Spaniens „menschliche“ Migrationsstrategie wird als europäisches Vorbild gefeiert
Ryanair fordert Madrid auf, das EU-Ein- und Ausreisesystem nach drei Wochen Chaos an den Flughäfen auszusetzen
Gewaltsame Szenen trüben die ersten Tage der Massenregulierung von Migranten in Spanien
Neueste Nachrichten
Spanien beruft den israelischen Geschäftsträger ein nach Festnahme spanischer Staatsbürger bei Gaza-Hilfsflottille
Madrid hat offiziell gegen Israel protestiert, nachdem die israelische Marine eine aus Barcelona stammende Flottille mit spanischen Aktivisten auf dem Weg nach Gaza festgesetzt hatte. Die spanische Regierung berief den israelischen Geschäftsträger ein und aktivierte Notfallteams im Konsulat. Der Vorfall erinnert Arbeitgeber daran, ihre Fürsorgepflicht und Krisenreaktionspläne für Mitarbeiter in Risikogebieten zu überprüfen.
Sechs Millionen Reisen bei „Operación Salida“: Spanien startet Ferienverkehrsplan für das Wochenende am 1. Mai
Die DGT hat eine groß angelegte Verkehrsmanagement-Aktion gestartet, um mehr als sechs Millionen Straßenfahrten während des spanischen Feiertagswochenendes am 1. Mai zu bewältigen. Dabei kommen Fahrstreifenänderungen, Drohnen und zusätzliche Polizeistreifen zum Einsatz. Unternehmen werden auf Verzögerungen auf wichtigen Autobahnen und mögliche Auswirkungen auf die Logistik am Montag hingewiesen.
Spanische Flughäfen beschleunigen die Abfertigung für besonders schutzbedürftige Reisende, um die Warteschlangen im EU-Ein- und Ausreisesystem zu verkürzen
Aena hat die Grenzbeamten angewiesen, Familien, Passagiere mit Behinderungen und andere besonders schutzbedürftige Reisende bevorzugt zu behandeln, wenn die Wartezeiten bei den biometrischen Kontrollen 25 Minuten überschreiten. Diese Maßnahme reagiert auf die starken Verzögerungen, die durch das neue Ein- und Ausreisesystem der EU verursacht werden. Die am 29. April erlassene Richtlinie soll verhindern, dass Anschlussflüge verpasst werden und Spaniens Tourismussektor vor der Sommersaison einen Imageschaden erleidet. Geschäftsreisende sollten dennoch längere Umsteigezeiten einplanen und ihre Mitarbeiter daran erinnern, alle erforderlichen Reisedokumente mitzuführen.
Erste Genehmigungen im Rahmen der außergewöhnlichen Migrationsregulierung Spaniens 2026 erteilt
Spanien hat mit der Ausstellung vorläufiger Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse im Rahmen der außergewöhnlichen Regularisierung vom April 2026 begonnen. Zu den ersten Begünstigten gehört die venezolanische Krankenschwester Camila Herrera. Das Zwischenzertifikat gewährt sofortige Arbeitsrechte, während die Behörden die einzelnen Anträge abschließend prüfen, und schafft so eine neue legale Arbeitskräftegruppe für Arbeitgeber.
Jet2 beruhigt Urlauber, während lange Passkontrollschlangen in Spanien Flughafentransfers gefährden
Jet2 erklärt, dass Bodenteams Busse anhalten und in Echtzeit SMS-Benachrichtigungen verschicken werden, falls Verzögerungen bei der Passkontrolle durch das EES dazu führen könnten, dass Passagiere Anschlussflüge verpassen. Diese Zusicherung erfolgt nach Tagen voller Beschwerden in den sozialen Medien über dreistündige Warteschlangen an den Flughäfen in Mallorca, Málaga und anderen spanischen Flughäfen.
Nach dem Brexit steigt die Nachfrage wohlhabender Briten nach Spaniens Nicht-Erwerbstätigen-Visum stark an
Britische Staatsbürger strömen vermehrt zum spanischen Non-Lucrative-Visum als Brexit-Umgehung der 90/180-Tage-Regel – die Anträge sind in diesem Frühjahr um rund 60 % gestiegen. Besonders attraktiv für Rentner und vermögende Remote-Investoren, verbietet das Visum jegliche Erwerbstätigkeit und verlangt einen Nachweis von mindestens 30.000 Euro Jahreseinkommen sowie eine private Krankenversicherung.
Polizei gerufen, als Migranten in Murcia wegen Antragsflut auf Vulnerabilitätsbescheinigungen Schlange stehen
Menschenmengen, die am 29. April „Verwundbarkeitsbescheinigungen“ – ein zentrales Dokument für die groß angelegte Regularisierung in Spanien – suchten, lösten in Murcia eine Polizeireaktion aus und verdeutlichten damit die Kapazitätsengpässe nur zwei Wochen nach Programmstart. Die Behörden erwägen die Einrichtung zusätzlicher Zentren, um den Andrang zu verringern.
Renfe stellt Hochgeschwindigkeitsverbindungen Málaga–Zaragoza–Barcelona nach Sturmschäden wieder her
Die direkten AVE-Züge zwischen Málaga und Granada sowie Zaragoza und Barcelona verkehren ab dem 30. April wieder, nachdem sie aufgrund von Wetterbedingungen zwei Monate lang eingestellt waren. Der wiederhergestellte Service spart bis zu 90 Minuten und bietet Geschäftsreisenden eine attraktive Bahn-Alternative zu Inlandsflügen.