
Britische Urlauber und Geschäftsreisende, die diesen Sommer nach Griechenland reisen, erhalten eine seltene gute Nachricht im ansonsten komplizierten Start des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES). Athen bestätigte am 18. April, dass Inhaber eines britischen Reisepasses ab sofort keine Fingerabdrücke oder Gesichtsscans mehr bei der Einreise vorlegen müssen. Diese Ausnahme gilt an allen griechischen Flughäfen und Seehäfen und bleibt bis auf Weiteres bestehen.
Diese Entscheidung ist für den britischen Markt von großer Bedeutung. Über 4 Millionen Briten besuchten Griechenland im Jahr 2024, und die Zahl sollte in diesem Jahr weiter steigen. Reiseveranstalter hatten jedoch gewarnt, dass die verpflichtende biometrische Erfassung zu Wartezeiten von bis zu zwei Stunden an den bereits stark ausgelasteten Insel-Flughäfen führen könnte. Durch die Beibehaltung des vertrauten „Schnell-Stempel“-Verfahrens für britische Staatsbürger will Griechenland seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Mittelmeerzielen sichern und chaotische Szenen vermeiden, wie sie seit dem Start des EES am 10. April an einigen Schengen-Grenzen zu beobachten waren.
Branchenvertreter begrüßten die Maßnahme. Eleni Skarveli, die UK-Direktorin der Griechischen Nationalen Tourismusorganisation, erklärte, die Regelung werde „die Wartezeiten deutlich verkürzen und die Überlastung an den Flughäfen verringern“. ABTA bezeichnete dies als „einen frühen Erfolg für pragmatisches Grenzmanagement“. Reiseveranstalter wie Jet2holidays, easyJet Holidays und TUI haben bereits ihre Kunden informiert, dass keine zusätzlichen Schritte bei der Einreise nach Griechenland erforderlich sind, außer dass der Reisepass mindestens drei Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein muss.
Hinter den Kulissen werden griechische Grenzbeamte weiterhin jede Ein- und Ausreise manuell erfassen, um den EES-Datenspeicherpflichten nachzukommen, jedoch ohne die biometrische Erfassung der Passagiere. In Spanien, Portugal und Kroatien, die stark vom Tourismus abhängig sind, wird das griechische Modell derzeit geprüft, da Befürchtungen bestehen, dass lange Warteschlangen wohlhabende Nicht-EU-Besucher abschrecken könnten. EU-Recht erlaubt es den Mitgliedstaaten, „verhältnismäßige Erleichterungsmaßnahmen“ zu ergreifen, solange die Sicherheitsstandards nicht gefährdet werden.
Praktische Auswirkungen: Britische Unternehmen, die Incentive-Reisen oder rotierende Mitarbeitereinsätze nach Griechenland organisieren, können mit Ankunftszeiten von 10 bis 15 Minuten rechnen – ähnlich wie vor Einführung des EES. Reisende sollten jedoch beachten, dass die Ausnahme nur für Griechenland gilt; andere Schengen-Staaten verlangen weiterhin die vollständige biometrische Erfassung. Arbeitgeber werden empfohlen, ihre reisenden Mitarbeiter entsprechend zu informieren und die Botschaftskanäle im Auge zu behalten, falls die Regelung während der Hochsaison geändert wird.
Diese Entscheidung ist für den britischen Markt von großer Bedeutung. Über 4 Millionen Briten besuchten Griechenland im Jahr 2024, und die Zahl sollte in diesem Jahr weiter steigen. Reiseveranstalter hatten jedoch gewarnt, dass die verpflichtende biometrische Erfassung zu Wartezeiten von bis zu zwei Stunden an den bereits stark ausgelasteten Insel-Flughäfen führen könnte. Durch die Beibehaltung des vertrauten „Schnell-Stempel“-Verfahrens für britische Staatsbürger will Griechenland seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Mittelmeerzielen sichern und chaotische Szenen vermeiden, wie sie seit dem Start des EES am 10. April an einigen Schengen-Grenzen zu beobachten waren.
Branchenvertreter begrüßten die Maßnahme. Eleni Skarveli, die UK-Direktorin der Griechischen Nationalen Tourismusorganisation, erklärte, die Regelung werde „die Wartezeiten deutlich verkürzen und die Überlastung an den Flughäfen verringern“. ABTA bezeichnete dies als „einen frühen Erfolg für pragmatisches Grenzmanagement“. Reiseveranstalter wie Jet2holidays, easyJet Holidays und TUI haben bereits ihre Kunden informiert, dass keine zusätzlichen Schritte bei der Einreise nach Griechenland erforderlich sind, außer dass der Reisepass mindestens drei Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein muss.
Hinter den Kulissen werden griechische Grenzbeamte weiterhin jede Ein- und Ausreise manuell erfassen, um den EES-Datenspeicherpflichten nachzukommen, jedoch ohne die biometrische Erfassung der Passagiere. In Spanien, Portugal und Kroatien, die stark vom Tourismus abhängig sind, wird das griechische Modell derzeit geprüft, da Befürchtungen bestehen, dass lange Warteschlangen wohlhabende Nicht-EU-Besucher abschrecken könnten. EU-Recht erlaubt es den Mitgliedstaaten, „verhältnismäßige Erleichterungsmaßnahmen“ zu ergreifen, solange die Sicherheitsstandards nicht gefährdet werden.
Praktische Auswirkungen: Britische Unternehmen, die Incentive-Reisen oder rotierende Mitarbeitereinsätze nach Griechenland organisieren, können mit Ankunftszeiten von 10 bis 15 Minuten rechnen – ähnlich wie vor Einführung des EES. Reisende sollten jedoch beachten, dass die Ausnahme nur für Griechenland gilt; andere Schengen-Staaten verlangen weiterhin die vollständige biometrische Erfassung. Arbeitgeber werden empfohlen, ihre reisenden Mitarbeiter entsprechend zu informieren und die Botschaftskanäle im Auge zu behalten, falls die Regelung während der Hochsaison geändert wird.
Quelle: Greek City Times / Travel Weekly
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