
Das Einwanderungsamt von Hongkong richtet erneut sein Augenmerk auf den schnell wachsenden Essensliefersektor. Im Rahmen einer Aktion mit dem Codenamen „Lightshadow“ durchkämmten Einsatzteams zwischen dem 13. und 22. April mehrere Bezirke, um Kuriere zu überprüfen, die verdächtigt werden, illegal über gemietete App-Konten zu arbeiten. Acht nicht-chinesische Männer im Alter von 22 bis 51 Jahren, die über sogenannte Non-Refoulement-Erkennungsformulare verfügen, wurden wegen des Verdachts festgenommen, trotz Arbeitsverbot einer Beschäftigung nachzugehen. Vier Einwohner Hongkongs – drei Männer und eine Frau – wurden festgesetzt, weil sie angeblich ihre Zugangsdaten für Kurier-Apps verkauft oder vermietet haben. Staatsanwälte bezeichnen dies als „Verschwörung zum Betrug“ gegenüber Lieferplattformen und Einwanderungsbehörden.
Die Operation verdeutlicht den zunehmenden Druck der Behörden auf Arbeitgeber und digitale Plattformen, die Arbeitsberechtigung von Gig-Arbeitern zu überprüfen. Gemäß der Einwanderungsverordnung wurde die Höchststrafe für die Beschäftigung von Personen, die „nicht rechtmäßig beschäftigt werden dürfen“, im vergangenen Jahr auf 500.000 HK-Dollar und bis zu zehn Jahre Haft erhöht, wobei auch Geschäftsführer persönlich haftbar gemacht werden können. Ermittler setzen inzwischen auf Datenanalysen und Hinweise von Plattformen, um Netzwerke von Kontoteilungen aufzudecken, die Asylsuchende mit anhängigen Non-Refoulement-Anträgen ausnutzen.
Neben dem Aspekt der Integrität des Arbeitsmarktes haben die Razzien auch Auswirkungen auf Restaurants, Logistik-Start-ups und multinationale Liefer-Apps, die in Hongkong expandieren. Unternehmen sind verpflichtet, dokumentarische Nachweise zu führen, dass jeder Fahrer rechtmäßig beschäftigt ist; das Versäumnis, entweder eine Hongkonger Daueraufenthaltskarte oder ein gültiges Reisedokument zu überprüfen, stellt selbst eine Straftat dar. Rechtsexperten empfehlen Plattformbetreibern, Echtzeit-Gesichtserkennung bei der Anmeldung und Geo-Fencing einzuführen, um das Vermieten von Konten zu verhindern.
Das Amt betonte zudem, dass festgenommene Personen auf mögliche Anzeichen von Menschenhandel oder Zwangsarbeit überprüft werden, was den Wunsch der Stadt unterstreicht, nicht auf den Beobachtungslisten des US-Außenministeriums zu landen. Unternehmen, die Gig-Arbeiter beschäftigen, wird geraten, ihre Einstellungsverfahren, Sorgfaltspflichten bei Subunternehmern und Hinweisgebersysteme zu überprüfen. Für internationale Mobilitäts- und Personalmanager ist die Botschaft klar: Gelegenheits- oder App-basierte Arbeit entzieht sich nicht den strengen Visavorschriften Hongkongs. Firmen, die Mitarbeiter versetzen oder Angehörige für Teilzeitjobs einstellen, sollten sicherstellen, dass vor Beginn der bezahlten Tätigkeit die entsprechenden Arbeits- oder Abhängigkeitsvisa vorliegen.
Die Operation verdeutlicht den zunehmenden Druck der Behörden auf Arbeitgeber und digitale Plattformen, die Arbeitsberechtigung von Gig-Arbeitern zu überprüfen. Gemäß der Einwanderungsverordnung wurde die Höchststrafe für die Beschäftigung von Personen, die „nicht rechtmäßig beschäftigt werden dürfen“, im vergangenen Jahr auf 500.000 HK-Dollar und bis zu zehn Jahre Haft erhöht, wobei auch Geschäftsführer persönlich haftbar gemacht werden können. Ermittler setzen inzwischen auf Datenanalysen und Hinweise von Plattformen, um Netzwerke von Kontoteilungen aufzudecken, die Asylsuchende mit anhängigen Non-Refoulement-Anträgen ausnutzen.
Neben dem Aspekt der Integrität des Arbeitsmarktes haben die Razzien auch Auswirkungen auf Restaurants, Logistik-Start-ups und multinationale Liefer-Apps, die in Hongkong expandieren. Unternehmen sind verpflichtet, dokumentarische Nachweise zu führen, dass jeder Fahrer rechtmäßig beschäftigt ist; das Versäumnis, entweder eine Hongkonger Daueraufenthaltskarte oder ein gültiges Reisedokument zu überprüfen, stellt selbst eine Straftat dar. Rechtsexperten empfehlen Plattformbetreibern, Echtzeit-Gesichtserkennung bei der Anmeldung und Geo-Fencing einzuführen, um das Vermieten von Konten zu verhindern.
Das Amt betonte zudem, dass festgenommene Personen auf mögliche Anzeichen von Menschenhandel oder Zwangsarbeit überprüft werden, was den Wunsch der Stadt unterstreicht, nicht auf den Beobachtungslisten des US-Außenministeriums zu landen. Unternehmen, die Gig-Arbeiter beschäftigen, wird geraten, ihre Einstellungsverfahren, Sorgfaltspflichten bei Subunternehmern und Hinweisgebersysteme zu überprüfen. Für internationale Mobilitäts- und Personalmanager ist die Botschaft klar: Gelegenheits- oder App-basierte Arbeit entzieht sich nicht den strengen Visavorschriften Hongkongs. Firmen, die Mitarbeiter versetzen oder Angehörige für Teilzeitjobs einstellen, sollten sicherstellen, dass vor Beginn der bezahlten Tätigkeit die entsprechenden Arbeits- oder Abhängigkeitsvisa vorliegen.
Quelle: HKSAR Government Press Release
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