
Spaniens Ruf als Magnet für ortsunabhängige Fachkräfte erhält neuen Auftrieb: Am 20. April startete der einwöchige Alicante Nomad Summit. Die Veranstaltung bringt über 350 digitale Nomaden, Gründer mit Remote-First-Ansatz und Mobilitätsrechtsexperten zusammen, um Workshops zu Steuern, Compliance und Lebensgestaltung zu bieten. Seit seiner Gründung im Jahr 2025 und nun unterstützt vom städtischen Programm Alicante Futura, ergänzt der Gipfel das 2023 eingeführte Digital Nomad Visum Spaniens sowie die staatliche Initiative zur Anwerbung hochqualifizierter Fachkräfte außerhalb der EU. Die Einwanderungsanwältin Marta Reina Grau und die Google Ads-Strategin Eloïse Steen führen ein Rednerfeld aus 30 Ländern an, das Themen wie KI-Workflows, grenzüberschreitende Besteuerung und mentale Gesundheit unterwegs abdeckt. Für internationale HR-Teams ist das Event eine wichtige Plattform: Start-ups präsentieren schlüsselfertige EoR-Lösungen (Employer of Record), während regionale Behörden Co-Location-Projekte fördern, die leerstehende Büroflächen an der Costa Blanca neu beleben könnten. Lokale Hotels, Fluggesellschaften und Coworking-Spaces bieten vergünstigte Pakete an und testen so die Machbarkeit von Off-Season-„Workations“ als Baustein der touristischen Diversifizierung Spaniens. Der Gipfel zeigt zudem, wie zweitklassige spanische Städte den Remote-Work-Boom nutzen, um dem Brain Drain entgegenzuwirken. Die Veranstalter verweisen auf Sponsoren wie NomadWay, Impact Hub und die Handelskammer Alicante – ein Zeichen für die wachsende öffentliche und private Zusammenarbeit im Bereich digitale Mobilität.
Quelle: Alicante Nomad Summit
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