
Das Einwanderungsamt von Hongkong (ImmD) führte am 24. April 2026 seine bisher größte Rückführungsaktion durch und eskortierte 30 vietnamesische Staatsangehörige – 13 Männer und 17 Frauen – auf einen Charterflug nach Hanoi. Alle Betroffenen waren abgelehnte Asylbewerber mit Nicht-Zurückweisungsanspruch, von denen einige bereits Haftstrafen wegen Straftaten verbüßt hatten. Die Aktion erfolgte im Rahmen der im Dezember 2022 eingeführten vereinfachten Abschiebepolitik, die Abschiebungen erlaubt, sobald ein Antrag auf gerichtliche Überprüfung vom Bezirksgericht abgelehnt wurde.
Das Nicht-Zurückweisungs-System stellt seit langem eine Belastung für das Einwanderungssystem der Region dar. Regierungszahlen zeigen, dass vietnamesische Staatsangehörige etwa 16 % der 14.000 offenen Asylanträge ausmachen, und Engpässe bei Abschiebungen haben die Kapazitäten des Castle Peak Bay Immigration Centre stark beansprucht. Durch die Charterung eines eigenen Fluges und die Koordination mit vietnamesischen Behörden und lokalen Fluggesellschaften konnte das ImmD die übliche Begleit- und Transferzeit um mehrere Wochen verkürzen. Das Amt kündigte weitere Gruppenabschiebungen an.
Seit Ende 2025 intensiviert Hongkong die Zusammenarbeit mit den Hauptherkunftsländern abgelehnter Antragsteller, darunter Vietnam, Pakistan und Indien, um bilaterale Rücknahmeabkommen auszuhandeln und die Ausstellung von Reisedokumenten zu beschleunigen. Die Behörden argumentieren, dass die verschärfte Linie notwendig sei, um Missbrauch des Prüfverfahrens zu verhindern, das ihrer Ansicht nach häufig von illegalen Arbeitskräften und nicht von echten Flüchtlingen genutzt wird.
Für Arbeitgeber unterstreicht diese Entwicklung die Bedeutung gründlicher Arbeitsberechtigungsprüfungen: Bußgelder für die Beschäftigung von Personen ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung wurden auf bis zu 500.000 HK$ erhöht, zudem drohen bis zu drei Jahre Haft. Mobilitätsmanager sollten zudem beachten, dass Überzieher, die illegal arbeiten, nach Ausschöpfung ihrer Rechtsmittel nun umgehend abgeschoben werden können, was den Zeitraum für kurzfristige humanitäre Interventionen verkürzt.
Blickt man voraus, erwarten Analysten, dass Hongkong das Modell der Charterflüge auch bei anderen großen Gruppen von Antragstellern anwenden wird. Während die Politik die Überbelegung in den Haftanstalten verringern könnte, warnen NGOs davor, dass beschleunigte Verfahren potenzielle Schutzbedarfe übersehen könnten. Unternehmen, die Mitarbeiter über Hongkong entsenden, sollten daher mögliche weitere Verschärfungen im Blick behalten, die sich auf Angehörige oder kurzfristige Entsandte auswirken könnten, deren Status unerwartet verfällt.
Das Nicht-Zurückweisungs-System stellt seit langem eine Belastung für das Einwanderungssystem der Region dar. Regierungszahlen zeigen, dass vietnamesische Staatsangehörige etwa 16 % der 14.000 offenen Asylanträge ausmachen, und Engpässe bei Abschiebungen haben die Kapazitäten des Castle Peak Bay Immigration Centre stark beansprucht. Durch die Charterung eines eigenen Fluges und die Koordination mit vietnamesischen Behörden und lokalen Fluggesellschaften konnte das ImmD die übliche Begleit- und Transferzeit um mehrere Wochen verkürzen. Das Amt kündigte weitere Gruppenabschiebungen an.
Seit Ende 2025 intensiviert Hongkong die Zusammenarbeit mit den Hauptherkunftsländern abgelehnter Antragsteller, darunter Vietnam, Pakistan und Indien, um bilaterale Rücknahmeabkommen auszuhandeln und die Ausstellung von Reisedokumenten zu beschleunigen. Die Behörden argumentieren, dass die verschärfte Linie notwendig sei, um Missbrauch des Prüfverfahrens zu verhindern, das ihrer Ansicht nach häufig von illegalen Arbeitskräften und nicht von echten Flüchtlingen genutzt wird.
Für Arbeitgeber unterstreicht diese Entwicklung die Bedeutung gründlicher Arbeitsberechtigungsprüfungen: Bußgelder für die Beschäftigung von Personen ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung wurden auf bis zu 500.000 HK$ erhöht, zudem drohen bis zu drei Jahre Haft. Mobilitätsmanager sollten zudem beachten, dass Überzieher, die illegal arbeiten, nach Ausschöpfung ihrer Rechtsmittel nun umgehend abgeschoben werden können, was den Zeitraum für kurzfristige humanitäre Interventionen verkürzt.
Blickt man voraus, erwarten Analysten, dass Hongkong das Modell der Charterflüge auch bei anderen großen Gruppen von Antragstellern anwenden wird. Während die Politik die Überbelegung in den Haftanstalten verringern könnte, warnen NGOs davor, dass beschleunigte Verfahren potenzielle Schutzbedarfe übersehen könnten. Unternehmen, die Mitarbeiter über Hongkong entsenden, sollten daher mögliche weitere Verschärfungen im Blick behalten, die sich auf Angehörige oder kurzfristige Entsandte auswirken könnten, deren Status unerwartet verfällt.
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Hong Kong.Mehr von Hong Kong
Alle anzeigen
Hongkong erweitert sein Abkommenetzwerk: Neue Doppelbesteuerungsabkommen mit Kirgisistan und Barbados verbessern die Planung der globalen Mobilitätskosten
Cathay Pacific verlängert Flugaussetzung nach Dubai und Riad bis zum 30. Juni wegen Luftraumsperrungen im Nahen Osten