellen, ihre Identität über den elektronischen Personalausweis oder das Vertrauensprofil (Profil Zaufany) zu verifizieren und kombinierte Anträge für Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse einzureichen – ganz ohne Besuch im Woiwodschaftsamt.
Das Upgrade ersetzt ein Flickwerk aus regionalen Portalen und Papierformularen, das in Großstädten zu Wartezeiten von bis zu zehn Monaten führte. Behörden versprechen, dass MOS 2.0 die durchschnittliche Bearbeitungszeit für Arbeitsgenehmigungen vom Typ A und vorübergehende Aufenthaltstitel auf 45 Tage verkürzen wird. Die biometrische Erfassung bleibt zwar Pflicht, Termine können jedoch nun online gebucht und bei jeder regionalen Passbehörde wahrgenommen werden, was die Anreise für Beschäftigte in kleineren Städten erleichtert.
Für Arbeitgeber ist die wichtigste Neuerung das Arbeitgeber-Dashboard, das den Status von Genehmigungen in Echtzeit verfolgt und fehlende Dokumente meldet, bevor die Sachbearbeitung beginnt. Multinationale Unternehmen können Arbeitsverträge in großen Mengen hochladen, was den Personalabteilungen pro Antragszyklus dutzende Arbeitsstunden spart. Das System ist zudem mit der ZUS-Plattform der Steuerbehörde verknüpft, sodass die Versicherungsanmeldung automatisch erfolgt, sobald eine Genehmigung erteilt wird.
Einwanderungsberater warnen, dass es in den ersten Wochen zu technischen Problemen kommen kann, und empfehlen, wichtige Anträge außerhalb der Stoßzeiten einzureichen. Derzeit ist das Portal nur auf Polnisch und Englisch verfügbar; Versionen in Ukrainisch, Russisch und Vietnamesisch sollen bis Juli folgen. Unternehmen, die auf kleinere regionale Arbeitsämter angewiesen sind, sollten prüfen, ob diese bereits vollständig migriert sind, da Altanträge weiterhin offline bearbeitet werden.
Polen verzeichnete 2025 mit 504.000 erstmaligen Aufenthaltserlaubnissen einen EU-Rekord. Die Digitalisierung ist ein zentraler Baustein der neuen Regierung, um trotz schrumpfender heimischer Arbeitskräfte das Wirtschaftswachstum zu sichern – ein klares Signal, dass Polen weiterhin ein attraktives Ziel für IT-, Ingenieur- und SSC-Fachkräfte bleiben will.
Das Upgrade ersetzt ein Flickwerk aus regionalen Portalen und Papierformularen, das in Großstädten zu Wartezeiten von bis zu zehn Monaten führte. Behörden versprechen, dass MOS 2.0 die durchschnittliche Bearbeitungszeit für Arbeitsgenehmigungen vom Typ A und vorübergehende Aufenthaltstitel auf 45 Tage verkürzen wird. Die biometrische Erfassung bleibt zwar Pflicht, Termine können jedoch nun online gebucht und bei jeder regionalen Passbehörde wahrgenommen werden, was die Anreise für Beschäftigte in kleineren Städten erleichtert.
Für Arbeitgeber ist die wichtigste Neuerung das Arbeitgeber-Dashboard, das den Status von Genehmigungen in Echtzeit verfolgt und fehlende Dokumente meldet, bevor die Sachbearbeitung beginnt. Multinationale Unternehmen können Arbeitsverträge in großen Mengen hochladen, was den Personalabteilungen pro Antragszyklus dutzende Arbeitsstunden spart. Das System ist zudem mit der ZUS-Plattform der Steuerbehörde verknüpft, sodass die Versicherungsanmeldung automatisch erfolgt, sobald eine Genehmigung erteilt wird.
Einwanderungsberater warnen, dass es in den ersten Wochen zu technischen Problemen kommen kann, und empfehlen, wichtige Anträge außerhalb der Stoßzeiten einzureichen. Derzeit ist das Portal nur auf Polnisch und Englisch verfügbar; Versionen in Ukrainisch, Russisch und Vietnamesisch sollen bis Juli folgen. Unternehmen, die auf kleinere regionale Arbeitsämter angewiesen sind, sollten prüfen, ob diese bereits vollständig migriert sind, da Altanträge weiterhin offline bearbeitet werden.
Polen verzeichnete 2025 mit 504.000 erstmaligen Aufenthaltserlaubnissen einen EU-Rekord. Die Digitalisierung ist ein zentraler Baustein der neuen Regierung, um trotz schrumpfender heimischer Arbeitskräfte das Wirtschaftswachstum zu sichern – ein klares Signal, dass Polen weiterhin ein attraktives Ziel für IT-, Ingenieur- und SSC-Fachkräfte bleiben will.
Quelle: Daily Pakistan
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Polen.Mehr von Polen
Alle anzeigen
Polen verlängert die Kontrollen an den Binnengrenzen zu Deutschland und Litauen bis zum 1. Oktober 2026
LOT Polish Airlines baut Sommerflugplan 2026 aus: Neue Ziele San Francisco, Mallorca, Kreta und mehr