
Die nationale Fluggesellschaft Indiens und ihre Billigtochter werden am 6. April 30 Flüge im Nahen Osten durchführen, darunter zehn nicht planmäßige Verbindungen nach Dubai, Abu Dhabi und Sharjah. Ein Bericht der Indian Express vom 5. April berichtet, dass Slots und Überfluggenehmigungen kurzfristig erteilt wurden, nachdem die Behörden der VAE den Luftraum teilweise wieder geöffnet hatten. Die Ad-hoc-Flüge bedienen die Strecken Delhi–Dubai, Mangalore–Dubai, Delhi–Abu Dhabi sowie Amritsar/Kannur–Sharjah und bieten dringend benötigte Verbindungen für feststeckende indische Touristen und im Ausland arbeitende Inder. Die Kapazitätsengpässe bleiben jedoch erheblich: Das indische Reiseunternehmen Thomas Cook (India) schätzt, dass in der Woche vom 6. bis 12. April nur 38 Prozent der zuvor veröffentlichten Sitzplätze zwischen Indien und den VAE tatsächlich angeboten werden. Air India bietet betroffenen Passagieren volle Rückerstattungen oder gebührenfreie Umbuchungen an, warnt jedoch, dass die neuen Flüge bei einer Verschlechterung der Sicherheitslage kurzfristig umgeplant werden könnten. Arbeitgeber mit Mitarbeitern, die zwischen Indien und den VAE pendeln, wird empfohlen, 24 Stunden vor Abflug eine schriftliche Bestätigung der Einschiffung einzuholen, da Beschränkungen der Dienstzeiten der Crew und Engpässe beim Bodenhandling weiterhin zu kurzfristigen Stornierungen führen können. Diese Maßnahmen zeigen, wie eng die Fluggesellschaften mit den Luftfahrtbehörden beider Länder zusammenarbeiten, um wichtige Arbeits- und Frachtverbindungen wiederherzustellen. Indische Exporteure setzen sich für „Air-Bridge“-Flugfrequenzen ein, um verderbliche Waren für den Frischwarenmarkt in Dubai zu sichern, während Bauunternehmen in den VAE auf indische Fachkräfte angewiesen sind, um ihre Projektpläne einzuhalten. Für die Zukunft erklären Vertreter des indischen Verkehrsministeriums, dass weitere Hilfsflüge genehmigt werden könnten, wenn sich die geopolitische Lage entspannt und die Airlines alternative Routen umgehen können, die den iranischen Luftraum meiden. Firmen mit internationalen Mobilitätsteams sollten NOTAMs und Fluggesellschaftsmitteilungen täglich verfolgen, da die Kapazitäten je nach Sicherheitslage stark schwanken können.
Quelle: The Indian Express
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