
Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa musste am 10. April hunderte Flüge streichen, nachdem die Kabinengewerkschaft UFO zu einem eintägigen Streik an acht Flughäfen aufgerufen hatte, darunter die wichtigen Drehkreuze Frankfurt und München, die von tschechischen Reisenden besonders stark genutzt werden. Der Flughafen Václav Havel in Prag verlor jeweils acht Verbindungen – vier nach Frankfurt und vier nach München – in beide Richtungen, was Tausende Passagiere zwang, nach Alternativen zu suchen und bei Unternehmen, die auf die häufigen Shuttle-Flüge für Tagesgeschäfte angewiesen sind, Besorgnis auslöste.
Lufthansa erklärte, dass bis zu 20.000 Flugbegleiter zum Streik aufgerufen waren, der eine Minute nach Mitternacht begann und bis 22:00 Uhr dauern sollte. Die Gewerkschaft fordert bessere Arbeitsbedingungen sowie einen Sozialplan für Mitarbeiter, die von der Ausdünnung der regionalen Tochtergesellschaft CityLine betroffen sind, die im nächsten Jahr durch Lufthansa City Airlines ersetzt werden soll.
Allein in Frankfurt wurden 580 von 1.053 geplanten Flugbewegungen gestrichen. Die Störung wirkte sich auch auf tschechische Lieferketten aus: Die Express-Frachtkapazitäten zwischen Prag und Deutschland brachen stark ein, gerade als Automobilzulieferer Komponenten vor dem Oster-Shutdown verschoben. Beratungsfirmen schätzen, dass ein ganztägiger Ausfall auf der Strecke Prag–Frankfurt Exporteure bis zu einer Million Euro an verpassten Just-in-Time-Lieferungen kosten kann.
Reiseveranstalter rieten ihren Kunden, über Zürich, Wien oder Warschau umzubuchen, warnten jedoch vor möglichen Folgeengpässen im Star-Alliance-Netzwerk. Die Railjet-Verbindungen zwischen Prag und München verzeichneten einen Anstieg der Buchungen am selben Tag um 60 Prozent, und Autovermietungen am Prager Flughafen führten Einwegzuschläge ein, da die Flotten vermehrt in Richtung Westen verlagert wurden.
Obwohl der Streik offiziell am Freitagabend endete, befürchten Analysten weitere Arbeitskämpfe, da Lufthansa Kostensenkungen und eine Flottenerneuerung vorantreibt. Tschechische Organisationen mit häufigen grenzüberschreitenden Projekten erarbeiten daher Notfallpläne, die flexible Tarifverhandlungen, Vereinbarungen mit mehreren Fluggesellschaften und verstärkten Einsatz von Videokonferenzen für kurzfristige Meetings beinhalten.
Lufthansa erklärte, dass bis zu 20.000 Flugbegleiter zum Streik aufgerufen waren, der eine Minute nach Mitternacht begann und bis 22:00 Uhr dauern sollte. Die Gewerkschaft fordert bessere Arbeitsbedingungen sowie einen Sozialplan für Mitarbeiter, die von der Ausdünnung der regionalen Tochtergesellschaft CityLine betroffen sind, die im nächsten Jahr durch Lufthansa City Airlines ersetzt werden soll.
Allein in Frankfurt wurden 580 von 1.053 geplanten Flugbewegungen gestrichen. Die Störung wirkte sich auch auf tschechische Lieferketten aus: Die Express-Frachtkapazitäten zwischen Prag und Deutschland brachen stark ein, gerade als Automobilzulieferer Komponenten vor dem Oster-Shutdown verschoben. Beratungsfirmen schätzen, dass ein ganztägiger Ausfall auf der Strecke Prag–Frankfurt Exporteure bis zu einer Million Euro an verpassten Just-in-Time-Lieferungen kosten kann.
Reiseveranstalter rieten ihren Kunden, über Zürich, Wien oder Warschau umzubuchen, warnten jedoch vor möglichen Folgeengpässen im Star-Alliance-Netzwerk. Die Railjet-Verbindungen zwischen Prag und München verzeichneten einen Anstieg der Buchungen am selben Tag um 60 Prozent, und Autovermietungen am Prager Flughafen führten Einwegzuschläge ein, da die Flotten vermehrt in Richtung Westen verlagert wurden.
Obwohl der Streik offiziell am Freitagabend endete, befürchten Analysten weitere Arbeitskämpfe, da Lufthansa Kostensenkungen und eine Flottenerneuerung vorantreibt. Tschechische Organisationen mit häufigen grenzüberschreitenden Projekten erarbeiten daher Notfallpläne, die flexible Tarifverhandlungen, Vereinbarungen mit mehreren Fluggesellschaften und verstärkten Einsatz von Videokonferenzen für kurzfristige Meetings beinhalten.
Quelle: Česká televize – ČT24